Glaube wenig – Hinterfrage alles – Denke selbst

  • Wie man Manipulationen durchschaut
  • von Albrecht Müller
  • WESTEND Verlag 2019 www.westendverlag.de
  • 9. Auflage 2020
  • Klappenbroschur
  • 144 Seiten
  • 14,00 € (D), 14,40 € (A)
  • ISBN 978-3-86489-218-9

GEISTIGE  IMMUNSTÄRKUNG

Buchbeipackzettel von Ulrike Sokul ©

 

 Was ist  das Buch „Glaube wenig – Hinterfrage alles – Denke selbst“ und wie wird es angewendet?

„Glaube wenig – Hinterfrage alles – Denke selbst“ ist ein Mittel zur Belebung, Förderung und Unterstützung und – in manchen Fällen – sogar der Reanimierung der geistigen Immunstärke und Gedankenfreiheit gegenüber weitverbreiteten medialen Manipu- lationsmethoden, strategischer Meinungsmache, Kampagnenjournalismus, PR-Gefälligkeiten und Propagandapraktiken.

Dieses Buch schärft den Blick und das Bewußtsein für den Wert von Demokratie, Freiheit, Frieden, Gerechtigkeit, Meinungsvielfalt, Respekt und unabhängiger Presse. Die demokratiewirksamen Informationsbestandteile und die entlarvenden Medienanalyen sensibilisieren für die sprachlichen und inszenatorischen Werkzeuge der massen- medialen Meinungsbeeinflussung und der von Machtinteressen gelenkten Irreführung und dienen der Aufklärung, Achtsamkeit, Vernunft und Selbstbestimmung.

Die Einnahme erfolgt buchstäblich durch aufmerksames Lesen, begleitendes Nach- und Mitdenken sowie persönliche Reflektion.

 

Wie ist das Buch zu lesen?

Für Erstleser empfehlen wir eine Lektüre im individuellen Lesetempo, mit wenigstens 50 Seiten täglich, so daß eine komplette Einnahme innerhalb von drei Tagen erfolgt.

Selbstverständlich wird diese Lektüre keineswegs verordnet, sondern sie geschieht absolut freiwillig und eigenverantwortlich

Zur geistigen Verarbeitung der aufklärenden Informationen zu bleibendem Wissen und zur vertiefenden neuronalen Verankerung ist eine zwei- bis dreimalige Wiederholung der Lektüre – gerne mit persönlichen Lesehaftzettelchen oder Textmarkierungen – sinnvoll.

Eine Leseüberdosis ist unbedenklich, außer wenn Ihnen die zahlreichen Erkenntnisse über massive Propagandapraktiken sowie ihre tatsächlichen Auswirkungen auf die Gestaltung gesellschaftlicher und wirtschaftspolitischer Rahmenbedingungen den Schlaf rauben.

Wir weisen darauf hin, daß diese Lektüre bei besonderer Denkeigenwilligkeit und bereits geübter medialer Mündigkeit besonders schnell und nachhaltig wirkt und das konstruktiv-kritische Urteilsvermögen gnadenlos schärft.

 

Woraus besteht „Glaube wenig Hinterfrage alles Denke selbst“?

Albrecht Müller, der Autor dieses Buches, diagnostiziert übersichtlich und komprimiert siebzehn gängige Methoden der Manipulation. Dazu gehören diverse Sprachregelungen und Sprachformeln – so werden Regierungen, die dem Westen mißfallen, bevorzugt als Diktaturen oder Regimes bezeichnet und die entsprechenden Regierungschefs wahl- weise Autokraten, Diktatoren, Machthaber oder Schlächter genannt.

Gerne kommen auch permanent wiederholte wertende Etikettierungsbegriffe zur Anwendung, die entweder positiv besetzt sind, wie beispielsweise Menschenrechte, Reformen, Wachstum, Exportüberschüsse, Zivilgesellschaft oder negativ geladene wie beispielsweise Reformitis, Populist, Linkspopulist, Rechtspopulist oder Querfront. Die einen Begriffe dienen der Seligsprechung, die anderen der Diffamierung. Und mit einer vorschußlorbeerigen, politisch-fürsorglichen Formulierung wie das „Gute-KiTa-Gesetz“ versteht dann auch noch der Dümmste, wie ein solches Gesetz zumindest theoretisch gemeint ist.

Weitere Methoden sind u.a. Verschweigen, Wiederholen, Übertreiben, die gleiche Botschaft aus verschiedenen Ecken aussenden, öffentliche Gesprächsrunden, in denen Meinungseintönigkeit vorherrscht, der Wippschaukeleffekt, Andeutungen und Halb- wahrheiten zur Wahrheit stilisieren, NGOs gründen und benutzen, Experten und Expertisen präsentieren, die eine erwünschte einseitige (alternativlose!) Ausrichtung vertreten und bestätigen, Personen willkürlich miteinander verknüpfen, um eine bestimmte Kontextualisierung, (Ab)Wertung und Stigmatisierung zu erzeugen, Konflikte zur Meinungsmache ausnutzen, aufbauschen oder inszenieren, der gezielte Einsatz von Emotionen und Angst … usw.

Der Methodendarstellung folgen anschauliche Beispiele für aktuelle und historische Fälle von Meinungsmache, Kampagnenjournalismus und rücksichtslose Irreführung im Interesse kommerzieller Kreise. Im Folgenden nun streiflichternd einige Musterexem-plare: Die medialen Kampagnen zur Senkung der Lohnnebenkosten, um angeblich mehr Arbeitsplätze zu schaffen, der endlos sowohl von öffentlich-rechtlichen als auch privaten Medien wiedergekäute demographische Wandel als Hauptargument für die Demontage und systematische Schwächung der solidarischen Gesetzlichen Renten- versicherung zugunsten privatwirtschaftlicher Versicherungskonzerne, die Umdeutung und Umformulierung der Finanzkrise von 2008 in eine Staatsschuldenkrise, für die der Steuerzahler brav aufkommen darf … usw.

Und hochaktuell: Die völlig gedankenlos-fortschrittsgläubige und verantwortungslose Forcierung der Digitalisierung von Kindheit und Bildung. Dieses fatale Bildungsexperi- ment mit kindlichen Versuchskaninchen steht im massiven Interesse kommerzieller Profiteure und keineswegs im Interesse kindlicher Bildungsförderung. Entsprechende warnende Stimmen von Neurologen und Psychologen werden jedoch sowohl von der Politik als auch von den Hauptmedien größtenteils ignoriert.

Dramatisch ist auch der westliche Konfrontationskurs gegenüber Russland. Hinsichtlich dieses politischen und medialen Feindbildaufbaus sollte uns die aktuelle Wiederbe- lebung bzw. Aufrüstung der Sprachformeln „Abschreckung“ und „Politik der Stärke“ eine deutliche Warnung sein.

Diese Meinungsbeeinflussungen und Denklenkungen geschehen vor dem Hintergrund starker Medienkonzentrationen sowie unter dem Einfluß diverser Journalisten und Chefredakteuere, die der NATO tief verbunden sind und dementsprechend ihre Wertungen vornehmen und verkünden. (Für wissenswerte Details dazu siehe: DIE ANSTALT vom 29.4.2014   https://www.youtube.com/watch?v=nX3urDVrwTE , ab Minute 36:10)

Die häufige Einseitigkeit und Unausgewogenheit massenmedialer Berichterstattung zeigt sich auch darin, daß der sich extrem vergrößernde Abstand zwischen Arm und Reich für die reichen Zeitungskonzerne und Medienhäuser allenfalls ein Nischenthema ist – so verengt sich der Artikulationsspielraum für die vielen einkommensschwachen Mitbürger und die faire Repräsentanz ihrer Anliegen.

»Wir haben Klassen-Medien und Klassen-Historiker – das zu erkennen ist ein wichtiger Lernschritt auf dem Weg zum Ziel, selbst zu denken.« (Seite 89)

»Diese Verschiebung verschärft eine immer schon erkennbare Schlagseite der demo-kratischen Meinungsbildung und politischen Entscheidungsfindung: Wer über viel Geld oder publizistische Macht verfügt, kann in viel größerem Maße als die normalen Menschen Einfluss nehmen. Diese Einflussnahme bezieht sich auf die Bildung der öffentlichen Meinung und auch schon auf die Bildung der veröffentlichten Meinung, also die Meinung der Medienmacher.« (Seite 18)

 

Was müssen Sie vor Einlesung des Buches beachten?

„Glaube wenig – Hinterfrage alles – Denke selbst“ sollte besser nicht eingenommen werden bei akuter Denkfaulheit und chronischer Leichtgläubigkeit, obwohl es gerade in solchen Fällen zu großen Erkenntnissprüngen kommen könnte.

Bei ängstlicher Überempfindlichkeit angesichts von fundierter Gesellschaftskritik und gegebenenfalls deutlichem Widerspruch zu den Narrativen der sogenannten Leitmedien kann es gelegentlich zu Kopfschmerzen, Übelkeit bis hin zu Ohnmachtsanfällen kommen.

Menschen, die gewohnheitsmäßig oder suchtartig nur seditativ-zerstreuende Unter-haltungsmedien und eintönige „Talkshows“ einnehmen, werden die hier enthaltenen unbequemen Denk- und Hinterfrageaufforderungen sowie die desillusionierenden aktuellen und historischen Medienanalysen schwer bekömmlich oder viel zu ernüchternd finden, um sich ernsthaft damit zu beschäftigen.

Bequemlichkeit, Engstirnigkeit, Ignoranz, Konformitätsbedürftigkeit und Untertanen- mentalität verhindern zudem ein Überschreiten der Geist-Hirn-Schranke und lassen keine ungewollten Erkenntnisse ins Bewußtsein dringen oder führen im Falle spurenelementarer Durchdringung zu kognitiver Dissonanz.

Besondere Vorsicht ist geboten bei Kapitalismusgläubigkeit und ausgeprägtem neo-liberalem Welt- und Menschenbild sowie naiver ÖRR-Hörigkeit; hier können drastische Intoleranzen, Klassenkampfallergien, das neuartige »Ein-Schimpfwort-Verschwörungs-theoretiker-Tourette-Syndrom« und Bluthochdruck auftreten bis hin zu lesensgefähr-lichen Entzündungen. In freiwilligen Leseversuchen kam es jedoch nur in sehr, sehr seltenen Fällen (1:100.000) zu Buchverbrennungen.

 

Zu Risiken und Nebenwirkungen:

Plötzliche Geistesblitze sind nicht ausgeschlossen, aber unbedenklich!

Kurzfristige leichte bis schwerere Verstimmungen angesichts der unvermeidlich schmerzlichen Enttäuschung über die häufige strategisch-meinungsmanipulierende Ausrichtung der Leitmedien, die vielen finanz- und machtinteressensgebundenen „Experten“ und den Ausverkauf von Demokratie und Gemeinwohl treten mit großer Wahrscheinlichkeit auf. Langfristig sollte diese Desillusionierung jedoch zu mehr geistiger Wachheit, lebhafter Diskussionsbereitschaft und zu unheilbarer staats- bürgerlicher Mündigkeit führen.

Eine häufige Nebenwirkung ist eine zunehmende Abneigung gegen die erdreisteten Rundfunkgebühren des Öffentlich-Rechthaberischen-Rundfunks und die mehr als berechtigte Frage, in welch eklatantem Mißverhältnis hier Preis und Demokratie- leistung bzw. vorgeblich solidarisch-demokratisch-pluralistischer Anspruch und faktisch überwiegend mediale Eintönigkeit und Denklenkungsberieselung stehen.

Wer den häufigen und beabsichtigten Etikettenschwindel massenmedialer Manipulation durchschaut und hinterfragt, unterwirft sich nicht mehr in stillem Gehorsam der Deutungshoheit und Bevormundung der Hauptmedien und entwickelt chronische Wahrheitsliebe.

Eine Überdosis geistiger Immunstärke ist nur in Diktaturen lebensgefährlich!

Erhellende Wechselwirkungen mit anderen Büchern und bereits vorhandenem gesell-schafts- und medienkritischem Bewußtsein sind wahrscheinlich, ja, sogar wünschens- wert, da dies dem Anspruch und der erhofften Wirkungsweise von „Glaube wenig – Hinterfrage alles – Denke Selbst“ ausdrücklich entspricht.

 

Dauer der Anwendung:

Grundsätzlich kann dieses Buch unbegrenzt konsumiert werden, ja, Sie dürfen es auch gerne anderen Menschen leihen, schenken oder Lieblingspassagen daraus vorlesen. Beim Auftreten akuter Begeisterungssymptome, gesteigerter Denkeigenwilligkeit und beflügeltem Aufklärungsgeist sowie zur aktualisierenden Ergänzung empfehlen wir außerdem unbedingt die Webseite des Autors:
„NachDenkSeiten“
https://www.nachdenkseiten.de/

 

 

Hier entlang zum Buch und zur LESEPROBE auf der Verlagswebseite:
https://www.westendverlag.de/buch/glaube-wenig-hinterfrage-alles-denke-selbst/

 

Der Autor:

»Albrecht Müller, 1938 in Heidelberg geboren, ist Diplom-Volkswirt, Bestsellerautor, Publizist, Initiator und Herausgeber der NachDenkSeiten. Müller leitete Willy Brandts Wahlkampf 1972 und die Planungsabteilungen unter den Kanzlern Brandt und Schmidt. Von 1987 bis 1994 war er für die SPD Mitglied des Deutschen Bundestages. Zu seinen Büchern zählen „Die Reformlüge“, „Machtwahn“ und „Brandt aktuell“.«

 

 

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Digitale Ethik

  • Ein Wertesystem für das 21. Jahrhundert
  • von Sarah Spiekermann
  • Originalausgabe
  • Sachbuch
  • Droemer Knaur Verlag, April 2019 www.droemer-knaur.de
  • gebunden mit Schutzumschlag
  • 304 Seiten
  • 19,99 € (D), 20,60 € (A)
  • ISBN 978-3-426-27736-2

MIT ANALOGER WEISHEIT INS DIGITALE ZEITALTER

Sachbuchbesprechung von Ulrike Sokul ©

Sarah Spiekermann wirft einen kenntnisreichen, klugen, komplexen und ethisch enga-gierten Blick auf die Digitalisierung und ihre gesellschaftlichen und zwischenmensch- lichen Auswirkungen. Dabei geht sie auf Licht- und Schattenseiten technischen Fortschritts und die sich daraus ergebenden Forschungs- und Entwicklungsziele ein.

Die Frage, in welchem Geist und mit welchem Menschenbild die Digitalisierung geschieht, ist überfällig. Bei einem negativen Menschenbild sind Überwachungsstruk- turen selbstverständlich, der Wert der Privatheit wird geringgeschätzt; so geht heute mit der Nutzung der meisten digitalen Systeme die Preisgabe persönlicher Daten einher. Eine Kontrolle des Nutzers ist kaum möglich und erst recht nicht eingeplant, obwohl es technisch machbar wäre.

Doch der Preis des digitalen Fortschritts muß nicht zwangsläufig der Ausverkauf der Privatsphäre, die Ausbreitung suchterzeugender Spiele und der Social-Media-Beloh- nungssysteme sein. Auch die massive Wissensverflachung, Konzentrationszerstreuung, Aufmerksamkeitsschwindsucht sowie datengesteuerte und -kontrollierte betriebswirt- schaftliche Effizienzüberbetonung von Arbeitsabläufen unter Vernachlässigung sozial-zwischenmenschlicher Lebensbedürfnisse und Gesundheitsaspekte sind keine unabänderlichen Gegebenheiten.

Den eingeplanten Suchterzeugungsfaktor sozialer Onlinedienste könnte man nach Auf-fassung der Autorin dadurch reduzieren, daß beispielsweise die „Likes“ nicht in Echtzeit, sondern nur einmal täglich gebündelt angezeigt werden. Da jedoch digitale Plattformen ihre Werbeeinnahmen nur steigern können, wenn die Nutzer suchtartig häufig und mit langer Verweildauer auf der Suche nach virtueller Belohnung herumklicken, ist der Preis für die kostenlose Nutzung der Plattform das eingebaute Suchtmodell. Zahlte jedoch jeder Nutzer einfach monatlich drei Euro Nutzungsgebühr, könnte der Vernetzungs-dienstleister auf Werbung, Suchtköder und Datenausbeutung verzichten. (Nebenbei unter uns Bloggern bemerkt: Wir können uns bei der Plattform WordPress für 30 $ im Jahr immerhin von den nervigen Werbeeinblendungen freikaufen!)

Eine menschengerechte Technik muß sich an ethischen Werten (Freiheit, Gerechtigkeit, Gesundheit, Gemeinwohl, Mitgefühl, Würde, Respekt, Selbstbestimmung, Sicherheit, Verantwortung, Vertrauen, Ordnung, Solidarität, Transparenz …) orientieren und diese Werte in die Konstruktion, Funktion und Bedienung digitaler Systeme einbeziehen.

Digitalisierung wird in neuzeitlicher Maschinengläubigkeit meist unkritisch mit Fort- schritt gleichgesetzt, und jede technische Neuerung ist dementsprechend gut und besser als das, was kurz zuvor zur Verfügung stand. Sarah Spiekermanns erhellendes Kapitel über das Fortschrittsdenken erklärt die Entstehung unserer gegenwärtigen Definition von Fortschritt, die zudem stets voreilig den Begriff „neu“ mit „gut“ und den Begriff „alt“ mit „schlecht“ gleichsetzt.

In der Antike und noch bis ins frühe Mittelalter war ein fortschrittlicher Mensch jemand, der seine Talente und Tugenden erkennt, weiterentwickelt, einen sinnvollen Platz in der menschlichen Gemeinschaft, in der Wertordnung der Natur und des Kosmos einnimmt und selbstverständlich auch die Erkenntnisse der Vergangenheit achtet und respektiert.

Mit den sich entwickelnden Naturwissenschaften und zahlreichen neuen technischen Erfindungen wurde die Natur „als mathematisch beherrschbares Experimentierfeld angesehen“ (Seite 137). So schritten wir fort von der Erfindung des Kompasses, des Schießpulvers, der Räderuhren, des Buchdrucks, der Glühbirne und den damit ver- knüpften Veränderungen der Produktionsweisen, Arbeitstaktungen, Handelsstruk-turen bis hin zur Vorstellung der „Welt als kontrollierbares Modell“ (Seite 141), das nur mit hinreichend vielen Daten gefüttert werden muß, um die Zukunft berechenbar zu machen.

Tatsächlich sind digitale Systeme und ihre ausgewerteten Modelle viel fehleranfälliger, als im allgemeinen zugegeben wird. „Die Diskrepanz zwischen der digitalen Oberfläche einerseits und einer oft nicht dazu passenden Realität andererseits begegnet uns heute auf vielen Einsatzgebieten des Digitalen.“ (Seite 93)

Sarah Spiekermann betrachtet die Fehleranfälligkeit digitaler Systeme mit nüchternem Blick; so wird beispielsweise von Systementwicklern für Hochsicherheitsbereiche (Flug- technik, Krankenhaussysteme) angestrebt, auf „unter 0,5 Fehler pro 1000 Zeichen Code zu kommen“. (Seite 96). Nur wenn diese Fehlerwahrscheinlichkeit offen kommuniziert, besser verstanden und möglichst korrigiert wird, kann Digitalisierung ohne gefährliche Realitätsverzerrungen genutzt werden.

Wir dürfen nicht ohne politische Kontrolle der Marktdynamik und Marktmacht digitaler Konzerne ausgeliefert werden. Schreitet die Digitalisierung technokratisch, profitorien-tiert und lebensentfremdet fort, gipfelt sie in der „lieblosen Ideologie der Transhuma-nisten“, die das Gehirn einscannen wollen, um von Gefühlen und Intuition bereinigtes Denken zu extrahieren und die angeblich mangelhafte Körperlichkeit des Menschen maschinell zu optimieren.

Digitale Ethik strebt nicht danach, den Menschen durch Maschinen zu ersetzen, sondern Maschinen sinnvoll, wertorientiert und lebensdienlich für die Arbeitsabläufe und Funk-tionen einzusetzen, in denen sie Menschen überlegen sind. Das ist beispielsweise die Analyse sehr großer Datenmengen und daraus ablesbarer Muster. Maschinen und Datenerfassung ersetzen jedoch keineswegs die ganzheitliche, sinnlich-geistige Wahrnehmung, die Vielschichtigkeit der Wirklichkeit und die Lebenserfahrung des Menschen. Sarah Spiekermann regt dazu an u.a. für Handwerksberufe menschliche „Hüter des Wissens“ zu kultivieren, die ihr Wissen analog-lokal mit anderen teilen.

„Oft wird der Internetanschluss mit Wissensanschluss verwechselt.“ (Seite 202) Die Lektüre dieses Buches dürfte diese Verwechslung nachhaltig verhindern. Nur eigenes Wissen dient unserer Identitätsbildung, der Entwicklung persönlicher Wertekoordinaten und führt uns zu freiem Denken, Lebensklugheit, Mündigkeit und Weisheit.

Sarah Spiekermann kritisiert das ethisch wertlose Effizienz-, Gewinn- und Machtstreben der großen IT-Konzerne und entwirft konstruktive Alternativen für digitale Funktions-weisen und Infrastrukturen, die Menschen nicht beherrschen, ausspionieren, ablenken, zerstreuen und der Realität entfremden, sondern sie in ihrer Selbstbestimmung, Kon- zentration und ethischen Wertorientierung unterstützen. Es geht uns alle an, welche Werteweichen nun für das digitale Zeitalter gestellt werden!

 

Hier entlang zum Buch und zur großzügigen LESEPROBE auf der Verlagswebseite:
https://www.droemer-knaur.de/buch/sarah-spiekermann-digitale-ethik-9783426277362

Die Autorin:

»Sarah Spiekermann, Jahrgang 1973, ist Professorin für Wirtschaftsinformatik an der Wirtschaftsuniversität Wien. Ihre berufliche Karriere begann in Unternehmen des Silicon-Valley. Diese Erfahrungen ließen sie zu einer Expertin der IT-Branche werden. Heute beschäftigt sie sich mit ethischen Fragen der Digitalisierung. Sarah Spiekermann ist eine sehr gefragte Keynote-Speakerin und hat viele Jahre lang in Gremien der EU-Kommission und der OECD gearbeitet. Zusammen mit dem weltweit größten Ingenieursverband IEEE erarbeitet sie den ersten Ethikstandard für Technikentwicklung.«

Querverweis:

Ergänzend empfiehlt sich – in Hinsicht auf die mehr als zweifelhaften Bildungsver-sprechen der Digitalisierung Manfred Spitzers wissenswertes Sachbuch „Digitale Demenz“: https://leselebenszeichen.wordpress.com/2013/06/19/digitale-demenz/

Als weitsichtiger Warnhinweis auf die Gefahren menschlicher Maschinenabhängigkeit bietet sich zudem E. M. Forsters Science-Fiction-Erzählung „Die Maschine steht still“ an:  https://leselebenszeichen.wordpress.com/2020/02/23/die-maschine-steht-still/

 

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Der Crash ist die Lösung

  • Warum der finale Kollaps kommt und wie Sie Ihr Vermögen retten
  • von Matthias Weik und Marc Friedrich
  • Eichborn Verlag Mai 2014                             http://www.eichborn.de
  • gebunden, mit Schutzumschlag
  • 381 Seiten
  • 19,99 €
  • ISBN 978-3-8479-0554-7
    1_5_5_2_7_1_3_978-3-8479-0554-7-Weik-Der-Crash-ist-die-Loesung-org

INVESTIEREN  SIE  IN  GENÜGSAMKEIT

Buchbesprechung von Ulrike Sokul ©

Mit dem zweiten Buch von Matthias Weik und Marc Friedrich ging es mir genau wie mit dem ersten: Ich wollte es sofort noch einmal lesen, um die gewonnenen Erkenntnisse zu vertiefen und um ganze Abschnitte auswendig zu lernen. Doch nun erst die Pflicht, also eine Buchbesprechung, und dann nehme ich mit Vergnügen noch einmal ein geistiges Vollbad in ökonomischer Klarheit, Sozialkompetenz und Verantwortungsbewußtsein.

Es gibt viele Bücher, die sich mit der Finanzkrise befassen, es gibt jedoch nur wenige, denen es gelingt, die komplexe Materie so konkret, klar und deutlich darzustellen und dabei auch noch die ganz alltägliche Realität miteinzubeziehen. Hier gibt es keine abgehobenen Theorien, sondern eine scharfsinnige Analyse der globalen ökonomischen Fehlentwicklungen.

Matthias Weik und Marc Friedrich geht es nicht darum, mit ökonomischem Wissen anzugeben und sich als Experten über die Laien zu erheben – im Gegenteil: Sie wollen ihr Wissen und ihre Erkenntnisse mitTEILEN und die Menschen aufklären. Dies gelingt ihnen durch eine ausgesprochen allgemeinverständliche Sprache, anschauliches Zahlenmaterial, gerechte Empörung, ethischen Anspruch und eine spannende, teilweise sogar ironisch-witzige Beschreibung, Erklärung und Kritik unseres Geldzustandes. Darüber hinaus geben sie auch konkrete Anregungen und Denkanstöße zu alternativen, nachhaltigen Wirtschaftsformen.

Die zahlreichen geistreichen Zitate zum Thema Geld und Wirtschaft, die über das ganze Buch trefflich verteilt sind, passen hervorragend und geben dem Text zusätzliche Würze.

Die Autoren beschreiben die nach wie vor ungebremste Profitgier der Banken, besonders der Großbanken, und wie ausgerechnet diese Krisenverursacher nun auch noch an der Krise verdienen. Die Untergrabung der Demokratie durch die Banken-Lobby belegen sie zahlrreichen Beispielen.

„Die Banken weltweit stehen weiter über den Gesetzen. Und es existiert lediglich eine weitere Branche, die absolut nichts davon hält, sich an die Gesetze zu halten: das organisierte Verbrechen. Auch das organisierte Geld fußt derzeit in weiten Teilen auf krimineller Energie und menschenverachtender Profitgier.“
( Seite 59)

Im Kapitel »Deutschland – Exportweltmeister mit Rekordschulden« wird die Lage Deutschlands analysiert. Die Finanzminister unseres angeblich so reichen Landes reden seit 40 Jahren vom Schuldenabbau, aber tatsächlich werden ununterbrochen neue Staatsschulden angehäuft, und wegen des Zinseszinseffekts wird auch Deutschland genau wie alle anderen Länder diese Schulden niemals begleichen können – außer durch direkte und indirekte Enteignung der Bürger, durch Steuern, Abgaben und hohe Inflationsraten und – nach dem unweigerlichen Finanzkollaps – durch eine Währungsreform.

Die „Wirtschaftslokomotive Deutschland“ wird subventioniert durch einen wachsenden Niedriglohnsektor. Während die Arbeitnehmer in Deutschland im Durchschnitt weniger verdienen als vor 22 Jahren, sind im gleichen Zeitraum Unternehmens- und Vermögenseinkommen um fast 50 Prozent gestiegen.

Volkswirtschaftlich gesehen ist das alles andere als nachhaltig. Aus der ökonomischen Gesamtperspektive bedeuten Löhne nämlich Nachfrage.“ (Seite 128)

Reich sind in unserem Land also nur sehr wenige Menschen, und diese Spitzenverdiener und Super-Vermögens-Besitzer legen wiederum ihr überflüssiges Geld an, um ihren Renditehunger zu stillen, und so dreht sich das Rad von Zins und Zinseszins zum Schaden der Volkswirtschaft und zum Ausverkauf des Gemeinwohls immer schneller.

In einem weiteren Kapitel machen die Autoren eine kleine Europarundreise und legen Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien, die Niederlande, Griechenland und Zypern unter die Lupe. Danach werden die USA, China und Japan einer kritischen Betrachtung unterzogen.

Ausnahmslos alle Staaten wirtschaften im Übermaß auf Pump, und wir alle nehmen zur Zeit aktiv oder passiv an der „größten Insolvenzverschleppung in der Geschichte der Menschheit“ teil.

Im Kapitel »Enteignung, Zwangsabgaben und Inflation« wird der Leser mit zwei schmerzlichen Wahrheiten konfrontiert:
Erstens: Die Zeit der Rendite ist vorbei.
Zweitens: Wir alle werden Wohlstand verlieren – oder an andere abgeben müssen.“
( Seite 203)

Daß die Niedrigzinsphase der Notenbanken für eine schleichende Enteignung der Sparer sorgt, dürfte sich bereits herumgesprochen haben und auch ohne höhere mathematische Kenntnisse auszurechnen sein. Doch wußten Sie, daß es seit 2013 eine CAC-Klausel (Collective Action Clause; zu Deutsch: Kollektive Handlungsklausel) gibt? „Damit können Besitzer von Staatsanleihen gegen ihren Willen im Notfall rückwirkend enteignet werden.“   (Seite 206)

Wenn Sie meinen, Sie wären davon nicht betroffen, weil Sie gar keine Staatsanleihen besitzen, dann unterliegen Sie einer finanzoptischen Täuschung; denn Lebensversicherungen, Rentenversicherungen, Rentensparverträge und diverse Fonds haben Ihr Geld zu großen Teilen in – dreimal dürfen Sie raten – Staatsanleihen angelegt.

Wir können aus der Geschichte vergangener Wirtschaftkrisen lernen, daß Geldanlagen in Papierwerten immer zu massiven Wertverlusten geführt haben. Man bedenke: Wenn der Staat pleite geht, bürgt jeder einzelne Bürger unfreiwillig für die Staatsschulden. Dies kann zu Sondersteuern, Gebührenerhöhungen und enteignenden Zwangsmaßnahmen führen, wie es z.B. in Griechenland und Zypern bereits praktiziert wird – ganz zu schweigen von der deutlich wachsenden Inflationsgefahr.

Im siebten Kapitel widmen sich die Autoren dem Schutz des Vermögens. Das mag für manche (mich eingeschlossen) ein Luxusproblem sein, trotzdem ist es interessant und lehrreich.

Als erstes empfehlen sie, keine Schulden zu machen, um seine Freiheit nicht an ein Bankinstitut zu verlieren. Der „Kleine Exkurs über Credo und Kredit“ (Seite 234) erhellt sehr anschaulich das im Dispokredit-Zeitalter übliche Mißverständnis von Kredit und Investition.

Zweitens empfehlen die Autoren ganz klar: Schichten Sie um, weg von Papierwerten, hin zu Sachwerten! (Seite 235) Sehr überzeugend demontieren sie sodann Kapitallebensversicherungen, private Rentenversicherungen und Bausparverträge. Darüber hinaus raten sie auch zu einer Bargeldreserve (für ein bis drei Monate) in kleinen Scheinen, verteilt auf mehrere Verstecke, aber nicht im Bankschließfach, denn das wird im Falle eines Crash, wegen vorübergehender Bankenschließungen einige Zeit unzugänglich sein.

Der Sachwert Immobilie ist nur sinnvoll bei einem schuldenfreien, selbstgenutzten und in ordentlichem Bauzustand befindlichen Haus in einer guten Wohnlage.

Von Aktien wird dringend abgeraten, da dieser Markt mit billigem Notenbankgeld künstlich aufgebläht wird und daher extrem überbewertet ist. Der Aktienmarktabsturz wird gewaltig werden.

Empfehlenswert sind Edelmetalle (Gold und Silber), natürlich in physischer Form und nicht virtuell. Auch hier sollte man neben Barren kleine Münzen bevorraten, denn zur Not kann man mit solchen Münzen einkaufen gehen, wenn Geld nur noch den Wert von Konfetti hat.

Sehr sympathisch finde ich die Anregung, Wald, Acker und Wiesen zu erwerben und bevorzugt an regionale, kleine, mittlere und ökologisch wirtschaftende Landwirte fair zu verpachten.

Ebenfalls interessant sind „Direkte Beteiligungen und Naturalanlagen“, dabei leiht man z.B. einem Imker, einem Weinbauern, einem Handwerksbetrieb etc. einen Geldbetrag für eine notwendige Investition, vereinbart eine Verzinsung über der Inflationsrate oder wahlweise einen Ausgleich in Form von Naturalien. Der Kreditnehmer hat eine deutlich niedrigere Zinsbelastung, als wenn er Schulden bei der Bank aufnimmt, der Kreditgeber erhält einen deutlich höheren Zinsertrag, als wenn er sein Geld der Bank überläßt, und die Bank – ätsch! – geht einfach leer aus.

Kurz wird auch die noch relativ neue, spannende Investmentform der Schwarmfinanzierung, das sogenannte »Crowdfunding«, gestreift.

Zu einer Investition in schottischen Whiskey raten die Autoren nur, wenn man von dieser Materie etwas versteht. Immerhin ist dieses Getränk unverderblich, und Alkohol kann in Krisenzeiten durchaus eine Ersatzwährung sein.

Im letzten Kapitel wird noch einmal stringent zusammengefaßt, woran die Weltwirtschaft krankt. Ich liste hier nur einige Stichworte auf: Papier- und Schuldgeldsystem ohne jegliche Deckung, Giralgeldschöpfung aus dem »Nichts«, Zins und Zinseszins, exponentielles Wachstum, weltweite Deregulierung der Märkte usw… Diese Themen wurden bereits eingehend im ersten Buch der beiden Autoren erläutert. (siehe meine Besprechung: https://leselebenszeichen.wordpress.com/2014/09/25/der-groste-raubzug-der-geschichte/ )

Gewinne zu privatisieren, Verluste aber zu sozialisieren, das ist kein Kapitalismus, das ist Feudalismus pur. Denn da wurde der Zehnte unter allen Umständen eingetrieben, egal wie die Ernte ausgefallen war.“ (Seite 302)

Und dann verordnen die Autoren eine durchdachte Strategie für ein nachhaltiges Wirtschafts- und Finanzsystem, die ich am liebsten komplett zitieren würde, aber das sprengte den Rahmen einer Rezension; so beschränke ich mich auf zwei Punkte:

Wir sind überzeugt, dass wir neben den drei klassischen Gewalten Legislative, Exekutive und Judikative eine echte – keine sprichwörtliche wie die Medien vierte Gewalt brauchen: eine öffentlich-rechtliche, strikt unabhängige, transparente, direkt oder indirekt gewählte »Monetative«.“  (Seite 307)

„Die zweite Maßnahme, die keinen Aufschub duldet, ist eine drastische Schrumpfkur für BankenDaher muss gesetzlich geregelt werden, dass Banken nur noch eine Bilanzsumme haben dürfen, die es möglich und gesamtwirtschaftlich unriskant macht, sie pleitegehen zu lassen, wenn sie sich verspekuliert haben.“ (Seite 308)

Alternativen zum bisherigen Finanzsystem kommen zudem in zwei hochinteressanten Gastbeiträgen zu Wort: »Vollgeld« von Prof. Dr. Mark Joób und »Regionalwährungen« von Christian Gelleri.
Beide Geldkonzepte zielen auf das Wohl der Allgemeinheit, ein demokratisch gelenktes Geldsystem und die Förderung realer, regionaler Wirtschaftskreisläufe – im Gegensatz zur momentan noch üblichen ausbeuterischen und ungerechten Finanzfeudalherrschaft mit sinnloser Renditespekulation.

Matthias Weik und Marc Friedrich beenden ihr überaus aufschlußreiches Buch mit dem Hinweis, daß die Krise und der unvermeidliche Zusammenbruch dieses Finanz- und Euro-Währungsexperimentes eine historische Chance bieten sowohl für eine Reform des Wirtschaftssystems als auch für einen grundsätzlichen moralischen Wandel der Gesellschaft.

Wenn das jetzige Geld- und Finanzsystem kollabiert, wird es durch ein neues abgelöst, und man wird sich wie in den letzten Tausenden von Jahren wieder auf bewährte Werte zurückbesinnen. Auf der monetären Seite werden dies Sachwerte und ein gedecktes Geldsystem sein. Gesellschaftlich und moralisch werden wir uns besinnen auf ein neues Miteinander, auf Demut, Respekt, Zusammenhalt und: Genügsamkeit!“ (Seite 340)

Die Autoren appellieren an die Mündigkeit, Selbstverantwortung und den realistischen Handlungsspielraum jedes Einzelnen. Eine Steuerung des persönlichen Konsumverhaltens in Richtung Ethik, Nachhaltigkeit, Qualität und Regionalität steht jedem frei, und Sie können Ihre Konten bei einer kleinen Genossenschaftsbank oder einer Ökobank einrichten, statt mit Ihrem Geld die Großbanken zu füttern.

Den Wandel dürfen wir nicht von der Politik erwarten. … Der Wandel muss von uns selbst ausgehen.“ (Seite 340)

Die 19,99 € für dieses Buch sind übrigens eine wirklich lohnende Investition in Ihren Realitätssinn und Ihre ökonomische Mündigkeit, und es dürfte Sie gründlich gegen ethisch fragwürdige, unseriöse, antisoziale und nicht nachhaltige Finanzprodukte immunisieren.

Das Vorgängerbuch von Matthias Weik und Marc Friedrich „Der größte Raubzug der Geschichte“ lohnt sich ebenfalls sehr (siehe:  https://leselebenszeichen.wordpress.com/2014/09/25/der-groste-raubzug-der-geschichte/ ), und es ist eine gute Ergänzung und Bereicherung Ihres Wissensportfolios.

 

Über die Autoren:

»Matthias Weik befasst sich seit über zehn Jahren eingehend mit der globalen Wirtschaft und ihren Finanzmärkten. Arbeits- und Studienaufenthalte in Südamerika, Asien und Australien ermöglichten ihm tiefe Einblicke in das Wirtschaftsleben fremder Nationen. In Deutschland war er für einen großen Automobilkonzern tätig. Gemeinsam mit Marc Friedrich hält Matthias Weik seit mehreren Jahren Seminare und Fachvorträge bei Unternehmen, an Universitäten, Fach- und Volkshochschulen.«

 

»Marc Friedrich studierte INTERNATIONALE BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE und beschäftigt sich intensiv mit der Wirtschaft und den Finanzmärkten. Während eines Aufenthalts in Argentinien erlebte er 2001 einen Staatsbankrott und dessen verheerende Folgen selbst mit. Mit Stationen in Großbritannien, der Schweiz und den USA sammelte er zahlreiche und wertvolle Arbeitserfahrungen

Sie haben Fragen, Anregungen oder Kritik: http://www.Friedrich-Weik.de