Überall & Nirgends

  • Gedichte über Tod und Trauer
  • Text von Bette Westera
  • Illustrationen von Sylvia Weve
  • Originaltitel: »Doodgewoon«
  • Aus dem Niederländischen von Rolf Erdorf
  • Susanna Rieder Verlag 2016  www.riederbuch.de
  • Halbleinen, gebunden
  • Format: 26 x 23 cm
  • 112 Seiten
  • 3 LESEBÄNDCHEN
  • 25,00 € (D), 26,00 € (A)
  • ISBN 978-3-946100-09-6
  • Für Kinder ab 8 Jahren und für Erwachsene

T R A U E R S T I M M E N

Buchbesprechung von Ulrike Sokul ©

Bette Westera wagt es, sich einen Reim auf den Tod zu machen. Ihre Gedichte über Tod und Trauer formulieren viele Gefühlsfacetten. Sie öffnen das Herz und bringen Tränen zum Fließen. Die einfühlsamen, ebenso tief ernsthaften wie zuweilen auch sanft schmunzlerischen Gedichte „sprechen“, wo sonst oft Schweigen herrscht.

Die Autorin widmet sich schonungslos hin- und mitfühlend dem Tod von Großeltern, Müttern, Vätern, Geschwistern, Kindern, Neugeborenen und Haustieren. Alters- schwäche, schwere Krankheit, Unfall, Selbstmord oder Nahtoderfahrung – all diesen Erscheinungsformen der Sterblichkeit wird in diesem Buch ausdrücklich Raum und Ehre gegeben. Das ist zugleich schmerzlich und tröstlich; der Tod ist kein Ausnahmefall, er gehört zum Leben.

Die Texte stellen sich der Sterblichkeit, der Trauer, dem Verlust, der Verletzlichkeit, der Verzweiflung, dem plötzlichen Riß im Lebens- und Liebesgefüge, der Sehnsucht und der wehmütigen Präsenz der Abwesenheit und weisen zugleich auf die kostbaren Geschenke des Gewesenen hin und nähren – manchmal ganz direkt, manchmal zwischen den Zeilen – eine Haltung der Dankbarkeit, Demut und Wertschätzung für die erlebte Bindung.

Die Gedichte sind stilistisch in einfacher Sprache geschrieben, gleichwohl feinsinnig und getragen von einem eingängigen sprachmelodischen Klang – wofür dem Übersetzer ausdrücklicher Dank gebührt.

In den vielschichtigen Illustrationen von Sylvia Weve finden die Gedichte eine spiegelnd-ergänzende Entsprechung. Die Illustrationen sind abwechselnd sparsam zurückhaltend und farblich angegraut sowie üppig und bunt. Einige Doppelseiten sind mit Halbseiten zum Umklappen versehen, aus denen sich zusätzliche Verbindungen ergeben.

Bestattungsformen (Erd-, Feuer-, Wasser- und Luftbestattung), verschiedene Jenseits-vorstellungen und Trauerrituale unterschiedlicher Kulturen und Zeitepochen werden dargestellt und ebenso die Themen Erbschaft und Haushaltsauflösung. Kindlich-philosophische Betrachtungen zur Winzigkeit des menschlichen Lebens angesichts der Unendlichkeit des Sternenhimmels fügen sich harmonisch in den poetischen Vergänglichkeitschor ein.

© Sylvia Weve & Bette Westera / Susanna Rieder Verlag

© Sylvia Weve & Bette Westera / Susanna Rieder Verlag

Im Anschluß an die illustrierten Gedichte folgen einige Glossarseiten mit kurzen sachlichen, kindgemäßen Erklärungen zu den zuvor erwähnten Begriffen, die thematisch von Allerseelen über Hospiz bis Reinkarnation reichen.

„Überall & Nirgends“ ist mit drei Lesebändchen ausgestattet, die einer schnellen Markierung von besonders ansprechenden Lesepassagen angenehm entgegenkommen.

Dieses berührende Buch kann Herzen öffnen und Trauer befreien. Zumindest bei einem akuten Trauerfall empfehle ich eine Lektüre gemeinsam mit dem Kind, damit sich aufgewühlte Fragen und Gefühle in einem liebevoll-geborgenen Umfeld entfalten und ausweinen können.

 

Hier entlang zum Buch und zur Leseprobe auf der Verlagswebseite:
https://www.riederbuch.de/programm/lyrik-fuer-junge-leser/

Die Autorin:

»Bette Westera, geboren 1958, ist eine sehr vielseitige Schriftstellerin. Ihr umfangreiches Werk umfasst Bilderbücher, Lyrik, erzählendes Kinderbuch und modernes Märchen. Zielgruppe sind dabei Kinder bis zum Alter von 10 Jahren. Nach einer kurzen Zeit als Grundschullehrerin studierte sie Psychologie. Ihre Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet.«

Die Illustratorin:

»Sylvia Weve, geboren 1954, hat bereits über 150 Bücher illustriert. Ihre ausdrucksvollen, energiegeladenen Illustrationen korrespondieren wunderbar mit Bette Westeras Texten. Die beiden sind ein erprobtes und äußerst erfolgreiches Autorenduo.«

Der Übersetzer:

»Rolf Erdorf, geboren 1956, studierte Germanistik, Romanistik und Niederländische Philologie in Bonn, Köln und Berlin. Für sein umfassendes Übersetzerwerk wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis und dem Gustav-Heinemann-Friedenspreis

Gerne widme ich diese Buchbesprechung Petra Pawlofskys wertvoller Sammlung „Kinder im Aufwind“:
https://pawlo.wordpress.com/home-2/fundgrube-fuer-kinder-im-aufwind/fundgrube-3-kurzvorstellung-der-beitraege-ab-juli-2017/

Querverweis:

Hier folgen ergänzende Links zu weiteren Kinderbüchern zu den Themen: Abschied, Tod und Trauer:

Ente, Tod und Tulpe
https://leselebenszeichen.wordpress.com/2017/06/13/ente-tod-und-tulpe/
Erik und das Opa-Gespenst

https://leselebenszeichen.wordpress.com/2014/12/05/erik-und-das-opa-gespenst/
Kleiner Fuchs Großer Himmel
https://leselebenszeichen.wordpress.com/2015/11/23/kleiner-fuchs-grosser-himmel/
Nur ein Tag
https://leselebenszeichen.wordpress.com/2016/10/13/nur-ein-tag/
Oma trinkt im Himmel Tee
https://leselebenszeichen.wordpress.com/2015/11/26/oma-trinkt-im-himmel-tee/
Opa Meume und ich 
https://leselebenszeichen.wordpress.com/2013/02/20/opa-meume-und-ich/
Der Tod auf dem Apfelbaum
https://leselebenszeichen.wordpress.com/2016/03/20/der-tod-auf-dem-apfelbaum/
Wie lange dauert Traurigsein?
https://leselebenszeichen.wordpress.com/2014/12/03/wie-lange-dauert-traurigsein/

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Tupfst du noch die Tränen ab?

  • Pappbilderbuch
  • Text und Illustration von Jörg Mühle
  • Moritz Verlag   Februar 2017  www.moritzverlag.de
  • Format: 17 x 17
  • 22 Seiten
  • 8,95 € (D), 9,20 € (A)
  • ISBN 978-3-89656-340-7
  • ab 2 Jahren

ERSTE  HILFE

Bilderbuchbesprechung von Ulrike Sokul ©

Das dritte interaktive Hasenkind-Bilderbuch von Jörg Mühle inszeniert, wie seine Vorgänger, eine familiäre Alltagssituation, mit der sich kleine Kinder sofort identifizieren können.

Das Hasenkind hat sich beim Hinfallen wehgetan und schaut weinend aus der Bilderbuchseite heraus. Was wir da tun können? Na, dreimal pusten, was denn sonst?

Gesagt getan! Doch das Hasenkind braucht noch etwas mehr, denn die kleine Wunde blutet. Also kleben wir ein lustiges Pflaster auf.

Nach einem kurzen, gereimten Heilungsspruch, einer liebevollen Streicheleinheit und etwas Dreck abklopfen können wir dem Hasenkind das Näschen putzen und sehen, wie es wieder putzmunter und gutgelaunt herumhüpft.

Das Besondere an dieser Geschichtengestaltung ist, daß das Kind wortwörtlich eingeladen wird, etwas für das Hasenkind zu tun. Und wenn das Kind auf der jeweiligen Bilderbuchseite gepustet, bepflastert, gestreichelt, geklopft usw. hat, dann sieht es auf der Folgeseite die Wirkung, seines Tuns auf das gezeichnete Hasenkind. So übt es „papieruell“ das Trösten.

Die lustigen und im Gefühlsausdruck sehr deutlichen Zeichnungen, die in einfachen, warmen Worten erzählte Handlung und die Aufforderungen zum Mitmachen lassen Kinder spielerisch erkennen, daß sie nicht nur selber manchmal Trost brauchen, sondern auch Trost spenden können.

Nach ein paar Vorlesedurchgängen mit diesem Mitspielbilderbuch können Kinder auch gut ganz alleine mit dem Hasenkind spielen …

 

Hier entlang zum Bilderbuch auf der Verlagswebseite:
https://www.moritzverlag.de/Alle-Buecher/Neuerscheinungen/Tupfst-du-noch-die-Traenen-ab.html

 

Der Erste Band dieser erfolgreichen Reihe handelt von Einschlafritualen und heißt:
Nur noch kurz die Ohren kraulen
https://www.moritzverlag.de/Alle-Buecher/Pappbilderbuecher/Nur-noch-kurz-die-Ohren-kraulen.html

Und im zweiten Band geht es ums Baden: Badetag für Hasenkind
https://www.moritzverlag.de/Alle-Buecher/Pappbilderbuecher/Badetag-fuer-Hasenkind.html

 


Hasenkind und ich sind übrigens schon gespannt, wie die Reihe weiterhüpfen wird.

Der Autor & Illustrator:

«Jörg Mühle, geboren 1973 in Frankfurt am Main, studierte Illustration in Offenbach und Paris. Seit 2000 ist er Diplom-Designer und illustriert Bücher und Magazine. Er ist Mitglied der Frankfurter Ateliergemeinschaft labor. Er hat eine Tochter im besten Bilderbuchalter und wohnt fußläufig zum Moritz Verlag.»

 

 

Nur ein Tag

  • Eine Geschichte von Martin Baltscheit
  • mit Bildern von Wiebke Rauers
  • nach einer Idee von Anna Gabbert
  • Dressler Verlag   Januar 2016   http://www.dressler-verlag.de
  • gebunden, Fadenheftung
  • 105 Seiten
  • durchgehend farbig illustriert
  • 12,99 € (D), 13,40 € (A)
  • ISBN 978-3-7915-2702-4
  • ab 6 Jahren
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CARPE  DIEM!

Buchbesprechung von Ulrike Sokul ©

Die Geschichte vom warmherzigen Wildschwein und vom feschen Fuchs, die eine kleine, lebensfrohe Eintagsfliege mit einer Notlüge über die kurze Dauer ihres Daseins hinwegtäuschen, führt an einem einzigen Tag durch ein ganzes Leben.

Im Mai, zur Zeit der Morgendämmerung, sitzen Fuchs und Wildschwein auf ihren Klapp- stühlen am Ufer ihres Sees. Sie frühstücken genüßlich mit Tee und Trüffelpuffern und warten darauf, daß eine Eintagsfliege schlüpft. Das Wildschwein wendet ein, daß es die neue Eintagsfliege lieber nicht kennenlernen möchte, weil es schmerze, sie liebzuge- winnen, und wenn sie stürbe, müsse er wieder weinen. Der Fuchs sieht das pragma- tischer und meint: »Der Tod ist wie das Leben – unvermeidbar. Niemand weint über das Leben und deshalb sollte auch keiner über den Tod weinen.« (Seite 12)

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Illustration Wiebke Rauers © Dressler Verlag 2016

Also bleiben sie und schauen zu, wie aus einer Larve an einem Uferhalm eine Eintags- fliege schlüpft und ihre neugeborenen Flügel entfaltet. Es  ist ein wunderschönes Eintagsfliegenmädchen, mit rundem Gesicht und grünen Haaren, und das Wildschwein will sich schon wieder zurückziehen, um sich nicht sogleich zu verlieben. Doch dazu ist es zu spät.

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Illustration Wiebke Rauers © Dressler Verlag 2016

Die kleine Fliege spricht die beiden großen Tiere munter und neugierig an und erzählt ihnen, welch vollen Terminkalender sie habe. Beiläufig flirtet sie mit dem gar nicht abgeneigten Fuchs. Gerührt lauschen Fuchs und Wildschwein den hoffnungsvollen Lebenslaufplänen der kleinen Fliege und bringen es nicht übers Herz, ihr zu sagen, daß sie nur die Spanne eines einzigen Tages zur Verfügung habe.

Dementsprechend traurig schauen sie aus, und als das Eintagsfliegenmädchen sie fragt, warum sie solche Trauerklöße seien, behauptet das Wildschwein als spontane Ausrede, der Fuchs habe nur noch einen Tag zu leben.

Voller Mitgefühl vergießt die kleine Fliege einige Tränen und beschließt dann, unerschütterlich tätigkeitsfroh dabei zu helfen, diesen letzten Tag für den Fuchs zu einem besonders beglückenden Tag zu machen.

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Illustration Wiebke Rauers © Dressler Verlag 2016

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Illustration Wiebke Rauers © Dressler Verlag 2016

Das Wildschwein hat Bedenken, aber die gute Laune und heitere Verspieltheit der kleinen Fliege sind nicht aufzuhalten. Gewissermaßen im Zeitraffer wird der Fuchs von der Eintagsfliege eingeschult und lernt Rechnen, bis er Muskelkater im Kopf hat. Zum Ausgleich darf er eine Runde Hühner jagen – aber nur jagen, nicht fressen -, das bittet sich die friedliebende Eintagsfliege aus.

 

 

 

Sie spielen einen ganzen Lebenszyklus durch: »Der Stundenplan der Lebens füllt sich von selbst. Babys werden groß, Erwachsene werden kleinlich. Kinder machen sich lustig. Erwachsene machen sich Sorgen. Die Jugend hat ein Ziel, die Alten wandern. Alles passt in ein Leben, alles Leben passt in einen Tag und manchmal gibt eine kleine Fliege das Tempo vor.« (Seite 69)

 

Der Tag ist schon weit fortgeschritten, als sich der Fuchs verplappert und die kleine Fliege begreift, daß der Fuchs gar nicht sterben wird, sondern daß sie ihren ein und einzigen Tag mit zwei „Lügensäcken“ verplempert hat. Sie schwirrt wütend fort und trifft auf eine andere Eintagsfliege, die den ganzen Tag über nur düster die vergehende Zeit rückwärts zählend aufsagt und vor lauter Todesangst kein Fünkchen Freude im Leben sehen kann.

Während des Gesprächs mit der trübsinnigen Zeitansage-Düsterfliege erkennt die kleine Fliege, daß es Fuchs und Wildschwein nur gut mit ihr gemeint haben und daß sie einen wunderschönen, lebenslänglichen Tag mit den beiden verbracht hat. Außerdem fällt ihr noch ein wichtiger Sinn und Zweck ihres Daseins ein, um den sie sich umgehend kümmert …

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Illustration Wiebke Rauers © Dressler Verlag 2016

Am späten Abend treffen sich schließlich Wildschwein, Fuchs und Eintagsfliege versöhnlich am Ufer des Sees wieder. Fuchs und Wildschwein versprechen der kleinen Fliege feierlich, auf das Ei aufzupassen, das sie inzwischen in den See gelegt hat. Zum Abschied singen die beiden der Eintagsfliege ein Einschlaflied und bleiben bis zum endgültigen Ende bei ihr.

»Man nimmt Platz und sieht die Sonne hinter den Bergen einen rosaroten Himmel malen. Es ist der letzte Vorhang für die allerliebenswerteste Eintagsfliege, die sie je in ihrem Leben kennengelernt haben.« (Seite 91)

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Illustration Wiebke Rauers © Dressler Verlag 2016

Es ist eine Kunst, ernste Themen für Kinder mit heiterem Tiefsinn zu erzählen. Dies ist dem Autor hier wunderbar gelungen; die Dialoge sind ebenso amüsant wie gefühlvoll, die dramaturgische Abfolge der Erzähl- szenen ist flüssig und spannend, die Beziehungsdynamik psychologisch stimmig, der Humor feinsinnig und die Herzen der drei Hauptcharaktere sind sehr groß. Die Sprache ist auf leichte Weise anspruchsvoll und zugleich auf niveauvolle Weise einfach, gelegentliche Fremdwörter werden im Verlaufe der Erzählung jedoch immer beiläufig erklärt, und poetische Passagen kommen auch zu Wort.

Der Traumberuf der kleinen Eintagsfliege ist Dompteuse für fleischfressende Pflanzen. Solche einfallsreichen Details zeugen von origineller und einfühlsamer Phantasie und erfreuen das kindliche Gemüt.

Ein erwähnenswertes buchgestalterisches Detail ist die Farbgebung des Textes. Sämtliche Sprech- und Denktexte der Eintagsfliege sind in grüner Farbe gedruckt, und die Wortbeiträge der trübseligen Eintagsfliege erscheinen in dunkelblauer Farbe.

Die durchgehend farbenfrohen Illustrationen von Wiebke Rauers geben Wildschwein, Fuchs und Eintagsfliege lebhafte Gestalt. Sie sind ausdrucks- voll, witzig, gefühlsecht in Körpersprache und Mimik, und die kleine Ein- tagsfliege ist ihr wirklich sehr niedlich und „allerliebenswertest“ gelungen.

Die Lebensbegeisterung und Daseinsintensität der kleinen Eintagsfliege sind überaus anrührend, die Großzügigkeit, mit der sie sich dem Leben, der Freundschaft und dem Beglücken hingibt, ist geradezu vorbildlich, und zwar ebenso für kleine Kinder wie für große Kinder und für Erwachsene.

 

Hier entlang zum Buch auf der Verlags-Webseite, dort kann man auch einige Seiten durchblättern: http://www.dressler-verlag.de/nc/schnellsuche/titelsuche/details/titel/1327024/14525/27951/Autor/Martin/Baltscheit/Nur_ein_Tag_.html

Der Autor:

»Martin Baltscheit ist ein ganz und gar erstaunlicher Fuchs: er schreibt Bücher, Theaterstücke, Hörbücher und macht Filme für Kinder und Jugendliche. Für seine Arbeiten hat er viele Preise erhalten, darunter alle deutschen Staatspreise, wie den Deutschen Jugendliteraturpreis, den Deutschen Kurzfilmpreis und den Deutschen Jugendtheaterpreis. Jetzt liegt sein erfolgreichstes Kindertheaterstück, »Nur ein Tag«, endlich in Buchform vor. Martin Baltscheit lebt mit seiner Familie in Düsseldorf.«  http://www.baltscheit.de/

Die Illustratorin:

»Wiebke Rauers, geboren 1986, studierte Kommunikationsdesign mit dem Schwerpunkt Illustration in Düsseldorf. Nach ihrem Diplom 2011 zog sie nach Berlin und arbeitete fünf Jahre als Charakterdesignerin in einem Animationsfilmstudio. Seit 2015 ist sie Freiberuflerin in Berlin und arbeitet an Apps, Ausstellungen und allem, was mit Illustrieren zu tun hat. »Nur ein Tag« ist das erste Kinderbuch, das sie illustriert hat.«

»Für die Coverillustration des Buches „Nur ein Tag“ (Dressler) von Martin Baltscheit wurde die Illustratorin Wiebke Rauers mit dem Carl-Buch-Preis 2016 ausgezeichnet. Zum zweiten Mal wurde der Preis im Rahmen des Hamburger Lesefestes „Seiteneinsteiger“ für die beste Kinderbuch-Coverillustration verliehen. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert und wurde am 13. Oktober 2016 beim Empfang des „Seiteneinsteiger“-Lesefestes an die Illustratorin Wiebke Rauers überreicht.
http://www.dressler-verlag.de/startseite/newsdetailseite/vonseite/501/artikel/carl-buch-preis-2016-geht-an-wiebke-rauers.html
Aus der Jurybegründung:
„Eine mit interessanten Charakteren und großartigen Farben komponierte Coverillustration, die sowohl Erwachsene als auch Kinder anspricht.“«

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Illustration Wiebke Rauers © Dressler Verlag 2016

 

Querverweise:

Hier folgen ergänzende Links zu weiteren Kinderbüchern zu den Themen: Abschied, Tod und Trauer:

Ente, Tod und Tulpe
https://leselebenszeichen.wordpress.com/2017/06/13/ente-tod-und-tulpe/
Erik und das Opa-Gespenst

https://leselebenszeichen.wordpress.com/2014/12/05/erik-und-das-opa-gespenst/
Kleiner Fuchs Großer Himmel
https://leselebenszeichen.wordpress.com/2015/11/23/kleiner-fuchs-grosser-himmel/
Oma trinkt im Himmel Tee
https://leselebenszeichen.wordpress.com/2015/11/26/oma-trinkt-im-himmel-tee/
Opa Meume und ich 
https://leselebenszeichen.wordpress.com/2013/02/20/opa-meume-und-ich/
Der Tod auf dem Apfelbaum
https://leselebenszeichen.wordpress.com/2016/03/20/der-tod-auf-dem-apfelbaum/
Überall & Nirgends / Gedichte über Tod und Trauer
https://leselebenszeichen.wordpress.com/2018/07/03/ueberall-nirgends/
Wie lange dauert Traurigsein?
https://leselebenszeichen.wordpress.com/2014/12/03/wie-lange-dauert-traurigsein/

 

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Wie lange dauert Traurigsein?

  • Für alle, die jemanden verloren haben
  • von Maria Farm
  • aus dem Schwedischen von Birgitta Kicherer
  • Einband von Anna Harvard
  • Illustrationen von Bianca Schaalburg
  • Oetinger Verlag, März 2014                     http://www.oetinger.de
  • 144 Seiten, gebunden
  • 12.95 €
  • ISBN 978-3-7891-8557-1
  • Ab 9 Jahren
    9783789185571.jpg Wie lange dauert Traurigsein

LICHTSTREIFEN  IN  DER  DUNKELHEIT 

Buchbesprechung von Ulrike Sokul ©

Es ist schon für Erwachsene eine Herausforderung, konstruktiv mit den schmerzlichen Gefühlen umzugehen, die mit den Themen Tod, Verlust und Trauer verbunden sind. Umso wichtiger ist es, daß Kinder, die vom Tode eines nahen Angehörigen betroffen sind, eine gute Unterstützung und Begleitung zur Trauerverarbeitung bekommen.

Auch ein Ratgeberbuch kann ein solcher hilfreicher Wegweiser sein. Die Autorin von „Wie lange dauert Traurigsein?“ ist Psychologin, und der Umgang und das Arbeiten mit Menschen in Krisensituationen ist ihr Beruf. Ihr Buch ist für Kinder und Jugendliche ab 9 Jahren geschrieben, aber es ist auch gut für Erwachsene geeignet, die – beruflich oder persönlich – in irgendeiner Weise trauernden Kindern beistehen und helfen möchten.

Gefühle müssen zur Sprache gebracht werden, und dieses Buch geht mit gutem Beispiel voran:
Es wird nichts beschönigt, aber auch nichts dramatisiert. Mit ausdrücklicher Sensibilität und spürbarem Mitgefühl beschreibt die Autorin Gefühle von Angst, Betäubtheit, Verwirrung, Schuld, Wut, Verletzlichkeit, Sinnlosigkeit und Traurigkeit sowie Möglichkeiten, mit diesen schmerzlichen Gefühlen umzugehen. Sie spricht zudem auch unterschiedliche Todesarten (Unfall, Krankheit, Gewaltverbrechen und Selbstmord) an.

Sie wendet sich auch an Kinder, die einen gewalttätigen oder vernachlässigenden familiären Hintergrund haben und denen verantwortungsvolle Bezugspersonen fehlen. In solchen Fällen empfiehlt sie diesen Kindern und Jugendlichen, außerfamiliäre Hilfe in Anspruch zu nehmen. (Auf den Seiten 123/24 werden Internetseiten und Telefonnummern von Beratungsstellen angegeben.)

Die vier Phasen der Trauer (Schock, Reaktionsphase, Verarbeitung, Neuorientierung) werden sehr verständlich erläutert, aber auch der Unterschied zwischen Trauer und Depression wird anschaulich dargelegt. Auch die Möglichkeit, in der Trauer steckenzubleiben, wird thematisiert und die Notwendigkeit, sich in diesem Falle mit professioneller therapeutischer Begleitung an die Trauerverarbeitung zu machen.

Wiederholt wird darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, die traurigen und schmerzlichen Gefühle und Gedanken sowie die schönen Erinnerungen an die verstorbene Person zum Ausdruck zu bringen. Dies kann auf unterschiedliche Weise geschehen, z.B. durch Aufschreiben oder Malen und durch die Gestaltung eines persönlichen Ortes der Erinnerung, der mit einigen besonderen Erinnerungsgegenständen und vielleicht einer Kerze geschmückt wird.

Der Wellengang der Gefühle, das Hin und Her von Kummer und Trost, die Erschöpfung und die dunklen Gedanken, die aufkommen können, all dies sollte man sich von der Seele reden. Das Gespräch mit vertrauten Erwachsenen, mit den eigenen Freunden, aber auch ein Selbstgespräch können beruhigen, trösten und helfen. Natürlich muß auch die Sprache der Tränen fließen, wann immer einem danach zumute ist.

Es fehlt auch nicht an ganz pragmatischen Anregungen, gut für sich selbst zu sorgen, z.B. durch Bewegung an der frischen Luft oder die Ausübung einer Sportart. Auch hier wird ganz einfach erklärt, daß man dem Körper dadurch hilft, Stress abzubauen sowie durch die Ausschüttung körpereigener „Glückspillen“ die eigene Gefühlstimmung positiv beeinflußen kann.

Die Autorin beschreibt den Ausnahmezustand der Trauer in einer sehr warmherzigen Sprache mit kindgemäßer Wortwahl, und es gelingt ihr, auf berührende Weise Trost und Verständnis zu vermitteln sowie eine Vielzahl von konstruktiven Anregungen und Hilfen.

Den Weg der Trauerverarbeitung muß ein betroffenes Kind zwar trotzdem selber gehen. Aber mit dem glaubwürdigen, „buchförmigen“ Versprechen eines lebenserfahrenen Erwachsenen, daß das Leben wieder heller werden wird, sieht der Weg nicht mehr ganz so düster aus. Und vielleicht reift dann langsam eine Erkenntnis, wie die eines Jungen, der bei der Autorin in Behandlung war und der sehr um seine Mutter trauerte:

»Eines Tages strahlte er übers ganze Gesicht: „Du, ich bin jetzt dahintergekommen!“ „Was denn?“ fragte ich. „Also“, antwortete er, „alle wissen ja, dass gute Gefühle vorbeigehen, oder? Ich weiß, wenn ich jetzt im Moment froh bin, heißt das nicht, dass ich immer froh sein werde. Und darum kann man genauso über anstrengende Gefühle denken: Genau wie die frohen Gefühle werden auch sie natürlich vorübergehen!« (Seite 81)

Die farblich zurückhaltenden Illustrationen (von Bianca Schaalburg) – in schwarz, weiß, grau und rosa – bereichern den einfühlsamen Text um schlichte, aber sehr sprechende Bilder.

Eine weitere sinnvolle Ergänzung sind die textfreien letzten 14 Buchseiten, die dem Kind ganz unmittelbar Raum für eigene Notizen lassen.

 

Die Autorin:

»Maria Farm ist Psychologin, und der Umgang und das Arbeiten mit Menschen in Krisen ist ihr unmittelbar vertraut. „Wie lange dauert Traurigsein?“ ist ihr drittes Buch und basiert auf Erfahrungen aus ihrer Praxis.«

 

Die Illustratorin:

»Bianca Schaalburg, geboren 1968 in Berlin, studierte dort auch Grafik und Visuelle Kommunikation. Schon während des Studiums konnte sie regelmäßig Cartoons und Comics veröffentlichen und erste Kinderbücher illustrieren. Seit 2006 hat sie einen Platz an der Sonne im Atelier petit 4 in Berlin. Dort arbeitet sie mit viel Spaß an ihren Kinder- und Jugendbüchern und an Aufträgen für Zeitschriften und Agenturen. «

Querverweis:

Hier folgen ergänzende Links zu weiteren Kinderbüchern zu den Themen: Abschied, Tod und Trauer:

 

Ente, Tod und Tulpe
https://leselebenszeichen.wordpress.com/2017/06/13/ente-tod-und-tulpe/
Erik und das Opa-Gespenst
https://leselebenszeichen.wordpress.com/2014/12/05/erik-und-das-opa-gespenst/ ‎
Kleiner Fuchs Großer Himmel
https://leselebenszeichen.wordpress.com/2015/11/23/kleiner-fuchs-grosser-himmel/
Nur ein Tag
https://leselebenszeichen.wordpress.com/2016/10/13/nur-ein-tag/
Oma trinkt im Himmel Tee
https://leselebenszeichen.wordpress.com/2015/11/26/oma-trinkt-im-himmel-tee/
Opa Meume und ich 
https://leselebenszeichen.wordpress.com/2013/02/20/opa-meume-und-ich/
Der Tod auf dem Apfelbaum
https://leselebenszeichen.wordpress.com/2016/03/20/der-tod-auf-dem-apfelbaum/
Überall & Nirgends / Gedichte über Tod und Trauer
https://leselebenszeichen.wordpress.com/2018/07/03/ueberall-nirgends/

 

 

Die Gärten von Dorr

  • von Paul Biegel
  • Aus dem Niederländischen von Hans-Joachim Schädlich
  • Mit farbigen Illustrationen
  • von Charlotte Dematons
  • Verlag Urachhaus März 2014  http://www.urachhaus.de
  • gebunden, Halbleinen
  • 212 Seiten
  • 15,90 €
  • ISBN 978-3-8251-7806-2
  • ab 5 Jahren zum Vorlesen
  • ab 9 Jahren zum Selberlesen
    9783825178062_10413.png Die Gärten von Dorr

B L U M E N H E R Z

Buchbesprechung von Ulrike Sokul ©

Zu Beginn betreten wir eine Szene, die sich selbst verhüllt und die erst nach und nach ihre geheimnisvollen Zusammenhänge offenbart.

Ein Mädchen, das silberne Schuhe trägt, läßt sich in einem Schilfboot von einem böswilligen Zwerg über ein schwarzes Gewässer fahren. Sie will in die verlorene Stadt Dorr, und dort will sie die Gärten von Dorr finden. Der Torwächter erklärt ihr, daß in der Stadt schon lange nichts mehr wächst und daß alles Leben und alle Menschen ergraut und mehr oder weniger versteinert seien. Er rät ihr, umzukehren, um nicht ebenso traurig zu enden. Doch das Mädchen hat ein mächtiges Motiv, allen Gefahren zu trotzen, und sie betritt die Stadt Dorr.

Der Spielmann Jarrik ist dem Mädchen auf der Spur und läßt sich wenig später ebenfalls von dem unwirschen Zwerg über das dunkle Wasser fahren. Als Wegezoll verlangt er, daß Jarrik ihm unterwegs eine Geschichte erzählen soll.

So erfahren wir, daß das Mädchen mit den silbernen Schuhen eine Prinzessin ist, deren liebster Spielkamerad und Herzensgefährte der Gärtnerjunge war. Diese Kinderliebe wurde von der bösen Hexe Sirdis, die sich in die königliche Familie eingeschmeichelt hatte, gar nicht gern gesehen, und die Kinder spürten schon, daß ihnen Trennung drohe. Aus einem Wortspiel heraus erfanden sie sich neue Namen: Die Prinzessin heißt seitdem Verlier-mich-nicht, und der Gärtnerjunge heißt Komm-zurück.

Diese Namen werden schließlich bittere Wahrheit, denn Sirdis verwandelt den Jungen in eine Blume. Die Prinzessin wacht über die Blume und birgt das Samenkorn, in dem ein Herz schlägt, und bewahrt es in einem kleinen silbernen Döschen auf. Der Spielmann Jarrik ist ihr einziger Verbündeter, und er rät ihr, das väterliche Schloß zu verlassen und den Blumensamen besser fern von Sirdis Einflußbereich neu einzupflanzen.

Jahr um Jahr wächst die Blume, die ein Junge ist, heran und bildet ein neues Samenherz, Jahr um Jahr kümmert sich die Prinzessin aufopfernd um die Pflanze, in der Hoffnung, daß endlich wieder ein Mensch aus ihr hervorwächst.

Der Spielmann Jarrik findet inzwischen heraus, daß das Samenkorn in die Erde der Gärten von Dorr gepflanzt werden muß, um den Bann zu brechen. Als er dies dem Mädchen mitteilt, ist sie nicht mehr aufzuhalten.

In der Stadt Dorr begegnet die Prinzessin einer alten Frau und dem blinden Zauberer Aljassus, und diese erzählen ihr, wie es zu der schrecklichen Lebenserstarrung gekommen ist, die in der Stadt herrscht. Wo die Gärten von Dorr sind, können sie ihr jedoch auch nicht sagen, weil die Gärten zusammen mit allen jungen Männern der Stadt einfach verschwunden sind. Silberne Soldaten patrouillieren regelmäßig durch die Gassen, und wer ihnen in die Quere kommt, wird für viele Stunden in ein steinernes Standbild verwandelt.

Das Mädchen sucht unermüdlich weiter, liest in alten Stadtchroniken und ist schon ganz entmutigt, da sie kein Fleckchen Erde findet und erst recht keine Gärten. Als sie auf der Flucht vor einem silbernen Soldaten das nächstbeste Haus betritt, befindet sie sich in einem Hotel.

Der Hotelbesitzer ist hocherfreut, endlich wieder einen Gast beherbergen zu können, und gibt dem Mädchen ein Zimmer mit Aussicht auf den Innenhof. Stolz verweist der Hotelier auf das fein geharkte leere Rosenbeet, das einst die blühende Zier des Innenhofes war.

In der Nacht schleicht sich Verlier-mich-nicht in den Hof und pflanzt den Samen von Komm-zurück in die Erde des alten Rosenbeetes. Lebensmüde und verzweifelt nimmt sie Abschied von ihrer Hoffnung und begießt die Erde über dem Samenkorn mit Tränen.

Am nächsten Morgen beginnt die Erstarrung der Stadt zu bröckeln, Sonnenstrahlen bahnen sich ihren Weg, Farben leuchten auf, Freude keimt, der Spielmann spielt, und die Stadtbewohner tanzen und singen mit ihm. Aus dem eingepflanzten Blumensamen ist über Nacht eine mannshohe Blume gewachsen, die sich vor den Augen der Prinzessin wieder in ihren geliebten Gärtner verwandelt.

Endlich ist die ganze Stadt vom bösen Zauber erlöst, und alle Verlorenen finden glücklich wieder zueinander.

Soweit meine stark gekürzte und vereinfachende Zusammenfassung der „Gärten von Dorr“. Paul Biegel hat diese Geschichte kunstvoll aus vielen ineinander verschachtelten Geschichten zusammengefügt und das schwermütige Thema der Liebestrennung mit Hilfe der heiteren, wortspielerischen Lieder und Verse des Spielmanns Jarrik aufgelockert. Der Autor läßt neben den Sympathieträgern richtig finstere Charaktere in Erscheinung treten. Trotz der märchenhaften Erzählweise ist dieses Buch in keinster Weise süßlich, sondern es gibt Licht und Schatten Raum und läßt – durchaus lebensweise – manches in der Schwebe des Angedeuteten.

Wer sucht, der findet. Aber nicht immer das, was er sucht.“ (Seite 67)

Die Illustrationen von Charlotte Dematons geben die Vielschichtigkeit dieser Geschichte feinsinnig wieder. Das Farbspektrum von ganz düster-schattig bis leuchtend-licht-bunt und die feinen Figurenzeichnungen werden der geheimnisvollen und unergründlichen Atmosphäre ausdrucksvoll gerecht.

 

Hier entlang zum Buch und zur LESEPROBE auf der Verlagswebseite:
https://www.urachhaus.de/Lesen-was-die-Welt-erzaehlt/Kinderbuch/Die-Gaerten-von-Dorr.html

Der Autor:

»Paul Biegel (1925 – 2006) gehört mit Tonke Dragt, Thea Beckman und Annie M.G. Schmidt zu den bedeutendsten Vertretern der niederländischen Kinderliteratur. Er verfasste über fünfzig Bücher, sein Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter mehrfach mit dem begehrten Silbernen und Goldenen Griffel. Der Verlag Urachhaus ehrt den Großmeister der niederländischen Jugendliteratur mit einer achtbändigen Sonderausgabe seiner schönsten und erfolgreichsten Kinderromane. «

Die Illustratorin:

»Charlotte Dematons, geboren 1957, studierte Kunst in Amsterdam. Sie hat bereits viele Kinderbücher illustriert und erhielt unter anderem für die Märchen der Brüder Grimm 2006 den »Silbernen Pinsel«, eine der höchsten Auszeichnungen für Kinderbuchillustration in den
Niederlanden. Sie lebt in Haarlem

 

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