Klangmeditationen für Körper & Seele

  • Geführte Meditationen zur Entspannung und Stärkung der Selbstheilungskräfte
  • von Bettina Steiner
  • Text und Stimme: Bettina Steiner
  • Klangschalen, Gongs, Monochord und Harfe: Bettina Steiner
  • Percussion: Martin Ruhland
  • Aufnahme, Mischung und Mastering: Rhythmus Studio Berlin, Alex Hötzinger
  • Grafikdesign: Ela Samson
  • Fotos: Monika Moosreiner
  • 1 CD in Pappklappschuber
  • Spieldauer 57:30 Min.
  • 17,80 €
  • Bezug über:
  • http://www.malamusic.de/
  • http://www.silenzio.com/
  • http://www.buecher.de/
    KLANGMEDITATIONEN CD-Titelbild

    CD Klangmeditationen © Bettina Steiner

     

GESTIMMTE  STILLE

CD-Besprechung von Ulrike Sokul ©

Für diese Heilkur brauchen Sie keinen langen Weg zurückzulegen. Sie können einfach bequem zu Hause bleiben,  Sie legen die CD ein, machen es sich im Sitzen oder Liegen gemütlich und geben sich dem Lauschen hin, und Sie können die Klangmeditationen sooft es Ihnen gefällt, wiederholen und genießen …

Bettina Steiners natürlich-sanftmütige Stimme leitet Sie nach einer kurzen Einleitung und klanglichen Einstimmung in eine geführte Körperentspannung (ca. 22 Minuten Dauer); im Anschluß daran erfolgt eine klangliche Harmonisierung und danach eine geführte Meditation zum Ursprung der Selbstheilungskräfte (ca. 20 Minuten Dauer); zum Ausklang gibt es eine kurze klangliche Harmonisierung und Aktivierung.

Die instrumentale Begleitung – musikalisch wäre zuviel gesagt, da keine Melodien erklingen –  durch Gongs, Klangschalen, Monochord, Harfe und Percussion erzeugt lange nachschwingende, leise verhallende Töne, welche die Stille einleiten.

Der CD-„Beipackzettel“ verlautet: »Folgen Sie dem Klang der Stille und kommen ganz bei sich an. Die Klänge finden ganz von selbst ihren Weg dorthin, wo sie heilsam und harmonisierend wirken können… Die Klänge der Klangschalen und Gongs entspannen und wirken auf der Körperebene wie eine feinstoffliche Massage.«

Der Wechsel von Klang, Stille und Stimme ruft ein Empfinden von Zeitlosigkeit und innerer Weite hervor. Der Raum zwischen Klang und Stille ist eine sanfte Übung des Nach-innen-Hörens.

Während die erste Meditation den Körper entspannt und „erleichtert“ und dadurch seine Präsenz und Empfänglichkeit erhöht, führt die zweite Meditation imaginativ in eine Seelenlandschaft und verbindet den Lauschenden mit seinen natürlichen Selbstheilungskräften. Dies kann uns auf eine heilsame Balance von Körper, Geist und Seele einstimmen.

Die erstaunliche Entspannungswirkung der Klangmeditationen kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Vor lauter Entspannung verschlief ich dreimal hintereinander die zweite geführte Meditation. Erst am vierten Tage war ich offenbar ausgeRUHT genug, um beiden Meditationen bewußt und aktiv zu lauschen.

Mit ihrer klaren, sympathisch-vertrauenerweckenden Stimme, in der ein Lächeln mitschwingt, mit der liebevollen Wortwahl und der dezenten Klangbegleitung gelingt es Bettina Steiner, dem Hörer harmonisierende Impulse zu vermitteln.

Auf diesem Wege vertiefen wir auch den EINKLANG mit unserer Seele…

Direktlink zur CD nebst Hörproben:
http://www.malamusic.de/praxis-cds/klangmeditationen-f%C3%BCr-k%C3%B6rper-und-seele/

 

Die Klangkünstlerin:

»Bettina Steiner wirkt als Licht- und Klangheilerin. Sie gibt Einzelsitzungen, veranstaltet Klangmeditationen sowie Klangreisen und leitet Seminare zu den Themen Medialität, Licht- und Klangheilung. Sie empfindet Licht und Klang als die Ursprünge unserer Schöpfung und somit als liebevolles und wirkungsvolles Instrument der Heilung.«
mehr unter: www.herz-und-seele.com
www.lichtklaenge.com

Außerdem pflegt Bettina Steiner das sehr empfehlenswerte, liebevoll inspirierende WordPress-Blog:
HERZUNDSTERNENKIND      https://herzundsternenkind.wordpress.com/
Hier finden sich energetische „Erste Hilfe“-Anregungen, Meditationen, kleine Geschichten aus dem Allgäu, herzerfüllte musikalische Kostproben und heilsame Rezepte sowie berührende Lichtimpulse und ein poetischer Sternenspaziergang

 

 

 

Sein

  • von Adyashanti
  • Die wahre Natur der Erleuchtung
  • Aus dem Amerikanischen von Jochen Lehner
  • amerikanischer Originaltitel: »The End of Your World«
  • O.W. Barth Verlag, August 2014                          http://www.ow-barth.de
  • gebunden, mit Schutzumschlag
  • 205 Seiten
  • 19,99 €
  • ISBN 978-3-426-29231-0
    SEIN

ERLEUCHTUNG   UND   IHRE   NEBENWIRKUNGEN

Buchbesprechung von Ulrike Sokul ©

Ein Buch wie ein Blick in einen klaren Wasserspiegel, zwischen den Worten öffnet sich die tiefe Transparenz zeitloser Wahrheitsschau und eine herzerfüllte Wahrhaftigkeit, die aus der stillen Quelle allen Seins schöpft.

Der Autor, dessen Name Adyashanti übersetzt »ursprünglicher Friede« heißt, ist ein spiritueller Lehrer, der seit seinem 25. Lebensjahr tiefgreifende Erleuchtungserfahrungen erlebt. Das Buch enthält zwölf Vorträge sowie ein Interview, in denen Adyashanti verschiedene Aspekte der Erleuchtungserfahrung und ihre Auswirkungen auf Körper, Geist und Seele erhellend erläutert und auf die subtilen Egoverteidigungsstrategien hinweist, die trotz Erleuchtung in Erscheinung treten können.

Mit Erleuchtung ist in diesem Kontext nicht nur die absolute und dauerhafte Erleuchtung gemeint, sondern auch eine Erscheinungsform der Erleuchtung, bei der Menschen für einen Moment oder einen längeren Zeitraum die Erfahrung des ungetrennten Einsseins machen und anschließend ein neues Gleichgewicht zwischen Alltagsrealität und erleuchtetem Durchblick finden müssen und zugleich „ihren“ Erleuchtungskeim reifen lassen möchten.

„Das Bewusstsein weitet sich, und das Gefühl, ein getrennt existierendes Ich zu sein, verschwindet, doch dann zieht sich das Bewusstsein wieder zu wie der Verschluss einer Kamera, und statt der eben noch erlebten Nicht-Zweiheit oder Nondualität, der wahren Einheit, herrscht überraschenderweise wieder der dualistische »Traumzustand«.“ (Seite 18)

Spontane Erleuchtungserfahrungen geschehen nicht nur spirituellen Suchern, sondern auch Menschen, die keinem meditativen Übungsweg folgen. Erleuchtung geschieht einfach – unabhängig von persönlichen Vorlieben und egoangetriebenen Selbstveredelungsabsichten.

Doch ausgerechnet bei den Themen Bewußtseinserweiterung, Erleuchtung und Meditation kommt es zu diversen Egoblähungen, die jedoch durchaus heilbar sind.

Das alte Ego zeigt sich an der Hintertür, wenn man z.B. Spiritualität dazu benutzt, dem Leben auszuweichen und sich unberührbar in Transzendenz einzuigeln, anstatt den Abwasch zu erledigen oder zwischenmenschliche Nähe zuzulassen. Auch Überlegenheitsgefühle kommen vor, am besten nimmt man sie nicht ernst.

Adyashanti beschreibt Entwicklungsstufen und Stolpersteine des spirituellen Weges und erzählt freimütig und authentisch von seinem Lebenslauf und seiner Erleuchtungsvertiefung. Er rät zu ehrlicher, rückhaltloser Zuwendung zu allen aufkommenden Gefühlen (es darf auch wehtun), zu bewußtem, erlebendem Erforschen und Hinterfragen persönlicher Konditionierungen, Denkmuster, Glaubenssätze und Fixierungen, um ihre illusionäre Natur aufzudecken und sich von der Identifikation mit ihnen befreien zu können.

Es ist kein Weg, auf dem wir etwas werden. Vielmehr legen wir hier alles ab, was wir nie wirklich gewesen sind, wir legen die Selbsttäuschung ab.“ (Seite 114)

Ebenso empfiehlt er auch nachdrücklich das Leben als Lehrmeister: „… als größtes »Ego-Lösungsmittel« erwies sich das Leben selbst,…“ (Seite 107)

Adyashantis Erklärungen und Empfehlungen sind pragmatisch und erfreulich alltagstauglich. Bei energetischen Turbulenzen und Übersensibilitäten in Zusammenhang mit Erleuchtungserfahrungen kann man sich z.B. mit Akupunktur oder Akupressur helfen lassen oder einfach eine Weile barfuß laufen.

Die Integrierung der Erleuchtungsperspektive in die „normale“ Wirklichkeit erfordert eine gewisse Übung, und dieses Buch ist ein sehr hilfreicher Wegbegleiter für die anfänglich damit verbundenen geistigen Schwankungen, körperlich-energetischen Veränderungen und emotionalen Hindernisse sowie für die unvermeidliche Ego-Demontage und sonstigen karmischen Kleinkram.

„Da wacht kein Ich auf, sondern das, was wir wirklich sind, wacht vom Ich auf. Es erwacht von der Suche und vom Sucher.“ (Seite 16)

Doch auch wenn man selbst noch kein Erwachen erlebt hat, ist dieses Erleuchtungsbuch sehr inspirierend, und es belüftet den – aufgeschlossenen – Geist.

 

Der Autor:

»Adyashanti, mit bürgerlichem Namen Stephen Gray, ist ein spiritueller Lehrer, dessen Ruf sich inzwischen weit über die Grenzen der USA ausbreitet. Seit seinem 25. Lebensjahr erlebt er tiefgreifende Erleuchtungserfahrungen. 1996 wurde er von seinem Zen-Meister autorisiert, öffentlich zu lehren. Er bietet seitdem Retreats und Satsangs an, die frei von jeder Tradition und Religion sind. Seine Lehren sind eine offene Einladung, zu erkunden und zu erkennen, was das wahre und befreiende Herzstück aller Existenz ist. Er lebt mit seiner Frau Mukti in Kalifornien und ist dort spiritueller Leiter seiner Organisation Open-Gate-Sangha. Mehr unter:
www.adyashanti.org «

PS:
Dieses Buch ergänzt sich hervorragend mit folgenden „Erleuchtungsbüchern“, die ich ebenfalls besprochen habe:

„Heilung braucht Wahrheit“ von Klaus Konstantin

https://leselebenszeichen.wordpress.com/2014/02/26/heilung-braucht-wahrheit/

„Die Frau, die an einem Sommertag plötzlich keine Gedanken mehr im Kopf hatte“
Erfahrung einer Erleuchtung
von Yolande Duran-Serrano und Laurence Vidal

https://leselebenszeichen.wordpress.com/2014/05/07/die-frau-die-an-einem-ganz-normalen-sommertag-plotzlich-keine-gedanken-mehr-im-kopf-hatte/

Ein Wispern unter Baker Street

  • Band 3 der Peter-Grant-Reihe
  • von Ben Aaronovitch
  • Originaltitel: »Whispers Under Ground«
  • Deutsch von Christine Blum
  • DTV Taschenbuch  Juni 2013                  http://www.dtv.de
  • 445 Seiten
  •  9,95 € (D), 10,30 € (A)
  • ISBN 978-3-423-21448-3
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DAS  GEWISSE  MAGISCHE  ETWAS Nr. 3

Buchbesprechung von Ulrike Sokul ©

Willkommen zum dritten Abenteuer mit dem magischen Police Constable Peter Grant, der nicht mehr der einzige Zauberlehrling von Detective Chief Inspector Thomas Nightingale ist. Die magische Abteilung der Metropolitan Police Londons hat weiblichen Zuwachs bekommen:

Lesley May, Peters Kollegin aus dem „normalen“ Polizeidienst, deren schönes Gesicht im vorletzten Fall durch magischen Mißbrauch zerstört wurde, zeigte bereits im letzten Fall ein lebhaftes Interesse an Zaubertraining, weil sie hofft, daß das, was durch Magie zerstört wurde, auch durch Magie wiederhergestellt werden kann. Sie war im zweiten Band wegen ihrer Verletzungen nur mit datentechnischen Hintergrundrecherchen beschäftigt und offenbarte erst ganz am Schluß ihr magisches Naturtalent.

Thomas Nightingale, Peters Meister und Vorgesetzter, ermahnt seinen männlichen Zauberlehrling zu mehr Disziplin beim Zaubertraining, denn Peter neigt manchmal zu Improvisationen und Ablenkungen, deren Wirkungen – nett ausgedrückt – unkontrolliert ausfallen.

Aber im Vergleich zu Nightingale, der um 1900 geboren wurde und aus noch unerklärlichen Gründen seit den 70er Jahren rückwärts altert, ist Peter einfach noch sehr jung.

Thomas und Peter sind weiterhin auf der Suche nach „ethisch fragwürdigen Magiern“. Sie haben inzwischen herausgefunden, daß es in den fünfziger Jahren in Oxford einen „Little Crocodiles“- Club gab, dessen studentische Mitglieder illegal in Magie unterrichtet wurden. Einer dieser Burschen ist der „Gesichtslose“, mit dem Peter im zweiten Band bereits unangenehm e Bekanntschaft gemacht hat.

Doch auch die „normale“ Polizei bittet mal wieder um magischen Beistand. In einem U-Bahn-Tunnel unterhalb der berühmten Baker Street wurde die Leiche eines Kunststudenten gefunden. Peter soll den Tatort und den Toten auf magische Einflüsse hin untersuchen. Bei der Tatwaffe, einer biskuitfarbenen Tonscherbe, wird er fündig; diese strahlt ein deutliches „Vestigium“ aus: also eine magische Spur.

Die Nachforschungen zur Herkunft der geheimnisvollen Tonscherbe führen Peter und Lesley zu diversen offiziellen und inoffiziellen Trödel- und Kunstmärkten und  in die ungeahnten Tiefen Londons: U-Bahn-Tunnel sind da noch die Spitze des Eisberges. Die Forschungsreise geht in die Abgründe der Kanalisation und verschiedene verborgene Zwischenräume und führt zur Entdeckung einer faszinierenden Population von künstlerisch begabten  „Subspezies“.

Dann sind noch äußerst lebensgefährliche Dämonenfallen zu entschärfen, unzuverläßige Halbfeen zu disziplinieren und überempfindliche Flußgöttinnen – ja, die schon wieder, wie auch in den ersten beiden Bänden – zu besänftigen. Ein zwanghaft, zyklisch wiederkehrender, graffitisprühender Geist im U-Bahn-Tunnel ist dagegen fast schon eine Erholung von den sonstigen magischen Strapazen.

Eine angenehme Abwechslung für Peter, Lesley und Thomas ist, daß sie endlich einmal einen ganz schlicht menschlichen Täter aus Fleisch und Blut zur Verhaftung abliefern können. Damit machen sie sich bei den gewöhnlichen Kollegen doch etwas beliebter.

Auch der dritte Peter-Grant-Band bietet spannende Unterhaltung, raffinierte Krimihandlung, witzige Randbemerkungen und Wortspiele, lesenswerte Charaktere und eine perfekte Dramaturgie sowie eine magische Perspektive auf die Stadt London.

Und falls Sie endlich wissen wollen, was Magie ist – hier kommt ein typisches Peter-Grant-Zitat:Ich sollte einfach behaupten, Magie entstünde durch Feenstaub oder Quantenverschränkung (was  im Prinzip das Gleiche ist wie Feenstaub, nur mit dem Wort »Quanten« drin).“  (Seite 22)

PS:
Nun warte ich ungeduldig-vorfreudig auf den vierten Band, der im Mai 2014 auf Deutsch bei DTV erscheinen wird.

Für die Englischkönner ist der vierte Band bereits lieferbar:

  • „Broken Homes“
  • 2013 Orion Publishing Group
  • ISBN 978-0-575-1327-7
  • 320 Seiten, ca. 17 €

Doch bevor der vierte Band von mir für Sie „vorgelesen“ und besprochen wird, genehmige ich mir einige Nachhilfestunden in „Doctor Who“. Ben Aaronovitch hat u.a. Drehbücher für diese englische TV-Kultserie geschrieben.

Wenn ein Autor es schafft, dank seiner Schreib-und Imaginationsfähigkeit, mich – die Fernsehverächterin – dazu zu bewegen, Filme anzuschauen, will das schon etwas heißen! Ich erhoffe mir  –  neben der Science-Fiction-Unterhaltung  −  ein besseres Verständnis für die kleinen „Doctor Who“-Anspielungen, die Ben Aaronovitch in seine Peter-Grant-Serie einarbeitet.

Ich verlasse also jetzt mein Word-Programm und schalte um aufs DVD-Programm…
Tschüß – man liest sich wieder!

Der Autor:

»Ben Aaronovitch wurde in London geboren und lebt auch heute noch dort. Wenn er gerade keine Romane oder Fernsehdrehbücher schreibt (er hat u.a. Drehbücher zu der englischen TV-Kultserie DOCTOR WHO verfasst), arbeitet er als Buchhändler.«

Hier geht es zu den ersten beiden magieverdächtigen Fällen von Peter Grant:

Band 1 : DIE FLÜSSE VON LONDON
https://leselebenszeichen.wordpress.com/2013/08/14/die-flusse-von-london/

Band 2: SCHWARZER MOND ÜBER SOHO
https://leselebenszeichen.wordpress.com/2013/08/21/schwarzer-mond-uber-soho/

Und hier zu den Folgebänden:

Band 4: DER BÖSE ORT
https://leselebenszeichen.wordpress.com/2014/04/30/der-bose-ort/

Band 5: FINGERHUT-SOMMER
https://leselebenszeichen.wordpress.com/2015/09/14/fingerhut-sommer/

 

 

 

Die Flüsse von London

  • Band 1 der neuen übersinnlichen Krimi-Serie mit Peter Grant
  • von Ben Aaronovitch
  • Originaltitel: »Rivers of London«
  • Deutsch von Karlheinz Dürr
  • DTV Taschenbuch  Januar 2012        http://www.dtv.de
  • 464 Seiten
  •  9,95 € (D), 10,30 € (A)
  • ISBN 978-3-423-21341-7
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DAS  GEWISSE  MAGISCHE  ETWAS  Nr.1

Buchbesprechung von Ulrike Sokul ©

Nehmen Sie sich Zeit für eine ausführliche, aufregende, kriminalistische, übersinnliche und witzige Reise durch London! Unser Reiseführer ist Peter Grant, ein junger Police Constable von gemischt ethnischer Herkunft, der sich nach Aussage seiner attraktiven und pfiffigen Kollegin Lesley May durchaus als Obama-Double bewerben könnte.

Peter Grant bewacht zusammen mit Lesley May einen abgesperrten Tatort am Covent Garden. Hier wurde in der Nacht ein Leichnam entdeckt, der einen auffällig großen Abstand zu seinem Kopf aufwies. Kurz: Er wurde geköpft.

Peter Grant steht frierend in der Säulenvorhalle der St.Paul’s Kirche, die auch „Schauspielerkirche“ genannt wird; aus Langeweile sowie aus persönlicher architektonisch-historischer Neugier liest er sich eine dort befindliche Informationstafel durch und läßt uns in einem netten Plauderton an seinen Erkenntnissen über die lokale Geschichte teilhaben.

Während Lesley Kaffee holen geht, taucht zwischen den Säulen plötzlich ein altertümlich gekleideter Mann auf, der sich als Augenzeuge des Mordes zu erkennen gibt. PC Grant fragt zunächst vorschriftsmäßig die Personaldaten ab, und dabei stellt sich der Zeuge namens Nicholas Wallpenny als Geist heraus.

Doch davon professionell unbeeindruckt, läßt sich Peter den Tathergang beschreiben und nimmt staunend zur Kenntnis, daß der Geisterzeuge, darauf besteht, daß der Mörder etwas Unheimliches hatte und  „sein Gesicht wechseln“  konnte.

Als Lesley mit dem Kaffe zurückkommt, verschwindet Nicholas natürlich bzw. übernatürlich und Peter beschließt, seine unheimliche Erfahrung erst einmal für sich zu behalten.

Am nächsten Abend spaziert er am Portikus der St.Paul’s Kirche herum und hofft vergeblich auf das Wiedererscheinen von Nicholas Wallpenny. Stattdessen spricht ihn ein eleganter Herr mit silberknaufigem Gehstock an, und auf seine Frage, was er denn hier so treibe, antwortet Peter spontan und wahrheitsgemäß, er sei auf Geisterjagd. So lernt er seinen zukünftigen Vorgesetzten Detective Chief Inspector Thomas Nightingale kennen.

Nightingale ist der letzte Zauberer Englands und leitet eine Spezialabteilung, die  –  ein wenig inoffiziell und relativ geheim  – dafür zuständig ist, in Kriminalfällen mit sozusagen magischen Fingerabdrücken zu ermitteln. PC Grant wird der erste Auszubildende seit fünfzig Jahren für diese vom Aussterben bedrohte Berufsgattung, die zudem ein belächeltes Außenseiterdasein in der bürokratischen Hierarchie der Metropolitan Police fristet.

Was macht es schon, daß die Zauberlehrlingsausbildung zehn Jahre dauert, die Sprachen Latein, Griechisch, Arabisch und technisches Deutsch gelernt werden müssen, und es langer und intensiver Übungen sowie millimetergenauer geistiger Disziplin bedarf, um auch nur ein kleines Werlicht zu erzeugen, wenn man als Dienstwagen einen „Jaguar Mark 2 mit  XK6-Motor und 3,8 Litern Hubraum“ fahren darf?

Und auch die unverhofften Gelegenheiten, mit wunderschönen, gefährlich-verführerischen Themseflußgöttinnen und Nixen zu flirten, können einem die Polizeiarbeit schon versüßen.

Zudem bekommt Peter nette neue Kollegen, von deren Existenz er zuvor noch nicht einmal geahnt hat, wie zum Beispiel den auf Kryptopathologie spezialisierten Dr. Walid, der Peter gleich zum Kennenlernen einen Gehirnquerschnitt serviert, an dem man die Schäden besichtigen kann, die der falsche übermäßige oder unfreiwillige Gebrauch von Magie anrichtet.

Wohn- und Studiensitz der magischen Spezialeinheit ist das Folly, die  „offizielle Residenz der englischen Magie seit 1775“. Das Folly ist ein vornehmes Haus mit Eingangshalle, zahlreichen Gästezimmern, verschiedenen Speisezimmern, einem rechteckigen Innenhof, einem Salon, drei Bibliotheken (nach Sprachen geordnet) und einem magischen Übungslabor; denn hier wird die Magie als Wissenschaft betrieben und sehr ernst genommen.

Und dann wäre da noch das unheimlich-schöne, fast lautlose Hausmädchen Molly, ein vorläufig nicht näher definiertes „Geschöpf der Nacht“, mit sehr spitzen Zähnen.

Selbstverständlich gibt es zauberhafte Schutzvorrichtungen, die das Haus vor unbefugten Eindringlingen und Kräften magisch abschirmen. Die moderne Informationslogistik, die zusammen mit Peter ins Folly einzieht (Internetanschluß, Computer und Flachbildfernseher), muß aus diesem Grund in der ehemaligen Remise untergebracht werden, da eine Breitbandkabelverlegung den Schutzwall beeinträchtigen würde.

Überhaupt hat die Anwendung magischer Energie den Nachteil, elektronische Geräte, die über einen Akkubetrieb laufen, „auszuschalten“   –  durch Zerbröselung der Mikroprozessoren zu Sand.

Der Zauberlehrling PC Peter Grant arbeitet zusammen mit seinem Meister DCI Nightingale und dem normalen Ermittlungsteam weiter an der Lösung des Mordfalles von Covent Garden. Sie finden durch magische und konventionelle Methoden recht schnell den Mörder – allerdings ist der auch schon tot, und zwar eindeutig nicht getötet durch Waffengewalt, sondern durch die Anwendung eines Zauberspruches, der das Aussehen eines Menschen verändert und den betroffenen Menschen nach Abzug der magischen Energie wortwörtlich verformt und tödlich verwundet zurückläßt.

Jemand (ein rachdurstiger Geist?, ein Schwarzmagier?) benutzt eindeutig magische Kräfte, manipuliert unschuldige Menschen und führt mit ihnen ein grausames Puppenspiel auf. Wie soll man da noch Lateinvokabeln und magische Formen üben, wenn sich die Ereignisse dermaßen überstürzen und man nebenbei noch als diplomatischer Vermittler zwischen zerstrittenen Flußgöttern (Mutter Themse und Vater Themse) zu fungieren hat?

Peter hat es wahrlich nicht leicht, und dann wird auch noch Nightingale angeschossen, und alles hängt von den Fähigkeiten und dem Spürsinn unseres unerfahrenen Zauberlehrlings ab – das wird richtig dramatisch und rasend spannend und kann nur magisch ausgehen. Aber was tut man als treuer Zauberlehrling und Krimimalbeamter nicht alles, um den Ruf des eigenen Meisters und das Leben seiner Kollegin Lesley zu retten – ein bi(ss)chen Blut muß Peter dafür schon opfern…

Der Autor, Ben Aaronovitch, der u.a. auch Drehbücher für die englische TV-Kultserie ›Doctor Who‹ verfaßt hat, verbindet in „Die Flüsse von London“ eine komplexe Krimihandlung mit einer liebevoll-kritischen Betrachtung der Stadtentwicklung Londons, er spart nicht mit ironischen Beschreibungen moderner Architekturversündigungen und amüsiert uns auch ganz allgemein mit witzigen und treffsicheren Bemerkungen zu menschlichen Schwächen und Eitelkeiten.

Seine Figurenzeichnung sowohl für körperliche wie für übersinnliche Personen und Wesen ist sehr prägnant, lebhaft und knackig. Die Handlung beginnt gemächlich, der Autor gibt uns die Gelegenheit, mit den Charakteren und der besonderen Kulisse angenehm vertraut zu werden, und steigert sich dann mit quecksilbriger Eleganz zu äußerster Spannung.

Im letzten Kapitel finden auch brav alle Handlungsfäden zu einem sinnvollen Ende, und es wird schon ein neues Fädchen angedeutet, das wahrscheinlich/hoffentlich der Vorbote für den zweiten Band mit unserem magischen Ermittler Peter Grant ist.

Ich jedenfalls bin SEHR gespannt auf weitere magieverdächtige Fälle!

Der Autor:

»Ben Aaronovitch wurde in London geboren und lebt auch heute noch dort. Wenn er gerade keine Romane oder Fernsehdrehbücher schreibt (er hat u.a. Drehbücher zu der englischen TV-Kultserie >Doctor Who< verfasst), arbeitet er als Buchhändler.«

Der DTV-Verlag hat den Peter-Grant-Krimis eine spezielle Webseite eingerichtet:
http://www.dtv.de/special/ben_aaronovitch_urban-fantasy/1592/

Und hier geht es munter weiter zu den nächsten magieverdächtigen Fällen von Peter Grant & Co:

Band 2: SCHWARZER MOND ÜBER SOHO
https://leselebenszeichen.wordpress.com/2013/08/21/schwarzer-mond-uber-soho/

Band 3: EIN WISPERN UNTER BAKER STREET
https://leselebenszeichen.wordpress.com/2013/08/28/ein-wispern-unter-baker-street/

Band 4: DER BÖSE ORT
https://leselebenszeichen.wordpress.com/2014/04/30/der-bose-ort/

Band 5: FINGERHUT-SOMMER
https://leselebenszeichen.wordpress.com/2015/09/14/fingerhut-sommer/

Das Geheimnis der Heilung

  • Wie altes Wissen die Medizin verändert
  • von Joachim Faulstich
  • Knaur Verlag  November 2012                     http://www.mens-sana.de
  • 351 Seiten
  • 10,99 €
  • ISBN 978-3-426-87483-7

Faulstich, Das Geheinis der Heilung

HEILUNG  IST  DIE  BESTE  MEDIZIN
Buchbeipackzettel von Ulrike Sokul ©

Was ist das Buch „DAS GEHEIMNIS DER HEILUNG “ und wie wird es angewendet?

„DAS GEHEIMNIS DER HEILUNG“ ist ein geistiges Arzneimittel und darf bei allen möglichen Erkrankungen und Gesundungen hilfreich und bewußtseinserweiternd zum Einsatz kommen. Die Einnahme erfolgt einfach durch aufmerksames Lesen.

Wie ist das Buch zu lesen?

Soweit nicht anders verordnet, empfehlen wir für Erstleser eine Lektüre im ganz persönlichen Lesetempo, mit wenigstens 50 Seiten täglich, so daß eine komplette Einnahme innerhalb einer Woche erfolgt.
Zur geistigen Verarbeitung der vielen neuen und konstruktiven Informationen zu bleibendem Wissen und zur neuronalen Verankerung ist eine zwei- bis dreimalige Wiederholung der Lektüre sinnvoll.
Eine Leseüberdosis ist gänzlich unbedenklich und initiiert meist einen Heilschlaf, der den Betroffenen wertvolle traumtherapeutische Hinweise vermittelt.
Wir weisen darauf hin, daß Wechselwirkungen mit Ihrer jeweiligen persönlichen Erwartungshaltung quantenphysikalisch unvermeidlich sind!

Woraus besteht „DAS GEHEIMNIS DER HEILUNG“?

Der erste Wirkstoff dieses Therapeutikums ist geistige Belichtung und die Vermittlung einer mehrdimensionalen Perspektive auf unsere Lebenswirklichkeit.

Der zweite Wirkstoff ist die erfreuliche und überraschende Nachricht, daß die Grenzen zwischen Schulmedizin und Alternativmedizin nicht mehr hermetisch abgeriegelt sind und daß bereits fließende Übergänge stattfinden.

Der dritte Wirkstoff ist eine wohltuend ausgewogene Darstellung mit Herz und Verstand und Weisheit. Bereichert wird diese ganzheitliche Sichtweise durch anrührende Fallgeschichten.

Die Trägermaterialien des Therapeutikums sind Papier und Tinte, und diese werden im Allgemeinen gut vertragen und haben sich als langlebiges Medium bereits seit Jahrhunderten bewährt.

Der Autor Joachim Faulstich offeriert mit „DAS GEHEIMNIS DER HEILUNG“ eine faszinierende Sammlung und Beschreibung  teilweise jahrtausendealter Heilungsmethoden, wie z.B. die schamanische Trancereise  oder die Macht der Imagination. Dieses alte Wissen kombiniert er mit modernen Erkenntnissen, z.B. aus der Hirnforschung, die entdeckt hat, daß es auf gehirnphysiologischer Ebene keinen Unterschied zwischen einer gedachten oder tatsächlich ausgeführten  Handlung gibt. Das wiederum ist eine wissenschaftliche Bestätigung der Wirkungsweise von Imagination.

Die Lektüre des Therapeutikums macht den Leser/die Leserin unabhängig von monokausalen, einseitigen Erklärungsmodellen. Sie eröffnet viele Wege zur Heilung, stellt sie vor und bringt sie miteinander in Verbindung.

Zusätzlich nimmt der Autor uns mit auf eine Zeitreise durch die Entwicklungsstufen des menschlichen Bewußtseins:  vom archaischen Bewußtsein der menschlichen Frühgeschichte zum magischen Bewußtsein früher Stammeskulturen, über das mythische Bewußtsein der Frühantike bis zum rationalen Bewußtsein von heute. Die Inhalte, Glaubens- und Weltsichten der älteren Bewußtseinsschichten mögen im rationalen Alltagsbewußtsein fast vergessen sein, aber sie sind unser mitmenschliches Erbe und Bestandteil unserer Hirnstruktur, und sie wirken nach wie vor mit.

Somit wäre eine neue erstrebenswerte Bewußtseinsstufe das integrale Bewußtsein als Ausgangspunkt für eine Medizin, die altes und neues Heilwissen miteinander verbindet und eine grundsätzlich ganzheitliche Betrachtungsweise von Krankheit und Heilung kultiviert.
In seinem Buch stellt der Autor einige Pioniere vor, die erste unkonventionelle Schritte auf diesem neuen Weg wagen.

Es gibt eine Klinik in Berlin, die  »Therapeutic Touch« (Heilende Berührung durch Handauflegen) im  Pflegedienst eingeführt hat. Und auch im OP-Saal legt die Anästhesistin zwischen der Monitorkontrolle ihre Hände in berührender Begleitung auf die Patienten.

Die „ Ärztlich-Schamanische Ambulanz“ in Wien bietet Krebspatienten ergänzend zu schul- und komplementärmedizinischen Therapien schamanische Behandlungen an; so werden die körperliche und die seelische Ebene behandelt und berührt.

Krankheit und Heilung stehen in einem nur teilweise sichtbaren Zusammenhang; eine maßgebliche Rolle  spielen dabei die unendlich komplexen Wechselwirkungen und Rückkopplungen zwischen Körper, Geist und Seele, aber auch die Beziehung, die Kommunikationstiefe und das Vertrauensverhältnis zwischen Heiler und Heilungssuchendem sowie die generellen Lebensbedingungen des Betroffenen.

Die wesentlichsten Zutaten für eine integrierende Heilkunde sind die geistig-seelische Aufgeschlossenheit für altes und neues Heilwissen und die Entwicklung einer möglichst vielschichtigen Bewußtseinstransparenz, die der Komplexität unseres Lebensgewebes umfassender gerecht werden.

Das Buch „Das Geheimnis der Heilung“ ist selbst das beste Beispiel für eine wertschätzende und würdigende Betrachtungsweise, bei der Spiritualität und Wissenschaft Hand in Hand gehen und den Spielraum für Heilung erweitern.

Wie ist das Buchtherapeutikum aufzubewahren?

Während der Behandlung können Sie das Buch ständig bei sich tragen oder an Ihrem bevorzugten Leseort aufbewahren. Nachts empfiehlt es sich, das Buch auf den Nachttisch oder neben das Kopfkissen zu legen, denn die geistige Ausstrahlung wirkt sogar im Schlaf heilungsunterstützend. Auch bei Traumreisen sollte es im Handgepäck nicht fehlen!
Zur dauerhaften Lagerung eignet sich ein lichtgeschütztes Bücherregal oder ein staubgeschützter Bücherschrank.

Was  müssen Sie vor Einlesung des Buches beachten?

Das Buch sollte besser nicht eingenommen werden bei Überempfindlichkeiten gegen ausgewogene Darstellungen verschiedenster Therapieformen und akuten Vorurteilen gegen Komplementärmedizin.

Bei nur gering ausgeprägter Engstirnigkeit besteht eine gewisse Aussicht auf eine Erweiterung des Denkhorizontes. Testleser aus dieser Gruppe erfuhren oft eine Auflösung starrer Glaubensmuster und entwickelten eine mehrdimensionale Perspektive auf die Wirklichkeit.

Ausgeprägte, abergläubische Wissenschaftsgläubigkeit hingegen verhindert ein Überschreiten der Geist-Hirn-Schranke und läßt keine ungewollten Erkenntnisse ins Bewußtsein dringen. Bei diesem Personenkreis kam es in seltenen Fällen zu Kopfschmerzen und Übelkeit.

Besondere Vorsicht ist geboten bei chronisch positivistischer Grundhaltung und mechanistisch-reduktionistischem Welt- und Menschenbild; hier können drastische Intoleranzen und Bluthochdruck auftreten bis hin zu lesensgefährlichen Entzündungen. In freiwilligen Leseversuchen kam es jedoch nur in sehr, sehr seltenen Fällen (1:100.000) zu Buchverbrennungen.

Die Leseentscheidung liegt immer ganzheitlich in Ihrer eigenen Verantwortung!

Verkehrstüchtigkeit und Maschinenbedienung:

Selbstverständlich sollten Sie während der Lektüre weder ein Fahrzeug lenken noch eine Maschine bedienen. In den Lesepausen sind die ebengenannten Tätigkeiten ausdrücklich erlaubt.

Dauer der Anwendung:

Grundsätzlich kann „DAS GEHEIMNIS DER HEILUNG“ unbegrenzt konsumiert werden. Zur Ergänzung und beim Auftreten akuter Begeisterungssymptome empfehlen wir noch ein anderes Therapeutikum unseres Autoren: „DAS HEILENDE BEWUSSTSEIN“
ISBN 978-3-426-87330-4, 335 Seiten zu  9,99 €

Für weitergehende Lektüre und vertiefende Detailinformationen zu individuellen und speziellen Gesundheitsthemen fragen Sie bitte Ihren Arzt, Heilpraktiker oder Ihre Buchhändlerin.
In Anbetracht der immanenten Seinseinheit vertrauen wir Sie auch anderen Buchwegweisern aus koexistierenden Verlagen an.
Die Einnahme erfolgt in jedem Fall in eigener Verantwortung!

Zu Risiken und Nebenwirkungen:

Plötzliche Geistesblitze sind nicht ausgeschlossen, aber unbedenklich.

Vereinzelt kann eine vorübergehende Lesesucht entstehen, die von euphorischen Zuständen begleitet wird.

Manche Leser haben mit ihren intensiven Begeisterungssymptomen auch ihren Arzt oder Heilpraktiker angesteckt, was zu einer Verbesserung der Behandlungsbeziehung bis hin zu wechselseitigem harmonischen Einklang führen kann.

Bei Kooperativitätsresistenzen kann es aber auch zu Arztwechseln kommen.

Häufig  –  und unter der Voraussetzung geistiger Offenheit – wächst das Vertrauen in die Selbstheilungskräfte des eigenen Körpers. Auch die Achtsamkeit bezüglich der persönlichen Mitwirkung und Verantwortung an der Gestaltung der eigenen Lebenswirklichkeit  –  durch Denken, Sprechen und Handeln  –  nimmt erkennbar zu.

Eine häufig beobachtete Begleiterscheinung bei freiwilligen Testlesern ist ein erwachendes Interesse für Quantenphysik.
Bei besonderer Geistesspannweite, angeborener Herzensgröße oder karmischer Vorentlastung kommt es zu ansteckender Ausbreitung von Gefühlen der Dankbarkeit, Demut, Geborgenheit, Liebe, Mitgefühl, Verbundenheit und Zuversicht.

Kleinere und größere Spontanheilungen sind möglich, aber nicht zwangsläufig.

Danksagung:

Wir sind sehr dankbar, daß Sie sich für die Lektüre von „DAS GEHEIMNIS DER HEILUNG“ von Joachim Faulstich entschieden haben.
Wenn Sie mit unserem Therapeutikum zufrieden sind und es Ihnen geholfen hat, so empfehlen Sie uns doch bitte weiter.

Wir freuen uns sehr, wenn Sie uns eine Resonanz zu Ihren Erfahrungen mit „DAS GEHEIMNIS DER HEILUNG“ geben.
Bitte senden Sie uns ein LESELEBENSZEICHEN, mit Ihrer Postanschrift, und wir übersenden Ihnen gerne eine Broschüre mit unseren Buchempfehlungen und natürlich auch eine inspirierende Leseprobe.

Weitere Informationen und Bücher rund um die  Themen „Spirituelle Heilmethoden“ und „Körper, Geist und Seele“  finden Sie im Internet unter www.knaur-mens-sana.de

Darreichungsformen bei gleichbleibendem Inhalt:

DAS GEHEIMNIS DER HEILUNG
Wie altes Wissen die Medizin verändert
von Joachim Faulstich
Originalausgabe gebunden, 351 Seiten           19,99 €
ISBN 978-3-426-65655-6

Taschenbuchausgabe                                      10,99 €
ISBN  978-3-426-87483-7
Klinikpackungen ab 10 Exemplaren 😉

gleichnamige DVD zum Buch                     16,99 €
ISBN: 978-3-426-65710-2
http://www.droemer-knaur.de/buch/7778716/das-geheimnis-der-heilung

Der Autor:

»Joachim Faulstich ist Buchautor und Regisseur wissenschaftlicher Fernsehdokumentationen. Für seine Arbeit wurden ihm zahlreiche Preise verliehen. Seit 20 Jahren beschäftigt er sich mit alternativen Heilverfahren und aktueller Bewusstseinsforschung.«

Der Tigerbericht

  • übermittelt und erläutert von Shunryu Suzuki-roshi
  • aufgeschrieben und erzählt von Dietrich Wild
  • Bilder von Holde Wössner
  • Sheema Medien Verlag, 2004                                     http://www.sheema-verlag.de
  • illustrierte Buchausgabe, gebunden
  • 72 Seiten
  • 5 Abbildungen
  • Lesezeichen
  • mit 2 Audio-CDs
  • 29,70 €
  • musikalische Begleitung: Al Gromer Khan
  • ISBN 978-3-931560-17-1
    buchcover_tigerbericht

BÜCHER  ZU  LESEN  HEISST  AUCH  BÜCHERN  ZU  LAUSCHEN

Buchbesprechung von Ulrike Sokul ©

Beim Tigerbericht, der in Kombination von Textbuch und Hörbuch vorliegt, bietet sich die Gelegenheit, je nach Neigung lesend zu lauschen oder lauschend zu lesen. In jedem Falle werden sich die KonZENtration, die erfrischende Weite und die weise Gelassenheit dieser Geschichte wohltuend offenbaren.

Der Erzähler erzählt, wie er bei einer einsamen Wanderung durch die Wüste Sinai an einer Oase rastet und einem Meister begegnet. Zunächst wird er ohne Worte unterrichtet, durch freundliches, achtsames Wahrgenommensein und alltägliche Verrichtungen: Wasser holen, Feuer machen, Teetrinken, Lächeln, Verbeugungen und durch einfaches miteinander Schweigen. Ein Dialog entsteht erst, nachdem der Wanderer sich vollkommen der Stille hingegeben hat. Danach vermittelt ihm der Meister gleichnishaft anhand des Tigerberichtes den Wesenskern der Lehre des Zen-Buddhismus.

„Der Tiger tut das, was er tut, ganz. Er geht nicht zur Tränke, ehe er durstig ist. Er geht nicht vom Bach fort, ehe sein Durst gestillt ist. Auch wenn er sichert, tut er dies ganz und mit allen Sinnen. Er kratzt sich nicht am Hintern, während er wittert. Er pinkelt nicht, während er lauscht. Er tut stets das eine oder das andere. Er ist ganz und gar einfach. Und doch erlebt der Tiger alles, was er erlebt, mit einer vielen Menschen unvorstellbaren Intensität.“

„Wenn dein Geist groß und weit ist und gähnend leer, dann ist darin Platz für alles, was immer geschieht. Wenn er aber klein ist und eng und möbliert mit Wissen und Erinnerungen und Befürchtungen, dann ist darin vor lauter solchem Gerümpel kein Platz mehr für das Neue. Das Jetzige. Das Lebendige. Das Wahre.“

 „Der Tiger ist über die fünf Sinne mit der Außenwelt in Verbindung und sie mit ihm. Er ist ganz und gar in der Welt, und diese Welt ist in ihm, denn er ist vollkommen leer. Kein Tigerstolz. Keine Tigerbiografie. Kein Tigerkindheitstrauma. Kein Tigerzukunftsprojekt. So ist er mühelos bemüht zu sehen, zu hören, zu riechen, zu schmecken, zu fühlen und zu denken, was ist.“

Die schmucklose Sprache ist von einer poetischen und philosophischen Präzision, die Inhalt und Form zu einer stillen Harmonie vereint und gerade durch das Weglassen übergewichtigen Wortgepäcks eine Ruhe und kontemplative Präsenz hervorzurufen vermag, die den Leser – weit über jedes Wort hinaus – zuhören lehrt.

Für mich ist diese Wirkung stärker, wenn ich der angenehm sonoren Stimme des Erzählers (der Autor liest selbst und macht das wirklich gut) folge und einfach lausche. Beim Hinhören füge ich mich dem besinnlichen Tempo, der untermalenden Musik, den Atempausen… Dies ist eine reinigende Erfahrung, die sich durch Wiederholung nicht verschleißt, sondern vertieft.

Der Tigerbericht ist eine gute Medizin, wenn man mal wieder in komplizierten Gedankengebäuden herumirrt und sich selbst zu ernst und das Leben zu schwer nimmt. Er räumt die Gedanken auf, klärt und leert den aufgewühlten Geist, schärft die Sinne und erinnert mit unaufdringlicher Eindringlichkeit an das Wesentliche: an das Dasein und Dabeisein im Jetzt und an die heilsame Selbstvergessenheit im reinen Tun.

Wer bin   i c h   noch, wenn das Lesen liest und das Hören hört?   I c h   werde leichter, die Egobetonung verschwindet und gibt dem Leben Raum.

So einfach ist das!

Weitere Informationen auf der Verlagswebseite:
http://www.sheema-verlag.de/verlagsprogramm/der-tigerbericht/


»Shunruy Suzuki-roshi,
geboren 1904 in Shonganji, einem ländlich-armen buddhistischen Tempel bei Tokio, ging im Alter von 55 Jahren mit seiner Familie nach Kalifornien, wo sich rasch Schüler aus  aller Welt im Zen-Center von San Francisco um ihn scharten. Er starb am 4. Dezember 1971.«

»Dietrich Wild,  geb. 1942, der Übermittler des “Tigerberichts” stieß im Dezember 1975 im berühmt chaotischen Anglia Bookshop in München auf den bis dahin einzigen Text aus Suzuki-roshi´s Denken, das Buch “Zen Mind, Beginner`s Mind”. Während der Lektüre fasste er den Entschluss, nach Kalifornien zu gehen und Suzuki-roshi´s Schüler zu werden. Im Dezember 1979 reichte das Geld für die Reise: im Zen-Center in San Francisco bat er, den Meister sehen zu dürfen. Das sei unmöglich, sagte man ihm: Suzuki-roshi sei seit acht Jahren tot.
Für den Autor änderte sich also nichts: Shunryu Suzuki-roshi hatte ihn all die Jahre angeleitet mit seinen Unterweisungen für den in jedem Augenblick des Alltags praktizierten Zen: Alles ist Zen, ohne Tempel, ohne Mönchskostüm, ohne Firlefanz – nichts Besonderes! Immerwährender Anfänger, schrieb er im Winter 1985/86 nach mehreren Aufenthalten in der Abgeschiedenheit des Sinai, den “TIGERBERICHT” auf. Dietrich Wild lebt zurückgezogen in einem Zen-Kloster in Japan.«

»Al Gromer Khan, geboren 1946, wurde in die Imdad Khani-Gharana, die legendäre Dynastie der Sitarspieler aufgenommen, die bis ins Indien der Moguln zurückreicht. Seinen eigenen Stil hat er aus der vornehmen Tradition von Ustad Vilayat Khan entwickelt. Er ist der Schöpfer der kontemplativen Paisley Music