Die Geschichte der Bienen

  • von Maja Lunde
  • Roman
  • Originaltitel: »Bienes Historie«
  • Aus dem Norwegischen von Ursel Allenstein
  • btb Verlag März 2017    www.btb-verlag.de
  • gebunden
  • Schutzumschlag
  • 512 Seiten
  • Format: 12,5 x 20,00 cm
  • 20,00 € (D), 20,60 € (A), 26,90 sFr.
  • ISBN 978-3-442-75684-1

B I E N E N E C H O

Buchbesprechung von Ulrike Sokul ©

Der Roman „Die Geschichte der Bienen“ hat das Potenzial, vielen Menschen fühlbar zu vermitteln, wie sehr unsere Existenz vom Bienenfleiß unzähliger Bestäuberinsekten abhängt.

Über einen Zeitraum von 150 Jahren erfahren wir von drei Familien, in deren Leben und Überleben Bienen eine schicksalhafte Rolle spielen.

Tao lebt im Jahr 2098 in China und arbeitet als Obstblütenbestäuberin. Es gibt seit dem weltweiten Bienenkollaps von 2045 keine Bienen mehr, und die damit verbundene Nahrungsmittelknappheit hat die Welt drastisch verändert; die Vormachtstellung Amerikas und Europas ist dahin, die Weltbevölkerung hat deutlich abgenommen. China hat sich als anpassungsfähiger an die neuen Umweltbedingungen erwiesen; dennoch herrscht auch in Taos Welt Mangel an Nahrung. Disziplin und durchorganisierte Verteilung ermöglichen das Überleben, Baumwolle ist ein Luxusartikel und das Internet nur noch eine Erinnerung.

Jeden Tag arbeitet Tao zwölf Stunden, einen Ruhetag gibt es nur alle paar Wochen, wenn die Obstplantagenpflichten erfüllt sind und die Arbeiter laut überregionalem Regierungskomitee-Beschluß eine solche Belohnung „verdient“ haben.

Mit äußerster Achtsamkeit – um keine wertvollen Äste abzubrechen – klettert Tao in die Birnbäume und bestäubt  mit einem feinen Federpinsel Blüte um Blüte um Blüte um Blüte um Blüte um Blüte um Blüte mit kostbarem Blütenstaub. Diese Arbeit erfordert großes feinmotorisches Geschick, und Tao gibt sich die größte Mühe, obwohl ihre Talente deutlich mehr im intellektuell-sprachlichen Bereich liegen und nicht im handwerklichen.

Sie freut sich auf den Feierabend, auf ihren Mann Kuan und ihren kleinen, dreijährigen Sohn Wei-Wen. Tao hofft, durch frühkindliche Förderung ihrem Kind eine andere Lebensperspektive eröffnen zu können, und unterrichtet ihn im Rahmen ihrer Möglichkeiten täglich eine Stunde. Verständlicherweise will Wei-Wen aber viel lieber spielen. Wie soll sie ihrem Kind auch begreiflich machen, daß es, wenn es keine herausragende  intellektuelle Begabung zeigt, bereits im Alter von acht Jahren unvermeidlich zum Blütenbestäuber ausgebildet werden wird? Die Sicherung der Ernährungsgrundlagen hat in Taos Welt Vorrang vor höherer Bildung.

An einem ihrer wenigen freien Tage veranstalten Tao und Kuan mit Wei-Wen ein kleines Ausflugs-Picknick, bei dem Wei-Wen einen dramatischen „Unfall“ erleidet, der das Leben und die Zukunft aller verändern wird …

William lebt im Jahr 1852 in England. Er ist eigentlich Naturforscher, jedoch erfordern seine familiären Verpflichtungen eine einträgliche Arbeit, und deshalb führt er ein Geschäft für Samenhandel. Er ist rundherum unglücklich mit seinem Dasein, mit dem Geschnatter zahlreicher Töchter, seinem schwierigen Verhältnis zum einzigen mütterlich-verwöhnten Sohn und dem Verlust seiner wissenschaftlichen Leidenschaft. Gerne würde William seinem Leben eine größere, übergeordnete Bedeutung geben und eine weltbewegende Entdeckung oder Erfindung machen.

Die Lektüre eines Buches über Bienen weckt seinen Forschergeist zu frischem Leben. Er will einen neuartigen Bienenstock entwickeln, der es ermöglicht, Honig zu ernten, ohne den Bienen und ihrer Brut Schaden zuzufügen. Außerdem solle der neue Bienenstock dem Imker besseren Einblick in den Zustand des Bienenvolks verschaffen.

Voller Eifer beobachtet William das Verhalten der Bienen, zeichnet begeistert Baupläne, experimentiert mit verschiedenen Bauweisen und erfindet einen Vorläufer der heute noch üblichen Magazinbeuten mit herausnehmbaren Wabenrahmen. William ist voller Vorfreude, träumt von einem Patent für die „William-Savage-Standardbeute“, von Ruhm und Reichtum. Indes, jeder Verbesserung und Verfeinerung, die ihm einfällt, kommen stets andere Forscher in anderen Ländern mit ihren Patentanmeldungen zuvor.

George lebt im Jahr 2007 in Amerika. Er ist Berufsimker und baut seine Magazinbeuten selbst, nach einem alten Bauplan, den eine Vorfahrin seiner Familie bei der Auswande-rung nach Amerika mitgebracht hat. Seinen imkerischen Erfolg führt er u.a. auf diese liebevoll-selbstgezimmerten Bienenstöcke zurück. Dennoch ist der finanzielle Ertrag der Imkerei bescheiden, und für Investitionen braucht George Bankkredite, die abbezahlt werden müssen.

Sein Sohn Thomas studiert und möchte gerne Journalist werden. George jedoch versteift sich stur darauf, daß sein Sohn die Familientradition der Imkerei fortsetzt. Dies führt zu familiären Spannungen und Differenzen.

Als jedoch Georges Bienenvölker über Nacht vom CCD („Colony Collapse Disorder“) befallen werden und fast alle Bienen verloren sind, kommt sein Sohn auf den Hof zurück und hilft seinem Vater zu retten, was noch zu retten ist. Im Jahr 2037 wird Thomas Savage ein visionäres Buch schreiben, das sein ganzes praktisches Wissen über Bienen bündelt. Ein Buch, das Tao ein halbes Jahrhundert später lesen wird …

Maja Lunde verbindet gekonnt die Erzählung zwischenmenschlicher Beziehungen und Entwicklungen mit der Vermittlung von Wissen über Bienen. Da alle Personen um das Thema Bienen kreisen, fließen bienenbezügliche Beobachtungen, Informationen und Reflexionen selbstverständlich in die Gespräche und Gedanken der Figuren ein.

Heute ist allgemein bekannt, daß unser aller Ernährung von der unermeßlichen Bestäubungsleistung der Honig- und Wildbienen sowie diverser weiterer Bestäuberinsekten abhängt. Es gibt viele gute und wissenswerte Sachbücher und Dokumentarfilme zu diesem Thema. Damit aber dieses Wissen vom Kopf ins Herz gelangt, ist ein Roman vielleicht besser oder massentauglicher geeignet, da dieses Wissen auf eine personalisierte Weise emotional dargestellt wird.

Spannung und Abwechslung entstehen in Maja Lundes Roman durch die regelmäßig zwischen den drei Zeitebenen abwechselnden Kapitel und deren subtilen Zusammen-hänge, die sich erst nach und nach offenbaren.

Die Beschreibung  von Taos Lebensbedingungen berührt ganz unmittelbar, sie ist die Figur mit der man beim Lesen am stärksten bangt und hofft.

Den lebensgefährlichen Einflußreichtum gewisser monopolistischer Chemie- und Saatgutkonzerne auf Gesetzgebung und landwirtschaftliche Gestaltung demokratischer Staaten sowie das damit verknüpfte Verharmlosungsmarketing bezüglich bienen-gefährdender Substanzen, hätte die Autorin nach meiner Einschätzung ruhig etwas deutlicher darstellen können. Sowohl bei Taos historischen Bienenrecherchen wie bei Georges gegenwartsnahem Erzählstrang wäre in dieser Hinsicht noch informativer Spielraum gewesen.

Möge die Tatsache, daß es „Die Geschichte der Bienen“ auf Platz eins der Bestsellerliste geschafft hat, davon zeugen, daß das Bewußtsein für die essentielle Bedeutung der Bienen in der Bevölkerung gewachsen ist.

Der aufwühlende, eindringliche und bittere Vorgeschmack auf eine Welt ohne Bienen, deren Bestäubungsleistung nur begrenzt und unzureichend durch menschliche Handarbeit ausgeglichen werden kann, dürfte Warnung genug sein, um hoffentlich noch die Weichen für eine Zukunft mit Bienen zu stellen.

Wenn alle Leser von „Die Geschichte der Bienen“ wortwörtlich vor der eigenen Haustür den Schritt vom Lesen zum Pflanzen nektarreicher Blumen und Kräuter beschritten, würde tatsächlich HOFFNUNG gesät.

Jede Biene und jede Blüte zählt …

 

Hier entlang zum Buch auf der Verlagswebseite:
https://www.randomhouse.de/Buch/Die-Geschichte-der-Bienen/Maja-Lunde/btb-Hardcover/e492023.rhd

 

Die Autorin:

»Maja Lunde wurde 1975 in Oslo geboren, wo sie auch heute noch mit ihrer Familie lebt. Sie ist eine bekannte Drehbuch- sowie Kinder- und Jugendbuchautorin. Die Geschichte der Bienen ist ihr erster Roman für Erwachsene, der zunächst national und schließlich auch international für Furore sorgte. Er stand monatelang auf der norwegischen Bestsellerliste und wurde mit dem Norwegischen Buchhändlerpreis ausgezeichnet.«

 

Querverweise:

Bienenperspektivisch ergänzend empfiehlt sich der Roman „Die Bienen“ von Laline Paul.
Dieser Roman ist ein speziesübergreifender erzählerischer Annäherungsversuch an die komplexe Lebensform eines Bienenschwarms, übersetzt in menschliche Gefühlskategorien. https://leselebenszeichen.wordpress.com/2016/05/16/die-bienen/

Zum Thema Bienen und Mitweltschutz empfehle ich zusätzlich dringend das aufklärerische Büchlein von Ute Scheub: »Ackergifte? Nein danke! Für eine enkeltaugliche Landwirtschaft«. https://leselebenszeichen.wordpress.com/2015/03/12/ackergifte-nein-danke/

Wer anspruchsvolle Sachbuchlektüre braucht, findet bei Randolf Menzels und Matthias Eckholdts Buch „Die Intelligenz der Bienen“ ebenso faszinierenden wie hochkonzentrierten Wissensnektar.
https://leselebenszeichen.wordpress.com/2017/05/24/die-intelligenz-der-bienen/

Und für alle, die nicht nur lesen, sondern auch konkret und konsequent bienenförderlich handeln möchten, empfehle ich von ganzem Herzen die überaus praktikablen botanischen Anregungen, die Almuth auf ihrer bienenfleißigen Webseite „Natur auf dem Balkon“ anschaulich (feine Fotos) und liebevoll (informativ-schwärmerische Texte) vorlebt.
https://naturaufdembalkon.wordpress.com/

 

Leselebenszeichen-Datenschutzerklärung: https://leselebenszeichen.wordpress.com/datenschutzerklaerung/
Werbeanzeigen

Ein ganz besonderes Jahr

  • Roman
  • von Thomas Montasser
  • Thiele Verlag   September 2014  www.thiele-verlag.com
  • 192 Seiten
  • Format 11,5 x 18,5 cm
  • gebunden mit Schutzumschlag & LESEBÄNDCHEN
  • 18,- € (D), 18,50 € (A), 25,90 sFr
  • ISBN 978-3-85179-305-5
    Ein ganz besonderes Jahr

DER  BÜCHER  BLÜTENSTAUB

Buchbesprechung von Ulrike Sokul ©

Hier geht es um die Liebe zu Büchern, die Verführungskraft von Geschich- ten, die Berührung durch Poesie, die Zauberkraft von Sprache, um schicksalhafte Wendungen, rätselhafte Fügungen, zwischenmenschlich-einflußreiche Buchhändler, phantasievolle Spielräume und nicht zuletzt um den roten Faden der Liebe im allgemeinen und im besonderen.

Mit „Ein ganz besonderes Jahr“ betreten wir den Schauplatz einer kleinen, schönen altmodischen Buchhandlung, deren bescheidene räumliche Ausdehnung in inspirierendem Kontrast zur geistigen Weite und Weltläufigkeit der dort verborgenen literarischen Schätze und Horizonte steht.

Die Inhaberin, die fast achtzigjährige Charlotte, ist einfach verschwunden und hat lediglich einen Zettel hinterlassen mit der Anweisung, ihre Nichte Valerie möge „sich umalles kümmern“. (Seite 13)

Valerie besitzt einen frischen Abschluß in Betriebswirtschaft und hat bereits viele Bewerbungen an erfolgreiche Unternehmen verschickt. Doch sie stellt sich dieser – ihren bisherigen beruflichen Plänen widersprechenden – Herausforderung. Ein wenig widerwillig schließt sie nun die Türe der Buchhandlung „Ringelnatz & Co“ auf und beginnt mit einer systematischen betriebswirtschaftlichen Bestandsaufnahme. Dabei läßt sie auch angenehme Erinnerungen an die in ihrer Kindheit dort glücklich verbrachten Lesezeiten und die fast ein halbes Jahrhundert währende Lebensgeschichte der Buchhandlung Revue passieren.

Nach Valeries desillusionierender Auswertung des handschriftlich geführten Kassen- buches braucht sie erst einmal eine Teepause und setzt Tante Charlottes Samowar in Gang.

Während sie darauf wartet, daß das Wasser kocht, beginnt sie mit der Lektüre eines Romans und merkt erst 248 Seiten später, daß der Samowar gemütlich vor sich hin köchelt und daß sie sich kein bißchen gelangweilt hat. Ja, bereits an dieser Stelle dürfen wir uns der berechtigten Hoffnung hingeben, daß Valerie sich nach und nach, von Lek- türe zu Lektüre und von Buch zu Buch in eine veritable Buchhändlerin verwandeln wird.

Valerie entdeckt bei der Durchsicht von Tante Charlottes ordentlichen Ordnern wunderschöne Dankesbriefe von buchbeglückten Kunden, die bezeugen wie sehr die Lektüre eines Buches Einfluß auf das wirkliche Leben nehmen kann.

Schritt für Schritt arbeitet sich Valerie in die – ohne Computerunterstützung – funktionierende Buch- und Bestellkärtchensystematik von Tante Charlotte ein. En passant kommt auf diesem Wege auch Tante Charlotte zu Wort – mit ihren dort hinterlassenen Notizen, Bewertungen, Charakterisierungen und Empfehlungs- argumenten zu bestimmten Werken.

Valerie geht gewissermaßen in die Lehre bei ihrer abwesenden Tante und den anwesenden Büchern. Der anregende kommunikative Austausch mit einigen ganz besonderen Kunden eröffnet ihr zudem zusätzliche, bereichernde Leseperspektiven und Buchbetrachtungsweisen.

Im Lagerbestand von „Ringelnatz & Co“ entdeckt Valerie ein Buch, dessen Geschichte sie ganz persönlich anspricht, doch dieser Roman mit dem Titel „Ein ganz besonderes Jahr“ verliert sich nach wenigen beschriebenen Seiten in einen Buchblock voll unbeschrie- bener Blätter – offenbar (oder scheinbar?) ein Fehldruck. Ihre Recherche nach Autor und Verlag verläuft im Sande, und so legt sie das Buch in eine Schachtel mit vorläufig noch unentschiedenem Papierkram.

Eines Tages betritt ein sehr attraktiver, elegant-kultivierter Kunde die Bühne der Buch- handlung, der genau diesen unvollständigen Roman schon lange sucht. Andächtig liest er den ersten Satz („Der Wetterumschwung hatte sich durch nichts angekündigt.“) leise vor und fragt nach dem Preis des Buches. Valerie schenkt es ihm spontan. Der junge Mann bedankt und verabschiedet sich, und Valerie schaut ihm nach, während wir – als aufmerksame Leser – schon Amors Flügelschlagen, oder zumindest Amors Pfeilchenjustierung zu hören vermeinen.

Valerie wächst zu ihrer eigenen Überraschung in ihre Buchhändlerinnenrolle hinein, der Blütenstaub der Bücher befruchtet ihren Geist, der Frühling folgt dem Sommer, Valerie stellt einen Stuhl und ein Tischchen auf den Bürgersteig vor „ihrer“ Buchhandlung und trinkt dort ihren Tee. Zwischen Teeblättergenuß und vielseitigem Büchergeblätter lernt sie ihre Nachbarn kennen und verfeinert ihr buchberaterisch-zwischenmenschliches Fingerspitzengefühl.

Gänzlich unerwartet, aber keineswegs unerwünscht, erhält Valerie einen zauberhaften Brief, nebst einem wohlgewählten Buchgeschenk, von jenem sympathischen jungen Mann, dem sie „Ein ganz besonderes Jahr“ geschenkt hat. Das Echo von Valeries Herz- klopfen ist zwischen den Zeilen nicht zu überhören, doch leider hat der Absender keine Adresse und nur eine unleserliche Unterschrift hinterlassen…

Indes habe ich hier schon mehr als genug ausgeplaudert und werde nur noch andeuten, daß Bücher auch Fahrkarten sein können …

Thomas Montassers „Ein ganz besonderes Jahr“ ist ein feines, buchlieb- haberisches Buch, mit erlesenen Leseappetitanregungen auf literarischem Niveau. Formulierungsflirtend lockt uns der Autor auf alte und neue Lese- wege, streut hier und da ein passendes Zitatblütenblatt als literarische Duftnote auf den Weg und fügt diesen Bücherreigen charmant-changierend in den Handlungsverlauf des eigenen Buches ein.

Neben der sprachlich-inhaltlichen Würdigung zahlreicher Werke der Weltliteratur gibt der Autor auch dem Druck- und Buchbindekunsthandwerk sowie der haptischen Qualität der Buchgestaltung die gebührende Ehre und Anerkennung – getreu dem Motto eines Stammkunden von „Ringelnatz & Co“, der sehr treffend bemerkt: Ein Buch ist weit mehr als die Summe seiner Buchstaben! (Seite 94)

So schließt sich der Lesekreis, denn auch das vorliegende Buch ist von liebevoll-sorg- fältiger Ausstattung: eine satte, leseangenehme Typographie auf chamoisfarbenem Papier, 1950er-Jahre Schreibmaschinentastatur-INITIALEN zu jedem Kapitelanfang und Vorsatzblatt- und Schutzumschlagmotive, die schön mit dem Romaninhalt korres- pondieren, sowie ein grünes Stofflesebändchen.

Zum Abschluß noch ein verführerisches Zitatblütenblatt als Leseeinladung:

„Ein Buch zu entdecken, das bedeutet, sich frei über die Notwendigkeiten des Alltags zu erheben und auch das eigene Leben für die Dauer der Lektüre aus dem Hier und Jetzt zu pflücken, um es an einen anderen Ort zu verpflanzen.“ (Seite 147)

 

 

Hier entlang zum Buch auf der Verlagswebseite:
https://www.thiele-verlag.com/buch/ein-ganz-besonderes-jahr

 

PS:
Mein besonderer Dank gebührt der erfreulichen Tatsache, daß Thomas Montasser nicht nur ein Herz für Bücher, sondern auch ein Herz für Buchhändler hat. Als „alte“ Buchhändlerin, die sich von Jahr zu Jahr mehr als Mitglied einer vom Aussterben bedrohten Berufsspezies fühlt, ist es tröstlich, ein solch freundlich-emphatisches und liebkosendes Lob echter buchhändlerischer Qualitäten zu lesen.


Querverweis:

Und hier gibt es einen weiteren lesenswerten Roman von Thomas Montasser:
Monsieur Jean und sein Gespür für Glück
https://leselebenszeichen.wordpress.com/2016/03/07/monsieur-jean-und-sein-gespuer-fuer-glueck/

 

Der Autor:

»Thomas Montasser arbeitete als Journalist und Universitäts-Dozent und war Leiter einer kleinen Theatertruppe. Er schrieb große Epochenromane (Die verbotenen Gärten), unter dem Pseudonym Fortunato auch Kinderbücher (Zauber der Wünsche). Als Vater von drei Kindern lebt er mit seiner Familie in München. Er ist Literaturagent und kennt nichts Schöneres, als in kleinen Buchhandlungen zu stöbern. Mit Ein ganz besonderes Jahr hat er sich seinen Traum erfüllt, endlich ein Buch über die Macht der Geschichten und über ihren Zauber zu verwirklichen.«

 

Leselebenszeichen-Datenschutzerklärung: https://leselebenszeichen.wordpress.com/datenschutzerklaerung/