Grüner Faden

  • Der grüne Jahresplaner für ein
  • einfaches und nachhaltiges Leben
  • Immerwährender Buchkalender
  • Herausgeber: smarticular Verlag  August 2018 http://www.smarticular.net
  • gebunden, Fadenheftung
  • Format: 20 x 13 x 2 cm
  • 256 Seiten
  • 2 LESEBÄNDCHEN
  • ISBN 978-3-946658-15-3
  • 22,90 € (D), 23,55 € (A)

VON  TAG  ZU  TAG  NACHHALTIG

Kalenderbesprechung  von Ulrike Sokul ©

Wer gerne mit einem achtsamen, nachhaltigen, müllvermeidenden, rohstoffschonenden und einfach selbstgemachterem Leben beginnen möchte oder dafür nach alltäglichen praktischen Anregungen sucht, wird in diesem Kalender garantiert fündig.

Jede Woche hat hier kalendarisch auf einer Doppelseite Raum, an die sich eine Seite mit saisonalen, konzentriert-formulierten Tipps und eine freigebliebene Seite für längere Notizen oder Skizzen anschließt. Im hinteren Kalenderteil gibt es ergänzend eine Doppelseite, die den Monatskalender abbildet, und wieder eine freie Seite für persön- liche Einträge. Dank der zwei Lesebändchen lassen sich die aktuelle Woche und der aktuelle Monat übersichtlich markieren.

Da bei den kalendarischen Planungsseiten kein Datum vorgedruckt ist, sondern nur die Wochenzahl und die Wochentage, kann man jederzeit mit dem Kalender anfangen und einfach das Datum selbst eintragen. So muß man nicht zwangsläufig von Januar bis Dezember vorgehen, sondern kann jahresübergreifend je nach Einstieg auch von Mai bis April, Juni bis Juli usw. mit dem Kalender arbeiten.

Der Grüne Faden ist mit über 200 saisonalen Rezepten, Ideen und Handlungsimpulsen, mehr als 100 Illustrationen sowie einem wöchentlichen weisen Zitat sinnvoll angerei- chert. Am hinteren Buchinnendeckel befindet sich ein aufklappbares Täschlein, in dem Papierkleinkram (Visitenkarten, Quittungen etc.) untergebracht werden können.Nach dem Hauptkalenderteil bleibt noch Platz für eine Wunschzetteldoppelseite, einen Gemüse- und Wildpflanzensaisonkalender mit Querverweisen zu Rezepten und Anwen- dungen, die im Jahresverlauf bereits thematisiert wurden, sowie eine freie Seite mit der Überschrift „Ideenparkplatz“.

Alle Rezepte und Ideen verfügen über einen Stichwort-Linkhinweis zu smarticular.net, wo sich zusätzliche und vertiefende Informationen aufrufen lassen. Die großzügigen Kalenderblätterfreiräume und Selbstgestaltungsmöglichkeiten fügen diesem Jahres- planer spielerisch einen individuellen Mehrwert hinzu.

Es versteht sich von selbst, daß der Grüne Faden auf wiederverwertetem Papier in Deutschland gedruckt und gebunden wurde. Der Grüne Faden bietet vielseitige und motivierende Nachhaltigkeitsinformationen, die zu konstruktivem, selbstwirksamem Handeln einladen.

Hier entlang zum Kalender und zur LESEPROBE auf der Verlagswebseite:
https://www.smarticular.net/gruener-faden/

Wahlweise gibt es den Grünen Faden übrigens auch in den Farben: Beere, Erde, Morgentau, Ozean, Provence, Sonne und Wald

 

Leselebenszeichen-Datenschutzerklärung: https://leselebenszeichen.wordpress.com/datenschutzerklaerung/
Advertisements

Ich bin Henry Fink

  • Bilderbuch
  • Illustrationen von Viviane Schwarz
  • Text von Alexis Deacon
  • Aus dem Englischen von Uwe-Michael Gutzschhahn
  • Gerstenberg Verlag   2015   www.gerstenberg-verlag.de
  • Format: 25 x 29 cm
  • gebunden
  • 40 Seiten, durchgehend farbig
  • 12,95 € (D), 13,40 € (A), 18,60 sFr
  • ISBN 978-3-8369-5836-3
  • ab 4 Jahren
  • Leider ist dieses bemerkenswerte Bilderbuch inzwischen vergriffen. Sie können es nur noch auf antiquarischem Wege versuchen …
    dT1hSFIwY0Rvdkx6TmpMV3hwZG1VdHENRY FINK Titel

WER  HÄTTE  DAS  GEDACHT ?

Bilderbuchbesprechung von Ulrike Sokul ©

Dieses besondere Bilderbuch ist eine beflügelnde Ermunterung zu Gedankenfreiheit und zu befreienden Gedanken.

Die Geschichte von Henry Fink erzählt mit wenigen, treffsicheren Worten von der anregenden, ja, sogar lebensrettenden Wirkung, die nonkonformes Denken haben kann. Der kleine Held Henry Fink will sich nicht mehr auf Gewohnheiten verlassen, sondern er möchte seine Lebensumstände verbessern oder wenigstens verändern. Was Henry Fink denkt, ist zwar ungewöhnlich, aber keineswegs unmöglich.

Henry Fink lebt in gefiederter Geborgenheit in einem Finkenschwarm. Von Vogel zu Vogel ist man sich nachbarlich verbunden, und alle grüßen sich von morgens bis abends freundlich und namentlich. Ab und zu verschwindet ein Fink im Rachen des sogenannten Ungeheuers. Diese tödliche Bedrohung versetzt den ganzen Schwarm regelmäßig in flatterhafte Aufregung, aber keiner kommt auf den Gedanken, etwas dagegen zu unternehmen. Vor lauter Gezwitscher und Geflatter kann kein Vogel seine eigenen Gedanken hören.

Doch in einer stillen Nacht keimt ein leiser Gedanke in Henry Finks Vogelköpfchen, und er wird sich seines Denkens bewußt: z.B. möchte er nicht mehr hinnehmen, als potentielles Abendbrot eines Ungeheuers zu enden. Viele Gedanken und Ideen nehmen auf einmal Gestalt an, und Henry mutmaßt, er könne genial sein.

Als am nächsten Morgen wieder einmal das Ungeheuer auftaucht, stürzt sich Henry übermütig dem Ungeheuer entgegen und wird prompt verschluckt. Auf dem Wege zum Verdauungstrakt hat Henry Fink zunächst düstere Gedanken und reflektiert über den Kreislauf des Lebens, über Fressen und Gefressenwerden. Dann werden seine Gedanken still, und er kann die Gedanken des Ungeheuers hören.

Todesmutig mischt sich Henry Fink in die Gedanken des Ungeheuers ein und regt eine Ernährungsumstellung auf pflanzliche Kost an. Das Ungeheuer greift diese neue Idee wirklich auf und öffnet sogar sein Maul, um Henry wieder in die Freiheit zu entlassen.

Mit freudigem Finkenchor wird Henry willkommen geheißen. Dann bittet er um Ruhe und berichtet, was er mit seinen Gedanken bewirkt hat. Nachdenkliche Stille folgt, und dann entwickeln alle Finken neuen Ideen und Gedanken und machen ungewöhnliche Dinge.

Viviane Schwarz hat diese Geschichte höchst originell illustriert: die Körper der kleinen Vögel werden durch einen roten Fingerabdruck dargestellt, der durch hinzugezeichnete Augen, Schnäbel, Flügel und Vogelfüßchen ergänzt und variiert wird. Hinzu kommen comicartige Sprech- und Gedankenblasen und, bei den Passagen, die im Inneren des Ungeheuers stattfinden, reine Schwarz-weiß-Kontraste.

Diese minimalistische Darstellung ist sehr wirkungsvoll und witzig, und die Fingerabdruckschraffur dient hervorragend als Gefiederanmutung. Die außergewöhnlichen Illustrationen setzen die eigenwilligen Gedankengänge anschaulich in Szene.

 

HENRY FINK Schwarm

Illustration von Viviane Schwarz © Gerstenberg Verlag 2015

HENRY FINK denkt

Illustration von Viviane Schwarz © Gerstenberg Verlag 2015

HENRY FINK dachte

Illustration von Viviane Schwarz © Gerstenberg Verlag 2015

 

Der Autor:

»Alexis Deacon, geboren 1978 in London, studierte Illustration an der Universität Brighton und schloss mit Auszeichnung ab. Für seine Bilderbücher erhielt er mehrere Preise. Der Künstler lebt in London.«

Die Illustratorin:

»Viviane Schwarz, geboren in Hannover, zog nach ihrer Schulzeit nach England und lebt heute in London. Sie hat mehrere Bücher veröffentlicht. Eines war für den Victoria & Albert Illustration Award nominiert. Was sie am liebsten mag: Wenn sie sieht, wie ihre Bücher die Leser zum Lachen bringen.«

Der Übersetzer:

»Uwe-Michael Gutzschhahn, geboren 1952, studierte Anglistik und Germanistik, arbeitete in Verlagen und lebt heute als Autor, Übersetzer, Herausgeber und freier Lektor in München. Er hat zahlreiche Gedichtbände veröffentlicht. Sowohl für seine eigenen Bücher als auch für seine Übersetzungen wurde er mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis.«