Das Decamerone

  • von Giovanni Boccaccio
  • Aus dem Italienischen von Karl Witte
  • Hörbuch gelesen von
  • Gert Westphal, Beate Lenders, Ingeborg Kallweit,
  • Thessy Kuhls, Steffy Helmar, Maria Körber,
  • Inken Sommer, Monika Söhnel, Christian Rode,
  • Uwe Friedrichsen, Ernst-August Schepmann und Joachim Nottke
  • Produktion: NDR 1984
  • Textauswahl und Texteinrichtung : Hanjo Kesting
  • Laufzeit: 11 Stunden, 47 Minuten
  • erschienen am 2.12.2013 bei »der Hörverlag«     http://www.hoerverlag.de
  • (zum 7oo. Geburtstag Boccaccios)
  • 10 CDs in Pappklappschachtel
  • 39,99 € (D), 44,90 € (A), 52,90 sFr.
  • ISBN 978-3-8445-1172-7
    Das DECAMERONE Hörbuch

EINE  KULTIVIERTE  AUDITÜRE

Hörbuchbesprechung von Ulrike Sokul ©

Sprachkunst und Sprechkunst finden sich in diesem Hörbuch zu beiderseitigem, befruchtendem Entzücken vorzüglich zusammen!

Wohlan denn: Es ist mir ein Fest, vom Genusse dieses Klassikers Kunde zu geben. Obwohl ich mich ansonsten in meiner Lektürewahl nicht vom Mittelalter verlocken lasse, mache ich für große Klassiker gerne eine Ausnahme.

Giovanni Boccaccios Decamerone gilt als maßgebliche Stilikone der Novellengattung und als literarischer Geschichtenfundus, aus dem sich viele nachfolgende Schriftsteller von Shakespeare über Swift bis Lessing bedient haben.

Der Titel Decamerone lautet übersetzt Zehntagewerk. Zehn junge Menschen vornehmer Abstammung fliehen im Jahre 1348 vor der Pest, die sich in Florenz gnadenlos aus- breitet, auf ein Landgut. Dort wollen sie das Leben feiern und der Bedrohung der tödlichen Seuche entkommen sowie für eine Weile Abstand zu Angst und Trauer gewinnen. Es sind sieben junge Damen und drei junge Herren, die freundschaftlich und verwandtschaftlich miteinander verbunden sind.

Täglich wird eine oder einer aus der Gruppe zur Königin bzw. zum König des Tages gewählt und mit einem Lorbeerkranze gekrönt. Dieses Oberhaupt bestimmt einen Themenkreis, zu dem alle zehn je eine Geschichte erzählen sollen, so daß am Ende ein Fundus von 100 Geschichten entsteht.

Behaglich und bequem bedient vom Seneschall des Landgutes, umgeben von lieblich-idyllischer Natur und nur unterbrochen von Schlaf und heiterstem spielerischen Müßiggang, werden vielerlei und vielfältige Geschichten erzählt: glückliche und unglückliche Liebesgeschichten, Geschichten von Rache und Vergebung, Gier und Großzügigkeit, Hochmut und Demut, Gefahren und Rettungen, Lohn und Strafe, Eifersucht und Treue, Tugend und Laster, Willkür und Gnade, Eitelkeit und Edelmut.

Dies geschieht in einer schönen, sehr stilvollen Sprache, mit filigran ziseliertem Satzbau, so daß eine Geschichtenschatztruhe erdichtet wird, mit feinen Intarsien aus Poesie, Humor, Sinnlichkeit, Komik, Tragik, Lebensfreude, Liebeslust, Glück und Leid, Seufzern und Tränen, Körper und Seele, Weisheit und Dummheit, Wahrheit und Lüge, Sein und Schein – kurz: vielgestaltig, lebensbunt und mitmenschlich.

Selten habe ich es mehr bedauert, die italienische Sprache nicht zu beherrschen. Wieviel musikalischer muß das Original klingen, wenn schon die Übersetzung ins Deutsche (von Karl Witte) so sprachbeflügelt erscheint.

Der Personenreigen, der in diesen Erzählungen auftritt, kommt aus allen Gesellschafts- schichten, wir treffen Adlige und Bauern, Herren und Diener, Mönche und Kardinäle, Nonnen und Äbtissinnen, Ärzte, Richter, Kaufleute, Handwerker, Ritter und Jungfrauen.

Boccaccio spart nicht mit deutlichen Hinweisen auf die kirchliche Doppelmoral. Er exemplifiziert dies mit deftigen Szenen, in denen Vertreter des geistlichen Standes die Gelegenheiten zu unkeuschen Vergnügungen oder raffgierigen Bereicherungen gerne, eifrig und raffiniert ausnutzen.

Erstaunlich ist der demokratische und humanistische Gehalt so mancher seiner Aussagen und Beschreibungen. Ich hatte nicht erwartet, von einem vor 700 Jahren geborenen Schriftsteller Sätze wie die folgenden zu hören:

Ich aber ziehe den Mann, der des Reichtums entbehrt, dem Reichtume vor, der des Mannes entbehrt.“
„Doch Armut beraubt niemanden des Adels, sondern nur des Besitzes.“

Hinzu kommt, daß er diese Worte Frauen in den Mund legt, die sich einen Mann oder Geliebten erwählt haben, der nicht standesgemäß ist. Das klingt überraschend modern. Auch mit seinem Bekenntnis zu irdischem Glücksanspruch ist Giovanni Boccaccio seiner Zeit weit voraus.

In der vorliegenden Hörbuchlesung wird uns eine Auswahl von 46 Novellen aus dem Decamerone vorgestellt.

Alle Sprecher und Sprecherinnen dieser – bisher vollständigsten – Lesung des Decame- rone treffen ganz wunderbar und sehr fein nuanciert den schelmisch-burlesken sowie den empfindsamen Tonfall Boccaccios. Besonders hervorzuheben sind der »König der Vorleser« Gert Westphal, der die Rahmenhandlung liest und die besondere Gestimmtheit des Decamerone ganz unvergleichlich evoziert, und Uwe Friedrichsen, der – frivol, kecklich und augenzwinkernd – die Rolle des Dioneo spricht.

Ich habe mir diesen fast zwölf Stunden währenden Erzählreigen lächelnden Mundes und hingegeben lauschend vergnüglich einverleibt. Besonders großes Gefallen fand ich an den erlesenen Liebeslektionen, die von zeitlosem Reiz sind und auch noch nach 700 Jahren delikaten Genuß bereiten.

 

PS:
Verpackung und Inhalt harmonieren gut miteinander, die 10 CDs liegen in einer feinen Pappschachtel, geschmückt mit einem Gemälde von Sandro Botticelli (Portrait der Simonetta Vespucci). Das beiliegende Informationsheftchen liefert sinnvolles Hintergrundwissen zu Werk und Rezeption des Decamerone und zu Boccaccios Biographie.

Nur das Inhaltsverzeichnis hätte ich mir ausführlicher gewünscht, es listet nur die Erzähltage auf, jedoch nicht die einzelnen Novellen; das macht ein Wiederfinden bestimmter Textpassagen mühsam. Ich habe mir selbst ein handschriftliches Register angelegt, was eine geringe Anstrengung war, wenn man bedenkt, daß Giovanni Boccaccio das 1000-seitige Decamerone gut 100 Jahre vor der Erfindung des Buchdrucks geschrieben hat. Gerne habe ich dem Meister auf diese Weise die Ehre gegeben.

 

Hier entlang zum Hörbuch und zur HÖRPROBE auf der Verlagswebseite:
https://www.randomhouse.de/Hoerbuch/Das-Decamerone/Giovanni-Boccaccio/der-Hoerverlag/e441217.rhd

Der Autor:

»Giovanni Boccaccio (1313 – 1375) wuchs in Florenz auf und absolvierte in Neapel eine kaufmännische Lehre. Aus Widerwillen gegen den Kaufmannsberuf begann er ein Jurastudium, das er jedoch nicht abschloss. In Neapel verkehrte er am Hof des Königs. 1340 kehrte Boccaccio nach Florenz zurück und arbeitete dort als Richter und Notar. Unterbrochen von zahlreichen Reisen mit seinem Freund Petrarca und Aufenthalten in Mailand, Venedig, Neapel und Rom verbrachte er den Rest seines Lebens zurückgezogen auf seinem Landgut bei Certaldo unweit von Florenz

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Im Hause Longbourn

  • Roman
  • von Jo Baker
  • Originaltitel: »Longbourn«
  • Aus dem Englischen von Anne Rademacher
  • Knaus Verlag, September 2014                          http://www.knaus-verlag.de
  • 448 Seiten
  • gebunden, mit Schutzumschlag
  • 19,99 € (D), 20,60 € (A), 28,50 sFr.
  • ISBN 978-3-8135-0616-7
    Im Hause Longbourn von Jo Baker

FINGERSPITZENGEFÜHLE

Buchbesprechung von Ulrike Sokul ©

Dieser klassengesellschaftliche Perspektivwechsel im Jane-Austen-Gewand ist wunderbar gelungen und fasziniert vom ersten bis zum letzten Satz.

Jo Baker stellt in ihrem Roman die Menschen in den Mittelpunkt, die in „Stolz und Vorurteil“ fast unsichtbar hinter den Kulissen wirken. So findet nun die „herrschaftliche“ Handlung von „Stolz und Vorteil“ in Hintergrund statt und bildet die Kulisse für die Schicksale des Personals, das im Haus Longbourn, dem Wohnsitz der Familie Bennet, arbeitet.

Die Autorin erzählt uns die Liebesgeschichte des Hausmädchens Sarah und des Hausdieners und Kutschers James, die beide im Hause Longbourn arbeiten. Und wenn ich hier schreibe arbeiten, so meine ich keine 40-Stunden-Woche mit sechs Wochen bezahltem Jahresurlaub, sondern ich meine eine Arbeit von sehr früh morgens bis sehr spät abends, und wenn die Herrschaften weit nach Mitternacht von einem festlichen Ball zurückkehren, chauffiert von einem schlaflosen Kutscher, muß selbstverständlich auch jemand vom Hauspersonal aufbleiben und den tanzerschöpften Familien- mitgliedern die Haustür aufhalten, Tee und Gebäck servieren und anschließend noch beim Auskleiden behilflich sein…

Doch das ist harmlos, verglichen mit den Strapazen des wöchentlichen Waschtages, mit dem die Autorin uns in Sarahs Arbeitsalltag einführt. Sarah schleppt morgens um halb fünf zwei schwere Wassereimer von der Wasserpumpe über den Hof in die Waschküche und macht sich durchaus widerspenstige Gedanken darüber, die schmutzige Wäsche anderer Leute waschen zu müssen. Wir lernen viel über die Mühsal des Waschens zu Beginn des 19. Jahrhunderts, ein Kraftakt, der nicht nur die Hände auslaugte.

Die Haushälterin und Köchin Mrs Hill, der Butler Mr Hill und das zwölfjährige (!) zweite Hausmädchen Polly vervollständigen den Haushaltspersonalreigen.

Die Charaktere werden differenziert, mit schlüssiger biographischer Entwicklung und sehr einfühlsam dargestellt. Wir nehmen lebhaft Anteil an ihren Freuden, Leiden, ihren emotionalen Überlebensstrategien, und wir verfolgen gebannt das Hindernisrennen um ein Stückchen Horizonterweiterung, Selbstbestimmung, Lebensglück und Liebeserfüllung.

Die arbeitsrechtliche Abhängigkeit von launischen Herrschaften war kein Zuckerschlecken, trotz gelegentlicher Anwandlungen von Großzügigkeit, z.B. wenn die Damen des Hauses neu eingekleidet wurden und ihre alten, aber dennoch guten Kleider an die Hausmädchen verschenkten.

„Jane und Elizabeth waren beide reizend, fast schon Lichtgestalten. Und Sarah, die nun rasch über den Dienstbotenflur zur Treppe und nach oben lief, um ihr neues Kleid aufzuhängen, war nur einer der vielen Schatten, die um die Ränder ihres Lichtscheins huschten
.“ ( Seite 75)

James, der vor seinem Arbeitsantritt in Longbourn als Soldat in den napoleonischen Kriegen gekämpft hat, weiß sogar von noch viel härteren Arbeitsbedingungen, Ungerechtigkeiten und menschlichen Grausamkeiten.

Aus Sicht der Hausangestellten erscheinen die Bennets in deutlich schattigerem Licht; schließlich wissen sie genau, was alles unter den Teppich gekehrt wird. Das Verhältnis zwischen Herr und Diener sowie zwischen Herrin und Dienerin ist auf paradoxe Weise intim und distanziert zugleich. Das An- und Auskleiden und Frisieren sowie die Pflege der Wäsche bedingen zwangsläufig viel körperliche Nähe.

Mrs Bennet reklamiert auch gerne tröstliches Händchenhalten und therapeutisches Zuhören bei ihrer Haushälterin, die sich indessen mit stummer Verärgerung fragt, ob der vorbereitete Brotteig in der Küche schon versteinert ist.

Die Autorin kontrastiert in ihrem Roman die Ansprüche und Bedürfnisse von Mitgliedern unterschiedlicher Gesellschaftsklassen, ohne zu polarisieren. Es ist ganz einfach von Anfang an klar, wem unsere Hauptanteilnahme gilt, ohne daß die „standesgemäßen“ Personen – von wenigen Ausnahmen abgesehen – als unsympathisch dargestellt werden.

Jo Bakers Sprache – in der Übersetzung von Anne Rademacher – ist anmutig, geschmeidig und lebendig, bei der Wiedergabe der wechselnden Jahreszeiten- stimmungen ist sie geradezu bezaubernd naturpoetisch. Die aufblühende Liebe zwischen Sarah und James wird sehr feinsinnlich, herzenswarm und zart ausgedrückt. Auch rauhe, ausgelaugte Hände sind voller Empfindsamkeit und Fingerspitzengefühl, und die Sehnsucht des Herzens schlägt in allen Menschen gleich.

Jane Austens Heldin Elizabeth ist eigenwillig, stolz und vorwitzig – doch Jo Bakers Sarah ist tapfer, verletzlich und verwegen und verdient viel eher die Bezeichnung Heldin.

 

Die Autorin:

»Jo Baker wurde in Lancashire geboren und studierte an der Oxford University und der Queen’s University in Belfast, wo sie ihre Leidenschaft fürs Schreiben entdeckte. Seither veröffentlichte sie fünf Romane, die ihr in der Presse viel Lob einbrachten. Mit „Im Hause Longbourn“ gelang ihr der internationale Durchbruch. Jo Baker lebt mit ihrer Familie in Lancaster.«

PS:
Als kleine Zugabe enthält dieses Buch noch interessante, sehr instruktiv und scharfsinnig formulierte Informationen über die Haushaltswerkzeuge zu Beginn des 19.Jahrhunderts und eine Kurzeinführung in die Handlung von Jane Austens Roman „Stolz und Vorurteil“ sowie in die klassengesellschaftlichen Rahmenbedingungen des damaligen „Heiratsmarktes“.

PPS:

Dieser Roman ist absolut bestsellerverdächtig – zumindest in „DOWNTON ABBEY“-Freundeskreisen 😉

 

Eine Geschichte für den König

  • von Paul Biegel
  • Mit farbigen Illustrationen von Linde Faas
  • Aus dem Niederländischen von Lotte Schaukal
  • Verlag Urachhaus  2012                                              http://www.urachhaus.de
  • 160 Seiten
  • gebunden, Halbleinen
  • 14,90 €
  • ISBN 978-3-8251-7803-1
  • ab 8 Jahren
    9783825178024_Abenteuer der Tulle-Zwerge

L E I S E    W E I S E

Buchbesprechung von Ulrike Sokul©

Geschichten als Lebenselixier – das ist ein beliebtes und ergiebiges Märchenmotiv, so auch in „Eine Geschichte für den König“.

Der uralte König Mansolin lebt in einer Burg unter den Kupfernen Bergen und führt ein ruhiges Leben zusammen mit seinem letzten Gefährten und Diener, einem Hasen, der des Nachts auf dem langen, langen weißen Bart des Königs schläft.

König Mansolin ist fast tausend Jahre alt, und der Hase sorgt sich um die Gesundheit seines Königs. Er läßt den Wunderdoktor kommen, der feststellt, daß des Königs Herz aus dem Takt geraten ist und gewissermaßen wie ein Uhrwerk neu aufgezogen werden muß.

Das einzige materielle Mittel zu dieser Heilung ist das Schlüsselkraut. Doch dies zu finden ist zeitaufwendig, und der Doktor bezweifelt, daß er schnell genug mit dem Heilmittel zurückkehren kann. Für die Zwischenzeit empfiehlt er, daß der König jeden Abend eine spannende, herzklopfenförderliche Gutenachtgeschichte zu hören bekommen soll.

Betrübt antwortet der Hase, daß er dem König schon alle Geschichten, die er kenne, erzählt habe. Daraufhin beschließt der Wunderdoktor, sich sogleich auf den Weg zum Schlüsselkraut zu machen und unterwegs jeden, den er trifft, zu bitten, mit einer Geschichte zum König zu eilen.

Schon am ersten Abend klopft ein Wolf ans Burgtor und bringt eine Geschichte für den König mit. Und so geht es Tag für Tag weiter, stets kommen große, kleine, gefährliche und possierliche Tiere zur Kupfernen Burg, erweisen König Mansolin die Ehre und schenken ihm ihre Geschichten. Nach und nach füllen sich die Gästezimmer, und es kommen sogar ein dreiköpfiger Drache und ein mürrischer Zwerg hinzu.

So unterschiedlich, wie die Gäste sind, so verschieden sind auch ihre Geschichten. Das Spektrum ist vielfältig: abenteuerlich, alltäglich, geheimnisvoll, lebensklug, naiv, gruselig, niedlich, sagenhaft, ernst oder lustig.

Die Geschichtenmedizin tut ihre Wirkung und hilft dem König durchzuhalten, bis der Wunderdoktor mit dem Schlüsselkraut wiederkommt. Danach beginnt für den wahrlich herzerquickten König Mansolin und seine Geschichtengäste ein neues, langes, märchenhaftes Leben.

„Eine Geschichte für den König“ ist ein schönes, tiefsinniges Vorlesebuch, mit einer wohlportionierten Erzählstruktur, bereichernd geschmückt mit den sehr stimmigen und empfindsamen Bildern von Linde Faas.

Besonders ansprechend finde ich, daß sich die vielen einzelnen Geschichten am Ende zu einem zusammenhängenden Ganzen fügen, wie ein buntes Märchenmosaik.

Der Autor:

»Paul Biegel (1925 – 2006) gehört mit Tonke Dragt, Thea Beckman und Annie M.G. Schmidt zu den bedeutendsten Vertretern der niederländischen Kinderliteratur. Er verfasste über fünfzig Bücher, sein Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter mehrfach mit dem begehrten Silbernen und Goldenen Griffel. Der Verlag Urachhaus ehrt den Großmeister der niederländischen Jugendliteratur mit einer achtbändigen Sonderausgabe seiner schönsten und erfolgreichsten Kinderromane. «

Die Illustratorin:

»Linde Faas (geboren 1985 in Zeist, Niederlande) studierte Animation an der St. Joost-Kunstakademie in Breda. Sie schloss ihr Studium (Bachelor of Fine Arts) mit dem von ihr gezeichneten Animationsfilm Volgens de vogels (Den Vögeln zufolge) mit Auszeichnung ab und erhielt zudem verschiedene Preise bei internationalen Filmfestivals. Heute arbeitet sie hauptsächlich als Illustratorin von Kinderbüchern und als freie Künstlerin mit dem Schwerpunkt Grafik und Zeichnung