Kühn hat Ärger

  • von Jan Weiler
  • Roman
  • Hörbuch
  • vollständige Lesung
  • Buchvorlage: Piper Verlag  http://www.piper.de
  • Sprecher: Jan Weiler
  • Regie: Angela Kübrich
  • Produktion: Der Hörverlag  März 2018   http://www.hoerverlag.de
  • Laufzeit: 11 Stunden, 13 Minuten
  • 1 mp3-CD in Pappklappschuber
  • 20,00 € (D), 22,5o € (A), 27,90 sFr.

KÜHNS  EINBLICKE

Hörbuchbesprechung von Ulrike Sokul ©

„Kühn hat Ärger“ ist  ein bemerkenswert sozialkritischer Roman. Hier werden die Gegensätze von Arm und Reich, die „Risse im gesellschaftlichen Firnis“ und die demokratisch-kapitalistischen Verwerfungen unserer Gegenwart auf konkrete Weise gezeigt, ja, teilweise sogar vorgerechnet. Solche aufregend-empörenden Abwärts- und Aufwärtsvergleiche findet man sonst eher in gesellschaftskritischen Analysen und weniger in Romanen.

Der sympathische Hauptkommissar Martin Kühn hatte nach der dramatischen Lösung des letzten Falles eine Auszeit gebraucht. Nach einer Reha-Maßnahme und einer zunächst widerwillig, dann aber doch aufgeschlossen praktizierten Gesprächstherapie hat Kühn gelernt seine assoziatives Wahrnehmungstalent sinnvoll-geordnet zu nutzen, und er fühlt sich den Herausforderungen des Lebens und seines Berufs wieder gewachsen.

Es mangelt gewiß nicht an Problemen in Kühns Leben. Er hat für sich, seine Frau und die beiden Kinder ein Haus gekauft, das sich auf der inzwischen unrühmlich-berüchtigten Weberhöhe befindet, dem ehemaligen Firmengelände eines Waffenfabrikanten aus dem Zweiten Weltkrieg. Daß das Erdreich dieses Areals großflächig massiv giftseucht ist, wurde erst offenbar, als nach starken Regenfällen übelriechende Substanzen durch die Kellerwände sickerten.

Sowohl die Baugesellschaft als auch die Finanzierungsgesellschaft drücken sich mit juristischen Raffinessen  und Verzögerungstaktiken vor der Verantwortung, und die einst fröhlich-zuversichtlichen Häuslebauer stehen vor dem finanziellen Ruin. Sie zahlen die Schulden für eine bescheidene Immobilie ab, deren Marktwerk ins Bodenlose gesunken ist. Da kommt so mancher aus Kühns Nachbarschaft auf dumme Ideen.

War im letzten Kriminalfall der gesuchte Serienmörder so nahe am Lebensumfeld Kühns gewesen, daß er ihn beinahe übersehen hätte und selbst zum Opfer geworden wäre, so führt ihn der neue Mordfall in eine weit entfernte Welt – und zwar ins Münchner Nobel- villenviertel Grünwald. Dort liegt an einer Bushaltestelle die übel zugerichtete Leiche des siebzehnjährigen Amir Bilal, der seinerseits aus einer anderen Welt kommt, einer Hochhaussiedlung in Neuperlach, einen Hochhausviertel mit eher prekärem Charme.

Kühns erkennt sofort den ungezügelten Haß, der bei diesem Mord gewissermaßen die Hauptwaffe war. Doch was war das Motiv dafür? Persönliche Rache? Fremdenhaß? Amir Bilal ist wegen Ladendiebstahls, Drogendealens und Körperverletzung bei der Polizei aktenkundig und bisher noch mit Bewährungsstrafen davongekommen.

Eine verliebte Gravur auf dem Feuerzeug des Toten führt zu Amirs Freundin, Julia van Hauten, die aus sehr, sehr gutem Hause stammt. Julias Eltern empfangen Kühn und seinen Kollegen überaus freundlich, sie sind ehrlich betroffen und ausgesprochen hilfsbereit. Das luxuriöse Anwesen, das die van Hautens bewohnen, ihre feinen Umgangsformen, ihr eleganter Stil, ihre ungekünstelte, wohlwollende Zugewandtheit und aristokratische Gelassenheit beeindrucken Kühn. Die selbstgemachte Ingwer-Minze-Limetten-Limonade, die Elfie van Hauten mit gastgeberischer Nonchalance serviert, düngt Kühn das köstlichste Getränk, das er je zu sich genommen hat.

Es stellt sich heraus, daß Julias Mutter, Elfie van Hauten, die Vorstandsvorsitzende des Münchner Sternenhimmels ist, einer wohltätigen, exklusiven Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund durch diverse Förderprogramme, Sprachkurse, Lehrgänge, Sportangebote etc. zu einer besseren Integration, besseren Schulabschlüssen und, ja, sogar zu Lehrstellen zu verhelfen. Die unterbeschäftigten reichen Damen der Gesellschaft wollen auf diese Weise einen Kontrapunkt zur zunehmenden Fremden- feindlichkeit bilden und sich in der begehrten Aura des sozialen Gewissens sonnen.

Amir hatte Julias Mutter vor einigen Monaten zufällig geholfen, einen Informations- stand des Münchner Sternenhimmels im Jugendzentrum von Neuperlach aufzubauen. Bei dieser Gelegenheit hatte er auch Julia kennengelernt und sich zum ersten Mal in seinem Leben verliebt; Julia erwiderte diese Liebe. Die Familie van Hauten hatte Amir freundlich aufgenommen, und Amir hatte unter Julias Einfluß begonnen, seine kleinkriminellen Hobbys aufzugeben, die Schule ernst zu nehmen und einige Kursangebote des Sternenhimmels wahrgenommen.

Wenig später hatten die van Hautens ihn sogar eingeladen – natürlich nur mit dem Einverständnis von Amirs alleinerziehender Mutter -, die Sommerferien auf ihrer Finca auf Mallorca zu verbringen.

Während Kühn noch dieser großzügigen, heilen, überaus wohltätigen Welt nachsinnt, begrüßt sein rechtsradikaler Nachbar Leitz auf der Facebook-Seite des „Bürgervereins Weberhöhe“ die Hinrichtung eines vielfach vorbestraften Südländers nordafrikanischer Herkunft, nicht ohne sich jedoch von solchen gewalttätigen Selbstjustizhandlungen ausdrücklich zu distanzieren. Kühn kocht vor Wut über Leitz und ist fassungslos über die zustimmenden Kommentare auf diese Eilmeldung, die fast alle den Straftatbestand der öffentlichen Volksverhetzung, Beleidigung und Anstiftung zu einer Straftat erfüllen.

Nach und nach rekonstruiert Kühn mit seinen Kollegen die letzten 48 Stunden aus dem Leben Amir Bilals und kommt den Tätern näher. Außerdem muß Kühn widerwillig den dringenden Belehrungen des Amtsarztes wegen eines Laborbefundes bezüglich seines PSA-Wertes folgen und noch widerwilliger ein Führungskräfteseminar ertragen. Zu allem Negativüberfluß plaziert ein Erpresser in Kühns Siedlungs-Supermarkt einen mit GBL (Gamma-Butyrolacton) vergifteten Yoghurt (Apfel-Guave), und Kühn hat die undankbare Aufgabe, sich die Aufnahmen der Überwachungskamera anzuschauen und wohlbe- kannte Nachbarn beim Kauf einer verdächtigen Yoghurtsorte wiederzuerkennen …

Jan Weiler präsentiert mit „Kühn hat Ärger“ einen Gesellschaftsroman, dessen soziotopographische Psychogramme sehr anschaulich und klug die aktuellen, extremen gesellschaftlichen Schichtunterschiede sowie diverse deutsche Befindlichkeiten wiedergeben. Er thematisiert die Steuervermeidungsstrategien der Superreichen und die damit verknüpfte Aushöhlung des Gemeinwohls ebenso wie politisch zweifelhafte Erklärungsangebote von rechtsradikaler Seite, die inzwischen auch beim wirtschaftlich angezählten bürgerlichen Mittelstand fruchten.

Seine Milieu- und Charakterstudien sind einfühlsam, glaubwürdig und deutlich. So kontrastiert er die Luxussorgen um die komplizierte Qualität von Bonsaiparkett (der Quadratmeter für schlappe 4300 €) mit verzweifelten Sparversuchen durch Schwarz- fahren oder durch rechercheintensive Interneteinkaufsschnäppchen, die dem Käufer beim Einkauf einer Familienpackung von vier wetterfesten Wanderjacken ganze 17,00 € „ersparen“ – unter Inkaufnahme der Tatsache, daß alle Jacken rosafarben sind.

Die sensible Aufmerksamkeit und scharfsinnige Präzision, die Jan Weiler der Welt und ihren Details sowie den Menschen und ihren Gegebenheiten entgegenbringt, eröffnet dem Leser vermittels der mitfühlbaren Zwischen- menschlichkeit und sozialen Bedingtheit der Figuren differenzierte und vielschichtige Perspektiven auf das komplexe Verhältnis von Schuld und Unschuld, Einflußreichtum und Gerechtigkeit.

Jan Weiler liest seinen eigenen Text vorzüglich, er schlüpft einfühlsam und wandelbar-vielstimmig in alle Figuren, nuanciert sie mit Dialekt, Hoch– und Umgangssprache und Tonhöhenschattierungen sowie szenen- und charaktergemäßer Emotion, daß man ihm sogar die Frauenrollen und die Gedankenstimmen fraglos abnimmt. Hut ab – da ist der professionelle Schriftsteller wahrlich ein  stimmschauspielerisches Naturtalent, dem man ausgesprochen gerne lauscht.

 

Hier entlang zum Hörbuch und zur HÖRPROBE auf der Verlagswebseite:
https://www.randomhouse.de/Hoerbuch-MP3/Kuehn-hat-Aerger/Jan-Weiler/der-Hoerverlag/e496018.rhd

Hier entlang zur Buchausgabe und LESEPROBE auf der Verlagswebseite:
https://www.piper.de/buecher/kuehn-hat-aerger-isbn-978-3-492-05757-8

Querverweis:

Hier entlang zum ersten Roman mit Kommissar Kühn:
https://leselebenszeichen.wordpress.com/2015/03/06/kuhn-hat-zu-tun/

Und hier entlang zu Jens Bergers erhellendem Sachbuch „Wem gehört Deutschland?“,
welches sich vorzüglich mit der sozialkritischen Thematik der Kühn-Romane ergänzt:
https://leselebenszeichen.wordpress.com/2014/10/27/wem-gehort-deutschland/

Der Autor:

»Jan Weiler, 1967 in Düsseldorf geboren, arbeitete zunächst als Texter in der Werbung. Er absolvierte die Deutsche Journalistenschule in München und war viele Jahre Chef-redakteur des Süddeutsche Zeitung Magazins. Jan Weiler lebt mit seiner Familie südlich von München. 2003 erschien sein erster Roman „Maria, ihm schmeckt’s nicht!“, mit dem er über Nacht zum Bestsellerautor wurde. Mit „Antonio im Wunderland“ (2005), „Gibt es einen Fußballgott?“ (2006), „In meinem kleinen Land“ (2006), „Drachensaat“ (2008), „Mein Leben als Mensch“ (2009), „Mein neues Leben als Mensch“ sowie „Das Buch der 39 Kostbarkeiten“ (beide 2011) und „Das Pubertier“ (2014) folgten weitere Bestsellertitel, die alle auch im Hörverlag erschienen sind. 2015 folgte der Roman „Kühn hat zu tun“. Außerdem hat Jan Weiler vier Originalhörspiele verfasst: „Liebe Sabine“, „MS Romantik“, „Uwes letzte Chance“ und „Das Babyprojekt“. 2010 erschien nach „Hier kommt Max!“ sein zweiter Titel für Kinder „Max im Schnee“.«
Jede Woche veröffentlicht er eine neue Geschichte unter  www.janweiler.de

Leselebenszeichen-Datenschutzerklärung: https://leselebenszeichen.wordpress.com/datenschutzerklaerung/

 

 

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16 Kommentare zu “Kühn hat Ärger

  1. Da scheint mir sehr viel drin zu sein.
    Ich stimme zu, dass Romane (eines bekannten Autors) mehr leisten können als Sachbücher zum Thema. Ein Sachbuch sollte umfassend sein und peinlich genau. Sonst braucht man es nicht zu lesen.
    Danke für die Vorstellung!

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    • Vielen Dank für Deine Rückmeldung.
      Ja, besonders ein Romanautor mit einer solch großen Leserreichweite kann mehr Menschen thematisch sensibilisieren als ein weniger bekannter Sachbuchautor. Gleichwohl habe ich im Querverweis auf ein sehr gutes Sachbuch zur extremen finanziellen Scherenöffnung unseres reichen Landes verwiesen.

      Gefällt 1 Person

  2. Danke für die Vorstellung dieses Titels. Es ist gut, wenn Gesellschaftskritisches nicht nur als Sachbuch oder in der Zeitung vermittelt wird. Außerdem macht es die Grundhandlung sicher deutlich glaubwürdiger. Allerdings würde ich wohl eher zur Lesefassung greifen. Beim Hören schweife ich zu schnell ab, was dieser Thematik wohl nicht angemessen wäre.

    Gefällt 1 Person

    • Danke für Deine lesezugeneigte Rückmeldung!
      In der Romanform wird der gesellschaftskritische Gehalt personalisiert und dadurch wiederum kann mehr Nähe und Mitgefühl entstehen. Außerdem sind sinnlich-anschauliche Darstellungen von extremen Schichtunterschieden – siehe Bonsai-Parkett kontra Internetschnäppchen – wirkungsvoller als statistische Zahlen und Diagramme.

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  3. Meine Mitstreiterin beim Feinen Buchstoff war auch wieder sehr begeistert – allerdings hat sie selbst gelesen 😉 Jan Weiler kann aber wirklich gut vortragen – das können leider nicht alle Autoren. Also wandert der Wunsch auf dem Zettel wieder ein Stück nach oben. LG, Bri

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  4. Kann es sein, dass deutschsprachige Lauschbücher in ungekürzter Fassung auf dem Vormarsch sind (vielleicht mp3-sei-Dank)? Oder ist es einfach so, dass diese zufälligerweise der Bücherfee besonders bereitwillig zufallen? Jedenfalls ist es noch immer so, dass die Bemerkung „vollständige Lesung“ bei mir ein erfreut-erstauntes Augenbrauenheben auslöst. 😉 Dass hier der Autor sein eigenes Werk liest und dies, wie du uns hier glaubhaft versicherst, sogar sehr gut tut, ist ein weiterer bemerkenswerter Pluspunkt.
    Der Name Jan Weiler war mir bisher offen gesagt nicht geläufig. [Kühn zu behaupten, ich hätte den Namen noch nie gehört, wäre vielleicht vermessen, da es ja manchmal geschieht, dass man einen einmal gehörten Namen vergisst und sich, da man ihn eben vergessen hat, gar nicht bewusst ist, dass man ihn vergessen hat.] Einen fiktiven Kriminalfall und ein reales Sozialgefälle gemeinsam unter eine Lupe zu nehmen hört sich für mich vielversprechend an. Deine Besprechung klingt nach einer gelungenen Gratwanderung, bei der Sozialkritik und spannungsgeladener Unterhaltungswert sich geschickt die Waage halten.

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    • Verbindlichen Dank für Deine ausführliche und zugeneigte Resonanz.
      Ich habe den Eindruck, daß es inzwischen (gewiß auch wegen des materialsparenden mp3-Formats) deutlich mehr vollständige Lesungen gibt, und ich bevorzuge zudem auch die Textvollständigkeit von Lauschbüchern. 😉
      Daß Dir Jan Weiler nicht geläufig ist, ist schon erstaunlich, denn er ist sehr bekannt und hat diverse Bestseller geschrieben und ist außerdem ziemlich lesebühnenaktiv. Es freut mich, daß ich Dir sozusagen seine Bekanntschaft vermitteln konnte. 🙂
      Jan Weiler gelingt mit beeindruckender Sensibilität, subtilen Details, raffiniert gestalteter Schicksalsironie und aufmerksam-differenzierten Psychogrammen die Gratwanderung zwischen Spannung, Unterhaltung und Gesellschaftskritik.

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      • Meine ersten Lauschbücher hatte ich ja als Kassetten – das war vielleicht eine Materialschlacht bei umfangreicheren Werken. 😉 Allerdings war noch vor wenigen Jahren „gekürzt“ praktisch der Regelfall, so dass ich mich jahrelang nur noch „nordisch“ lauschbuchernährt habe (ein gigantisches Angebot – und ausnahmslos ungekürzt). So hat sich im Lauf der Zeit generell eine „Leserevierverlagerung“ ergeben. Das mag mit ein Grund dafür sein, dass mir Jan Weiler bisher nicht lesegeläufig ist. 🙂

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      • Meine ersten Lauschbücher waren EUROPA-Langspielplatten mit Märchen und Klassikern (DIE SCHATZINSEL), die sehr gekürzt und fürs kindliche Gemüt zubereitet waren. Die Hörspielkassettenzeit fing bei mir dann erst als Erwachsene mit den Paul-Temple-Hörspielen langsam wieder an …
        Es ist enorm, was sich inzwischen materialtechnisch alles minimiert hat.
        Ich finde nicht, daß einem alle geläufigen Schriftsteller auch geläufig sein müssen – ich kann dieser Autorenkenntnisnahme zwar als Buchhändlerin berufsbedingt nicht aus dem Wege gehen, aber als Leser ist es doch schön, ab und zu einen unbekannten bekannten Schriftsteller für sich entdecken zu können. 😉

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      • Da bist du definitiv früher aufs Lauschbuch gekommen als ich. 🙂 Meine Lauschbuchfreude wurde erst in meinen Dreißigerjahren durch Will Quadflieg geweckt, wobei sie danach ein recht munteres Dasein entwickelt hat. 😀
        Ein nicht zu unterschätzender Vorteil von „Spätentdeckungen“ ist, dass man auch gleich einen gedeckten Büchertisch vorfindet und nicht „ewig“ auf Nachschub warten muss. 😉

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