Monsieur Jean und sein Gespür für Glück

  • von Thomas Montasser
  • Roman
  • Thiele Verlag September 2015   www.thiele-verlag.com
  • 256 Seiten
  • Format: 11,5 x 18,5 cm
  • zweifarbig gedruckt, gebunden
  • mit Schutzumschlag und LESEBÄNDCHEN
  • 18,– € (D), 18,50 € (A)
  • ISBN 978-3-85179-311-6
    Monsieur Jean und sein Gespür für Glück

DIPLOMAT  DER  HERZEN

Buchbesprechung von Ulrike Sokul ©

Nachdem Thomas Montasser in seinem vorhergehenden Roman, dem beruflichen Ethos und Wirkungskreis wahrer Vollblutbuchhändler schmeichelhaft-romantisierend die Ehre gegeben hat – nachzulesen in meiner Besprechung vom 10.Juni 2015: https://leselebenszeichen.wordpress.com/2015/06/10/ein-ganz-besonderes-jahr/
betritt er in seinem neuen Roman „Monsieur Jean und sein Gespür für Glück“ das Hotel- und Caféhausgewerbe.

Jean Picard wird von allen Monsieur Jean genannt. Streng genommen heißt er Giacomo Piccoli. Die Strenge Sichtweise überlassen wir indes einmal dem behördlichen Auge … wir widmen uns Monsieur Jean lieber aus der zwischenmenschlichen Perspektive.

Monsieur Jean hat 43 Jahre im Grandhotel Tour au Lac (Zürich) gearbeitet, die letzten Jahre als von Gästen und Kollegen hochgeschätzter, diskret-hilfsbereiter, kultiviert- zuvorkommender und vertrauenswürdiger Nachtconcierge, und nun wurde er in den Ruhestand entlassen.

Er ist seit längerer Zeit Witwer, und kürzlich ist einer seiner engsten Freunde, der ein kleines Bistro betrieben hat, plötzlich verstorben; doch Monsieur Jean ergibt sich nicht der Melancholie, sondern er schaut wachen Auges auf die Welt und in seine Mitmen-schen. Er verfügt über große Menschenkenntnis, und man kann seine Wesensart als wohltätig – im psychologischen Sinne, manchmal aber auch im finanziellen – bezeichnen. Nie hat er vergessen, daß ihm einst durch eine gute Tat ein neues Leben ermöglicht wurde, und er ist bestrebt, diese gute Tat durch sein eigenes Handeln fortzusetzen.

Monsieur Jean ist die Diskretion in Person, gleichwohl hat er ein Notizbuch, das seine persönliche Buchführung über die Besonderheiten, Empfindlichkeiten, Geheimnisse, Vorlieben und Wünsche der Hotelstammgäste und auch der Hotelangestellten enthält.

Er flaniert aufmerksam durch Zürich, erlaubt sich kurze biographische Lebensrückblenden und dankbare Betrachtungen, und er bemerkt erfreut, daß das ehemalige Bistro seines verstorbenen Freundes von einer jungen Frau mit viel Herzblut in ein Café umgestaltet wird. Wie es seine menschenfreundliche Art ist, nimmt er sogleich großen Anteil an dieser Veränderung.

Monsieur Jean wird der erste Stammgast im Café de Balzac und macht sich einfühlsam Gedanken, wie er die charmante Inhaberin Anastasia Feodora Baljanina darin unterstützen könne, mehr Gäste ins Café zu locken und diesem einen guten Ruf als attraktive Lokalität zu verschaffen. Kurz: Er nimmt Anastasia unter seine behutsamen Fittiche.

Außerdem nutzt er seine freie Zeit und seine komplexen Verbindungen, um einige unglückliche Geschichten der ihm vertrauten Hotelgäste, vielleicht zu einem besseren Ende führen zu können

Monsieur Jean ist ein Meister der Beziehungspflege, er hilft auf viele Arten und Weisen, mit konkreten Anregungen, kleinen Fingerzeigen, dadurch, daß er jemanden kennt, der jemanden kennt usw. usf. Er koordiniert, organisiert, synchronisiert und balanciert – und manchmal schummelt er auch ein wenig, wenn es der guten Absicht dienlich ist.

So mancher Abschnitt endet damit, daß Monsieur Jean jemanden um einen Gefallen bittet, ohne daß wir als Leser sofort erfahren, was für ein Gefallen dies denn sei. Man ahnt allerdings, daß die unausgesprochenen Einzelheiten zu einem festlichen Finale führen werden.

Anastasias Hund betrachtet derweil die Ereignisse und Begegnungen aus seiner unbestechlichen Nasenperspektive und kommentiert die zwischenmenschlichen Verknüpfungen dementsprechend elementar-humorig. Als Sahnehäubchen zum guten Ende aller Geschichten erfährt schließlich auch Monsieur Jean eine unerwartete Amorbeflügelung …

Dieser Roman ist wie ein Tanz, die zunächst unverbundenen Personen werden nach und nach in einen Reigen eingebunden, dessen beinahe unsichtbarer Choreograph Monsieur Jean ist. Da einige Figuren aus dem künstlerischem Milieu stammen und auch Monsieur Jean musische Neigungen pflegt , fehlt es auch nicht an musikalischen Randschnörkeln Opernzitaten und Poesie.

Die stimmige äußere Gestaltung des Buches verdient ebenfalls ausdrückliches Lob. Folgende Vorzüge finden sich hier: Ein handliches Format (11,5 x 18,5 cm), eine sehr lesefreundliche Typographie auf cremeweißem Papier in Verbindung mit weinroten Versalien zum Kapitelanfang, weinrote Paginierung und Sternchenvignetten, ein weinrotes LESEBÄNDCHEN und als Vorsatzblatt die Farbfotografie einer klassischen Hotelportiers-Tischglocke aus hochglanzpoliertem Messing sowie ein verführerisch-appetitliches Bild auf dem Schutzumschlag.

Als Lesegast in diesem Roman werden wir mit einer feinsinnig-eleganten Sprache, stilechten Charakteren, kultivierten Umgangsformen, einer weltläufigen, milden Sozialkritik und erfreulich vielen konstruktiven, neuen Lebensweichenstellungen verwöhnt.

Manchem Leser mag das vom Autor kunstvoll geknüpfte Beziehungsgeflecht und das fügsame Ineinandergreifen der Umstände zu märchenhaft erscheinen. Ich für meinen Teil finde es jedoch ermutigend, von einem Menschen zu lesen, der so tief mitdenkt und mitfühlt und so großherzig, gütig, empathisch und lebensdankbar ist, daß man ihn sich spontan als Freund oder Nachbarn herbeiwünscht.

 

Zum Ausklang noch zwei Lesehäppchen:

„Es fiel ihn also leicht, großzügig zu sein, ein Umstand, der ihm das Leben erleichterte. Denn Monsieur Jean schätzte Großzügigkeit. In ihr zeigte sich der Charakter eines Menschen.“ (Seite 34/35)

„So, wie es eine Kunst war, die Welt im Kleinen einzufangen, war es eine Kunst, sich selbst nicht auf kleine Gedanken zu beschränken. Monsieur Jean war gut darin, seinen Gedanken freien Lauf zu lassen. Er liebte die Freiheit, die ihm seine Erfahrung, seine Professionalität und Menschenkenntnis im Kopf verschafften – und den Umstand, dass ihm das Amt des Concierge zwar eine gewisse Autorität und Würde verlieh, die Uniform ihn aber zugleich als Mensch hinter dem Amt zurücktreten ja unsichtbar werden ließ. Diese Kunst des Unsichtbarseins hatte Monsieur Jean in all den Jahren so vervoll-kommnet, dass er auch außerhalb des Tour au Lac – jederzeit wie auf Knopfdruck aus der Wahrnehmung seiner Mitmenschen verschwinden konnte.“ (Seite 127)

 

Querverweis:

Hier geht zu meiner Besprechung des Romans Ein ganz besonderes Jahr von Thomas Montasser:
https://leselebenszeichen.wordpress.com/2015/06/10/ein-ganz-besonderes-jahr/

Der Autor:

»Thomas Montasser arbeitete als Journalist und Universitätsdozent und war Leiter einer kleinen Theatertruppe. Er schrieb große Epochenromane (Die verbotenen Gärten), und unter den Pseudonym Fortunato auch Kinderbücher (Zauber der Wünsche). Als Vater von drei Kindern lebt er mit seiner Familie in München. Mit seinem Roman Ein ganz besonderes Jahr (Thiele Verlag, 2014) erreichte der Autor sowohl bei der Kritik als auch beim Publikum eine großartige Resonanz.«

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59 Kommentare zu “Monsieur Jean und sein Gespür für Glück

  1. Monsieur Jean … jetzt bin ich mir sicher, wen ich mir als Reisebegleitung wähle 🙂 Danke für diesen Buchtip! Nun freue ich mich noch mehr auf meine Reise und die wundervollen Stunden am Meer – mit Monsieur Jean.

    Herzliche Grüsse und einen schönen Tag,
    Christel

    Gefällt 1 Person

  2. Ein Buch, das Du so schön beschrieben hast, dass ich es mir gut vorstellen kann, wie es ist, es zu lesen! Man trifft subtil unaufgeregt auf Feinsinn und Menschenfreunlichkeit! Da ist genau mein Ding! Gerade suche ich Bücher für den Sommer, wenn ich die erste kleine Kreuzfahrt meines Lebens machen darf. Rate mal, was mit ins Gepäck kommt? Lesezeit ist für mich kostbar geworden, weil ich soviel auf anderen so wunderschönen Blogs stöbere, dass mir für ein ganzes Buch neben meinem „normalen“ Leben kaum mehr Zeit bleibt, was natürlich sehr schade ist! Aber natürlich auch schön! In diesem Sinne wünsche ich Dir eine fröhliche nächste Woche, Nessy von den happinessygirls

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  3. Klar schon wieder ein Mussbuch für den finlesefreudigen Luboy, liebe Buchbesprechende Ulrike,

    der jenes ZH neben seiner geliebten Kesselstadt am meisten wie seine Hosentaschen kennt, weil mal zehn Jahre dort gelebt…

    Und oft im Baur au Lac gewesen und in sämtlichen Cafés der Stadt, in denen einst Dürrenmatt und Frisch et al verkehrten…

    Ach war das schöööön einst!!
    Herzlich, Lu

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    • Lieber Lu,
      dann wirst Du Dich als Lesegast in diesem Buche gewiß zuhause fühlen, und das Café Odeon kommt en passant auch drin vor. Ich war in der Oberstufenzeit (1982) mit dem Deutsch-LK auf Klassenfahrt eine Woche in Zürich und die Stadt hat mir sehr gefallen; u.a. sahen wir eine AUSGESPROCHEN, feine „Romeo und Julia“ Aufführung mit Dietmar Schönherr als Bruder Lorenzo.
      Nostalgische Grüße von Ulrike

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      • Zauberhafte Ulrike von Lyri, das klingt ja wirklich traumhaft schön…

        In jenem Jahr studierte ich dort vor Ort meine geliebte Mathematik, wohnte in der Nähe des Bellevue, fast direkt am Zürisee und verbrachte meine Abende im herrlichen Niederdorf, beidseits der Limmat: was für ein perfektes Studentenleben!!

        Himmlisch-schwelgerische Grüße vom Lu Finbar

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  4. Na, ich seh schon, hier in deinem Schatzkästlein werde ich fündig, wenn ich etwas zum Lesen suche!!
    Aber auch ohne Suche: deine einfühlsame Beschreibung hat mich bereits überzeugt.
    Dieses Buch möchte ich lesen und wenn’s mir so gefällt, wie es jetzt zu ahnen ist, gibt’s auch noch eins zum Verschenken…Herzlichen Dank, Ulrike!

    Gefällt 2 Personen

    • Liebe Petra,
      danke für Deinen aufgeschlossenen Blick in meine Bücherschatzkammer, die hier virtuell schon ganz schön gefüllt ist. Auch der Fundus lohnt einen Lesebesuch oder die gezielte Suche (über die BUCHFINDER-Zeile, rechts in der Seitenleiste) nach Stichworten oder Titeln oder nach Themen (in der KATEGORIEN-Leiste vorsortiert) …
      Dein lebhaftes Interesse erfreut mein Herz!
      Sonnenuntergängliche Grüße von mir zu Dir 🙂

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  5. Dann treffen wir uns also im Café de Balzac, liebe Ulrike, und vielleicht hat Monsieur Jean dann dort gerade etwas zu tun, selbstverständlich fein und dezent im Hintergrund, wie es seine gewohnte Art ist, und ich werde vermutlich eine heiße Schokolade mit einem Sahnehäubchen genießen, denn an diesem Tag könnte es kalt sein, so wie heute bei uns und dann ist eine heiße Schoggi ein herzerwärmender Wundertrank 🙂

    Evtl. zu märchenhaft? Brauchen wir das nicht alle dringend von Zeit zu Zeit?
    Deshalb lese ich auch sehr gerne immer mal wieder ein Buch für Kinderchen und wenn es dann eines ist mit wundervollen Zeichnungen, dann ist es doppelt schön.

    Hier scheint mir die wundervolle Zeichnung Monsieur Jean zu sein, der durch die Blätter schreitet, leichtfüßig und wie ein guter Geist, der weiß, wo der Weg zum Glück liegt.
    So einem wundervollen märchenhaften Menschen folgt frau doch allzu gerne *schmunzel*

    Herzliche Abendgrüße von Bruni

    Gefällt 2 Personen

    • Herzlich willkommen, liebe Bruni,
      komm, setz Dich mit an meinen Tisch im Café de Balzac und laß mich einmal von Deiner Schokolade naschen ;-).
      Und dann flirten wir ganz entspannt und kultiviert mit Monsieur Jean und schauen auf das Naheliegende, das wir tun können, damit sich Dinge, Umstände, Mitmenschen oder gar das Schicksal zum Guten wenden können. Denn genau dazu kann uns der ERLESENE Monsieur Jean verführen.
      Liebliche Gutenachtgrüße von mir zu Dir 🙂

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      • und wer möchte einen solchen Mann nicht kennenlernen, liebe Ulrike 🙂
        so eine Frau müßte noch erfunden werden *g* und dazu müßte es dann wiederum einen Erfinder geben, wie Monsieur Jean. Aber vermutlich lächelt er nur leise und meint:

        Die Frauen sind wie sie sind, klug, schön, nicht so schön, zupackend und oft beileibe nicht leise, sie können wegsehen und hinsehen zur gleichen Zeit, können Kindlein und Betriebe leiten und zur gleichen Zeit ihren Mann zu besonderen Streichen verführen. Sie sind vielfältig und reizend, unglaublich weise (manchmal und manchmal auch nicht) und für tausenderlei Gaben ausersehen, sie werden sie schon finden – die Natur schubst sie meist in die benötigte Richtung…

        Schmunzelgrüße von Bruni am Dienstagmorgen

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  6. Hoppala! Voll erwischt. :/
    „Manchem Leser mag … zu märchenhaft erscheinen.“ Genau so etwas in der Tonart habe ich zunächst gedacht. ‚Das klingt ja alles wunderbar – aber ist das nicht ein Bisserl zu viel des Guten und letztlich zu unrealistisch-romantisierend?‘ Kommt hinzu, dass mir der schöne Ausdruck ‚Lesegast‘ erst in der Kommentarsektion aufgefallen ist. Und diese beiden Dinge kombiniere ich jetzt kurzerhand. Gast sein bedeutet ja auch, dass man die gastgebende Umgebung zunächst kennen lernt und auf sich wirken lässt. Manches im Leben ist mehr Schein als Sein – aber es wäre unangemessen, nicht auch das Gegenteil für möglich oder gar wahrscheinlich zu halten.
    Irgendwie habe ich so ein seltsames Gefühl als würde ich anfangen, mich mit Monsieur Jean anzufreunden und auf sein Glücksgespür neugierig zu werden. Ist jetzt halt nur so ein Gefühl. Hat sicher nichts zu bedeuten.
    Obwohl.
    Bei DER gastfreundlichen Buchbeschreibung… 😉

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    • Du wirst es inzwischen schon ahnen, daß ich eine unwiderstehliche Buchverführerin bin und auch Skeptiker verlocken kann. 😉

      Es ist noch ein Plätzchen frei für Dich im Café de Balzac, lieber Beat.
      Was möchtest Du trinken? Kaffee, Tee, Schokolade, Wasser, Wein … ?

      *kellnerblöckchengezückt*

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      • Ja, die verführende Bücherfee. Es lässt sich nicht bestreiten. Dabei habe ich doch alle Register des Nichtwahrhabenwollens gezogen. ‚Gerücht. Einmal ist keinmal. Zufall. Glück. Glücklicher Zufall. Zufälliges Glück.‘
        Aber jetzt kapituliere ich vor der nüchternen (aber durchaus nicht ernüchternden) Wahrheit. 🙂
        Den Platz im Café de Balzac nehme ich liebend gerne in BeSitz. Im Café ist Kaffee für mich die erste Wahl (daheim darf’s auch Tee sein – Jasmin, Drachenbrunnen oder auch mal ein Darjeeling).
        [Ist ja rappelvoll im Café Balzac heute. Jean hat ganze Arbeit geleistet. Oder hatte vielleicht auch eine Bücherfee ihre Hand im Spiel?]

        Gefällt 2 Personen

      • Voilà, der Kaffee für den Herrn …
        Oh ja, heute ist es rappelvoll im Café de Balzac, und das liegt nicht alleine am Ausstrahlungscharme von Monsieur Jean. Ich habe nämlich einen unerschöpflichen Vorrat an Bücherzauberfeenstaub, den ich gerne und großzügig zur Nachhilfe verstreue, um die Wortwirkung zu beflügeln.
        Also hatte ich durchaus eine Hand im Spiel und zwar die feenstabschwenkende. Mit der anderen Hand halte ich meine Teeschale …
        Lächelnde Grüße 🙂

        Gefällt 3 Personen

  7. Mmmmh, mir scheint, ich muss mich bald mal für ein paar Tage zum Dauernschmökern auf die berühmte einsame Insel zurückziehen, liebe Ulrike. Monsieur Jean gibt sicher einen wunderbaren Reisebegleiter ab. Und „zu märchenhaft“? Not my problem, schon gar nicht in fordernden Zeiten wie diesen. Danke für den bezaubernden Lesetipp!

    Gefällt 2 Personen

  8. So eine liebevoll aufgemachte Inhaltsummantelung wird ein Reader nie haben… Monsieur Jean entstieg während deines Beitrags meinem Display und machte sich auf eine sehr charmante Art mit mir bekannt… ich bin bezaubert!
    Herzlichen Dank für solch ausgewählte Lesebegleitung Ulrike ⭐

    Gefällt 2 Personen

  9. Liebe Ulrike, da hast du uns ja eine wunderbare Märchengeschichte herbeigezaubert. Fast scheint mir, Monsieur Jean in seiner diskret wohltuenden Art, habe ein wenig Ähnlichkeit mit einem Engel. Merci vielmals!

    Gefällt 2 Personen

  10. LekTÜRE ? Das Wortspiel ist mir erstaunlicherweise noch nicht untergekommen, weil es ja wirklich äußerst treffend ist. Lesen öffnet Türen, Fenster, Herzen und Horizonte !
    Und hier handelt es sich wohl um ein herzerwärmendes Buch. Ebenso wie Henriettes Katzenheim. Davon habe ich zwei Exemplare bestellt – bei meiner Lieblingsbuchhandlung nicht bei amazon – und die werden gerade aus anderen Buchhandlungen zusammengekratzt 🙂

    Gefällt 4 Personen

    • Liebe Myriade,
      danke für Deine Resonanz auf die LekTÜRE. Vielleicht liegt es an meiner synästhetischen Veranlagung, daß ich oft solche Wörterzwischenebenen WAHRnehme. Dein Satz „Lesen öffnet Türen, Fenster, Herzen und Horizonte!“ hat mir sehr wohlgeschmeckt.
      Deine Einschätzung, daß „Monsieur Jean und sein Gespür für Glück“ herzerwärmend ist, kann ich nur bestätigen.
      Du bekommst eine 1+ von mir für Deine vorbildliche Bevorzugung des lokalen Buchhandels gegenüber der Konzernkrake 😉 .

      Gefällt 3 Personen

      • Oh vielen Dank für die gute Note. Als Lehrerin weiß ich das zu schätzen 🙂 Allerdings gebietet die Ehrlichkeit zu gestehen, dass ich auch manchmal auf Abwege gerate und das eine oder andere Büchlein, dass nicht und nicht zu bekommen ist bei der Krake beziehe. Breiten wir den Mantel des Schweigens über diese gelegentlichen Verfehlungen *schäm*
        Synästhetikerin wäre ich auch gerne, muss das toll sein !!

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  11. Der Begriff „Lesegast“ fiel mir direkt auf, eine wunderbare Sicht, wenn man ein so besonderes Buch liest. Danke für die Vorstellung, einem solche Menschen möchte man wenigstens (!) in einem Buch begegnen.Liebe Grüße, Ann

    Gefällt 6 Personen

    • Daß Dich meine Formulierung „Lesegast“ angenehm anspricht, liebe Ann, freut mich sehr.
      Dieses Wort ergab sich mir fügsam aus der weiträumig-gastfreundlichen Gestimmtheit des Romans.
      Ich schätze mich überglücklich, mindestens einen Menschen nahe zu kennen, dessen Charakterzüge starke Ähnlichkeit mit Monsieur Jean aufweisen …
      Lächelnde Grüße
      Ulrike

      Gefällt 5 Personen

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