Bibliophiles Manifest

Beim Blättern auf den Seiten anderer Bücher-Blogs findet man gelegentlich Wortschätze, die man nur begeistert begrüßen, bejubeln, beklatschen, unterschreiben und weitersagen kann.

Bei Texte und Bilder, dem Blog mit Literatur von Klassik bis Comic von Dr. Tobias Witte
http://www.texteundbilder.com , erfreute das folgende BIBLIOPHILE MANIFEST, das Tobias Witte selbst geschrieben und gestaltet hat, meine Augen und mein Buchhändlerinnenherz.

Mit freundlicher Genehmigung von Dr. Tobias Witte darf ich dieses schöne Fundstück hier zeigen:

 

BibliophilesManifest

 

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16 Kommentare zu “Bibliophiles Manifest

  1. …und echte Bücher bieten auch Insekten einen Lebensraum 😉 Wie heißt dies kleine Tierchen, Bücherfloh ?? – Ja, echte Bücher sind mir auch lieber ! Schön, wenn man Seiten umknicken, Wörter unterstreichen oder Notizen am Rand machen kann. Und dann die schönen Einbände…man stelle sich das auf einem Bildschirm vor. Ein schönes Manifest, was ich gerne unterschreibe 🙂

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  2. Bei dir ist es sehr schön. Mir gefällt dein Blog besonders gut, Ulrike.
    Ich lese auch EBooks. Aber ungern. Inzwischen gibt es oftmals Rezensionsexemplare ausschließlich elektronisch, manche Youngtimer werden nicht mehr in Papier aufgelegt. Oft stört es mich, wenn ich zum nächsten Buch wechseln möchte, dieses sich aber genau so anfühlt, wie das vorherige..

    Viele Grüße,
    Klaus

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    • Danke, lieber Klaus,
      für Deine positive Resonanz!
      Für mich kommen E-Bücher nicht in Frage, denn Bücher sind mehr als Textinhalt, sie haben haptische Qualitäten, die für mich zum Lesegenuß unverzichtbar dazugehören.
      Ein Buch ist ein Buch, ist ein Buch und eine Datei ist eine Datei, ist eine Datei … 😉
      Nachtaktive Grüße von Ulrike

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  3. Ja! Und weil es ja wahrscheinlich auch mehr als ein Wörtchen mitzureden sein darf, merke ich noch an, dass es mir als ehemaliger Bibliothekarin fast schon wehtut wenn ich heutzutage in eine Buchhandlung gehe – BUCHhandlung, BUCH ist dieser Papierblock mit Buchstaben oder Bildern und Einband – und mich schreit von jeder Seite irgendein Tolino, Kindle und wie sie nicht alle heißen an. Mir wollte vor Jahren jemand einen schenken, nagelneues Gerät, dankend abgelehnt, überflüssig, bei mir stehen die Wände voll Papier. Ich habe auch im Schreiben die Angewohnheit alles erstmal per Hand zu machen (einige Menschen sind dadurch regelrecht verstört. Wo die mit Notebook-PC,Tablet, Smartphone oder was es nicht alles gibt sitzen, sitze ich mit Papiernotizbuch.)

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    • Da kann ich Dir nur zustimmen!
      Ein papierkörperliches Buch ist einfach sinnlicher, vielschichtiger und – sofern es auch bibliophil wertvoll gestaltet ist – SCHÖNER.
      Ein E-Buch ist nur eine – wortwörtlich – oberflächliche Datei: Wisch und weg …
      Und wenn dann das Außendiensthirn (Smartphone & Co) ausfällt, ist im Innendiensthirn nicht mehr viel gespeichert.
      Hoffnungsvoll altmodische Grüße von Ulrike 🙂

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  4. Da kann ich nur beipflichten. Ich bin eingemauert von Büchern. Und für den Mediengestalter, der am Bildschirm arbeitet, ist es noch immer das allergrößte, wenn der «Aushänger», der Probeabzug oder ein sonstiges analoges Produkt Deiner Arbeit aus der Druckerei kommt – an der man riechen kann: Bildschirme und Tastaturen schmecken nach Plastik…

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