Das große Virgilius-Tulle-Buch

  • von Paul Biegel
  • mit farbigen Illustrationen von Mies van Hout
  • Deutsch von Frank Berger, Ita Maria Neuer, Marie-Thérèse Schins
  • Verlag Urachhaus   März 2017    http://www.geistesleben.com
  • gebunden
  • Halbleinen
  • 365 Seiten
  • 19,90 € (D)
  • ISBN 978-3-8251-5123-2
  • zum Vorlesen ab 5 Jahren
  • zum Selberlesen ab 8 Jahren


ZWERGENSCHELM

Kinderbuchbesprechung von Ulrike Sokul ©

Ob man nun an Zwerge glaubt oder nicht – in vorliegendem Kinderbuch spielen Zwerge im allgemeinen und ein dicker Zwerg mit dem Namen Virgilius Tulle im besonderen die Hauptrolle. Und erwachsene Menschen mit ihrer Begriffsstutzigkeit gegenüber Zwergen machen es Virgilius Tulle bei seinen Ausflügen in die Menschenwelt wahrlich nicht leicht. Da sind so manche Tiere verständiger und kooperativer.

Der vorliegende Sammelband enthält die Bände Virgilius Tulle, Virgilius Tulle auf Tortenjagd und Virgilius Tulle überwintert bei den Menschen.

Im ersten Band will Virgilius einfach nur einmal in den Spiegel schauen und überprüfen, ob er wirklich so dick ist, wie seine Mitzwerge behaupten. Die Tulle-Zwerge sind in der Heide zu Hause, und sie haben „ein kleines Messer, zwei Scheren und einen kleinen Karren, aber keinen Spiegel“. Also macht sich Virgilius auf den Weg zum nächstge-legenen Bauernhof, um dort sein Spiegelbild zu betrachten.

Als er sich der Bauersfamilie zeigt, erschrickt sie sich, hört dem Zwerg überhaupt nicht zu und hält ihn in einem leeren Aquarium gefangen. In der Nacht hilft ihm die Hofkatze aus dem Gefängnis heraus, und eine Maus zeigt ihm, wie er mit dem Milchkannenwagen heimlich in die Stadt gelangen kann.

In der Stadt wird Virgilius von einem netten Mädchen vom Bürgersteig gepflückt. Sie hält den Zwerg für eine besonders echt wirkende Figur und stellt ihn auf ein Schränkchen neben eine Vase mit Blumen. Virgilius flieht, er landet in einem Fundbüro, er strandet in einem Park und freundet sich mit einigen Enten an, er wird von einer Möwe entführt, er steht dekorativ auf einer Hochzeitstorte und erlebt eine Menge gefährlicher Strapazen – inklusive eines Seifenbades -, nur einen Spiegel bekommt er nicht zu Gesicht.

Illustration von Mies van Hout © Verlag Urachhaus 2o17

Auf dem Rückweg in die Heide besucht er einen Jahrmarkt, dort gibt es ein Zelt mit Zerrspiegeln. Nach dieser Erfahrung findet Virgilius Spiegel völlig albern und überflüssig, da sie ja nicht die Wahrheit sagen.

Zufrieden mit den bestandenen Abenteuern und gewonnenen Erkenntnissen kehrt Virgilius zu seinen Zwergenfreunden zurück und wird herzlich empfangen. Gemütlich am Lagerfeuerchen sitzend, erzählt er von den Menschen, die Zwerge für Märchen halten und selbst dann nicht an sie glauben, wenn einer leibhaftig vor ihnen steht.

Im zweiten Band wagt sich Virgilius wieder zu den Menschen, denn er will für den ältesten der Tulle-Zwerge, der demnächst ungefähr 1000 Jahre alt wird, unbedingt eine Geburtstagstorte organisieren.

Diesmal landet Virgilius bei einer netten Familie, die nicht an seiner Existenz zweifelt und die ihm helfen will. Doch zuvor möchte der Sohn den Zwerg seinem Lehrer zeigen. Virgilius ist einverstanden und läßt sich zu diesem Zweck sogar in ein leeres Honigglas stecken und besichtigen. Doch damit beginnen die Komplikationen. Der Lehrer ist ganz aufgeregt angesichts dieses Wunders –  da es ja angeblich gar keine Zwerge gibt –  und informiert Presse, Radio und Fernsehen.

Virgilius ist empört, gibt im Presse- und Fernseh-Interview patzige Antworten und wiederholt seinen schlichten Wunsch, eine Torte zu besorgen. Nun werden Torten über Torten an den Rand der Heide gelegt in der Hoffnung, daß sich dann die anderen Zwerge zeigten. Doch die versteckten Photographen warten vergeblich darauf, daß sich die viel besser versteckten Zwerge aus der Reserve locken lassen. Sie sind halt menschenscheu – und das zu Recht, wenn man nun erfährt, wie es mit Virgilius weitergeht.

Sieben Professoren untersuchen Virgilius „wissenschaftlich“, und diesem Forschungslabor entkommt er nur, weil er entführt wird. Sein Entführer fliegt mit Virgilius in ein fernes Land und verkauft ihn dort an eine alberne Prinzessin, die Virgilius in ihre Raritäten-sammlung aufnimmt. Obwohl sie dem Zwerg ein bequemes und wohlgenährtes Leben anbietet, ist er nicht glücklich und schmiedet raffinierte Fluchtpläne.

Es gelingt ihm, sich in ein frankiertes Postpacket zu schmuggeln, das er zuvor noch mit seiner Adresse beschriftet hat: „An Virigilius Tulle. Mitten auf der Heide. Luftpost.“  Leider reicht das Porto nicht für Luftpost, und so wird das Paket mit dem tapferen Zwerg auf dem Seeweg transportiert. Auf dem Schiff macht sich Virgilius auf die Suche nach etwas Eßbarem und tappt ahnungslos in eine Rattenfalle.

Der Matrose Jan findet den verriegelten Zwerg, und nach anfänglicher Irritation befreit er Virgilius und verköstigt ihn mit einem Erdnußbutterbrot. Er erzählt Virgilius, daß sie einen Maschinenschaden haben, und die letzte noch vorhandene „Kurbelwellen- befestigungsmutter“, sei leider ins Abflußrohr gefallen und unerreichbar. Naja, da kann ein kleiner Zwerg doch ziemlich nützlich sein, und Virgilius bietet großzügig seine Hilfe an.

Zwar wird der inzwischen prominent-bekannte Wunderzwerg Virgilius sogar international von der Polizei gesucht, und der Schiffskapitän will ihn auch gehorsam ausliefern, aber der freundliche Matrose Jan trickst die Zwergenjäger aus.

Jan bringt Virgilius heimlich zur heimatlichen Heide zurück – in einer köstlichen Geburts-tagstorte verborgen – zur Freude und Feier aller endlich wiedervereinten Tulle-Zwerge.

Illustration von Mies van Hout © Verlag Urachhaus 2o17

Nach den aufregenden Strapazen der Tortenjagd hat Virgilius erst einmal genug von zwergzwischenmenschlichen Begegnungen, und das kann wirklich jedes Kind verstehen…

Im dritten Band nähert sich Virgilius jedoch wieder den Menschen. Diesmal trifft er auf eine sehr zwergenaufgeschlossene Familie, und da sie sich so gut vertragen, beschließt Virgilius, bei dieser Familie zu überwintern.

Virgilius richtet sich ein gemütliches Bett im Ballettschuh der Tochter ein, er hilft beim Kochen, sorgt für traumhaften Nachhilfeunterricht im Lernen des Kleinen Einmaleins und unterhält sich vergnügt mit „seinen“ Menschen. Er ist auch nicht eingesperrt, sondern kann durch die Katzenklappe kommen und gehen, wie es ihm gefällt.

Illustration von Mies van Hout © Verlag Urachhaus 2o17

Allen ist klar, daß sie Virgilius Anwesenheit geheimhalten müssen, damit er nicht wieder irgendwelchen Anti-Zwergen-Fanatikern, Raritätensammlern oder Wissenschaftlern in die Fänge gerät. Doch dank neugieriger Nachbarn und aufdringlicher Hunde gibt es schon bald reichlich Turbulenzen, Aufregungen und abenteuerliche Gefahren zu meistern. Selbstverständlich kommt Virgilius heil aus jedem Schlamassel raus, und es gibt dabei stets viel zu schmunzeln …

Paul Biegels herzhafte Geschichtenmixtur aus heiterer Spannung, lebensklugen Charakterstudien und phantasievoller Dramaturgie bewährt sich in allen drei Virgilius-Tulle-Bänden. Die Bücher sind in viele kurze Kapitel eingeteilt und lassen sich gut in kleinen, übersichtlichen Portionen vorlesen.

Die Illustrationen von Mies van Hout übersetzen den spielerisch-weisen Tonfall dieser Geschichten in warmherzig-pfiffige, farbenfrohe Bilder.

Paul Biegel macht sich in den Virgilius-Tulle-Bänden augenzwinkernd über menschliche Schwächen lustig und zeigt Kindern anschaulich, wie relativ man Größe betrachten kann. Virigilius Tulle ist ein gutes Vorbild dafür, wie man sich trotz der eigenen Kleinheit selbstbewußt und authentisch in der großen, weiten Welt bewegt, sich nicht unterdrücken läßt und tapfer sein Ziel erreicht.

Der eigenwillige Zwergenmut läßt Virgilius groß erscheinen, während die offensichtlichen menschlichen Eitelkeiten und „wissenschaftlichen“ Dummheiten manche Menschen ziemlich klein erscheinen lassen.

 

Hier entlang zum Buch auf der Verlagswebseite:
https://www.urachhaus.de/Lesen-was-die-Welt-erzaehlt/Kinderbuch/Das-grosse-Virgilius-Tulle-Buch.html

Illustration von Mies van Hout © Verlag Urachhaus 2o17

 

Der Autor:

»Paul Biegel (1925 – 2006) gehört zu den ganz Großen der niederländischen Kinderliteratur. Er verfasste über 50 Bücher, sein Werk wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet, darunter mehrfach mit dem begehrten Silbernen und Goldenen Griffel

Die Illustratorin:

»Mies van Hout wurde 1962 in Eindhoven geboren. Sie ist ausgebildete Kunstpädagogin und studierte Grafisches Gestalten an der Akademie Groningen. Seit 1989 arbeitet sie als freischaffende Illustratorin und Grafikerin. Sie hat bereits etliche Bilderbücher veröffentlicht und wurde für den Drenste cultuurprijs nominiert.« http://www.miesvanhout.nl

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Das große Buch vom kleinen Kapitän

  • von Paul Biegel
  • Aus dem Niederländischen von Frank Berger
  • Mit farbigen und schwarz-weißen Illustrationen
  • von Carl Hollander
  • Verlag Urachhaus 2011                           http://www.urachhaus.de
  • gebunden, Halbleinen
  • 400 Seiten
  • 17,90 €
  • ISBN 978-3-8251-7800-0
  • ab 5 Jahren zum Vorlesen
  • ab 8 Jahren zum Selberlesen
    Das große Buch vom kleinen Kapitän_7123

 

STURMERPROBT  UND  MEERGEWANDT

Buchbesprechung von Ulrike Sokul ©

Der kleine Kapitän wohnt auf seinem kleinen Dampfschiff „Nieleck“, das nach einem Sturm auf einer Düne gestrandet ist. Seine Herkunft bleibt ungewiß, aber das erhöht nur den Reiz, den er für andere Kinder hat. Diese helfen ihm begeistert, sein Schiff mit allerlei Improvisationsfundstücken wieder seetüchtig zu machen. Alle wollen mit ihm zu der „Insel, wo alles wächst und gedeiht“, weil man dort über Nacht groß und erwachsen wird.

Als es schließlich so weit ist, mit der nächsten hohen Welle in See zu stechen, begleiten den kleinen Kapitän drei Kinder: Tonne, Martinka und Heini Hasenfuß. Tonne betätigt als lebender Blasebalg den Kanonenofen, Martinka backt in der Kombüse endlose Pfannkuchen, Heini Hasenfuß schrubbt das Deck blitzeblank, und der kleine Kapitän steht „breitbeinig hinter dem Steuerrad und hat seine Augen fest auf den Horizont gerichtet“.

Die Reise ist abenteuerlich, aber der kleine Kapitän steuert sein Schiff unerschütterlich durch alle Gefahren und Hindernisse, und auch die mitreisenden Kinder leisten, jedes nach seinen Fähigkeiten (und Unfähigkeiten), wichtige Beträge zum Erfolg.

Auf der Insel finden die Kinder einen Schiffbrüchigen, Seemann Rolf, und sie erfahren, daß das mit dem Über-Nacht-Großwerden nur eine vorübergehende Erscheinung ist, die sich beim Verlassen der Insel wieder verflüchtigt. Zusammen mit dem Schiffbrüchigen steuern sie wieder den heimischen Hafen an, aber vorher entdecken sie noch eine Vulkan-Insel mit ausgesetzten Zirkustieren und einem weiteren Schiffbrüchigen, Seemann Hinrich.

Nun werden die Kinder von zwei erfahrenen Matrosen begleitet, und sie besuchen eine geisterhafte Stadt, die auf Stelzen im Meer steht. Dort herrscht der gräuliche König Unwirsch, den die Kinder mit einer klugen, dramatischen Inszenierung in einen netten, farbenfrohen Herrscher verwandeln. Nebenbei gabeln sie den dritten Schiffbrüchigen auf, den Matrosen Schlummermann.

Doch der Weg nach Hause ist noch weit, und Hindernisse wie Meeresstrudel, Unterwassergärten sowie Ebbe- und Flut-Schleusen werden tapfer überwunden. Ein irreführender Leuchtturm lockt sie zum „Land des Wahns und der Weisheit“, wo die Kinder sieben verrückte Prüfungen absolvieren müssen.

Sie kreuzen ein Geisterschiff, das von dem verfluchten Piraten Schrubbebein gesteuert wird, und mit dessen unfreiwilliger Hilfe finden sie die sieben gestohlenen Schatzkisten, denen der Pirat seine Verfluchung verdankt. Um diese Schätze den rechtmäßigen Besitzern zurückzugeben, sind weitere Umwege nötig – einmal geht es sogar zu Land durch die Wüste.

Der kleine Kapitän und seine Besatzung ernähren sich zwar die ganze Zeit etwas einseitig von selbstgebackenen Pfannkuchen, doch dafür sind die Begegnungen und Wagnisse, denen sie sich aussetzten, ausgesprochen vielseitig.

Mit vereinten Kräften meistern sie alle Herausforderungen, und nachdem die Kinder das Meer vom Tiefen Süden über den Stürmischen Westen bis in den Hohen Norden durchquert haben, kehren sie sturmerprobt und wohlbehalten in den heimatlichen Hafen zurück.

Die zahlreichen bunten und schwarz-weißen Zeichnungen – viele davon ganz- und doppelseitig – fügen sich harmonisch in den Text ein, und sie decken das ganze Spektrum von dramatischer Gefahr, lustigem Erstaunen, gruseligem Schauder und behaglicher Gemütlichkeit ab.

Neben den exotischen Landschaften, märchenhaften Gebäuden, unterschiedlichen Meeresstimmungen und tollen Segelschiffdarstellungen gibt Carl Hollander auch den menschlichen Figuren charakterstarke, ausdrucksvolle Gesichter, so daß man sie stets auf jedem Bild wiedererkennen und zuordnen kann.

„Das große Buch vom kleinen Kapitän“ ist in Wort und Bild ein spannendes und kindgerechtes Seemannsgarn-Geschichtenbuch zum Vorlesen und zum Selberlesen.

 

Der Autor:

»Paul Biegel (1925 – 2006) gehört mit Tonke Dragt, Thea Beckman und Annie M.G. Schmidt zu den bedeutendsten Vertretern der niederländischen Kinderliteratur. Er verfasste über fünfzig Bücher, sein Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter mehrfach mit dem begehrten Silbernen und Goldenen Griffel. Der Verlag Urachhaus ehrt den Großmeister der niederländischen Jugendliteratur mit einer achtbändigen Sonderausgabe seiner schönsten und erfolgreichsten Kinderromane. «

Der Illustrator:

»Carl Hollander ( 1934 – 1995) stammte aus Amsterdam. Er war u.a. Dozent an der Amsterdamer Rietveld Academie und illustrierte mehr als hundert Kinderbücher, darunter die Pippi Langstrumpf-Serie von Astrid Lindgren, zahlreiche Bücher von Paul Biegel, Annie M.G. Schmidt und An Rutgers van der Loeff. Er arbeitete gern mit Feder und Tusche, Bleistift, Buntstift und Aquarelltechniken. Durch ihre feinen, liebevoll ausgearbeiteten Details wirken seine lllustrationen besonders lebensnah und frisch. «

Ein Sommernachtstraum

  • BILDERBUCH
  • Nach der Komödie von William Shakespeare
  • Text: Frank Berger
  • Illustrationen von Daniela Drescher
  • Verlag Urachhaus   März 2013              http://www.urachhaus.com
  •  40 Seiten, gebunden
  • Format 22  x 30 cm
  •  14,90 €
  •  ISBN 978-3-8251-7820-8
  • ab 5 Jahren
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N A C H T S C H W Ä R M E R

Bilderbuchbesprechung von Ulrike Sokul ©

Shakespeares Komödie „Ein Sommernachtstraum“ hat wegen der vielen märchenhaften und lustigen Zutaten gute Voraussetzungen, kindliches Interesse zu wecken. Man sollte Kinder nicht unterschätzen, man kann ihnen ruhig komplexe Vorlesekost anbieten, vor allem, wenn sie so schön und kongenial bebildert serviert wird wie in diesem Bilderbuch.

Daniela Dreschers Malstil paßt vollkommen zum Sommernachtstraum: zarte, traumverwobene, bunt-lasierende Aquarellbilder, deren Mehrdimensionalität auch bei mehrmaligem Betrachten noch neue Wahrnehmungsspielräume und kleine, verborgene Feinheiten offenbaren.

Der von Frank Berger in Prosa nacherzählte Dramentext beschränkt sich auf die wichtigsten Handlungsfäden und Personen, wobei ein gutes Gleichgewicht zwischen Werktreue und kindlichem Erfahrungshorizont erreicht wird. An passenden Stellen werden auch Shakespeares Verse nachempfunden, so daß Geist und Atmosphäre des Originaltextes melodisch mitschwingen.

Die vereinfachte und kindgemäße Textdosierung wahrt gleichwohl ein ansprechendes literarisches Niveau, und in Kombination mit den geheimnisvoll-verspielten, subtilen Illustrationen dürfte dieses Bilderbuch nicht nur für Kinder, sondern auch für die jeweiligen Vorleser eine verführerische Einladung ins „Bilderbuchtheater“ sein.

 

PS:
Daniela Dreschers Illustrationen sind sehr zauberhaft, aber auch sehr naturgetreu; als bekennende Kräuterfee konnte ich viele der dargestellten Pflanzen durchaus botanisch zuordnen und erkennen.

 

Die Illustratorin:

»Daniela Drescher, geboren 1966 in München, ist durch ihre Illustrationen mittlerweile weltweit bekannt. Neben eigenen Geschichten hat sie mehrere Klassiker der Weltliteratur illustriert. Daniela Drescher lebt in Blaubeuren am Blautopf, ist verheiratet und Mutter von vier Kindern
http://www.danieladrescher.de