Naturgeister

  • Wahre Erlebnisse mit Elfen und Zwergen
  • von Marjorie Johnson
  • Übersetzung aus dem Englischen von Dr. Edith Zorn
  • Umschlaggestaltung unter Verwendung eines
    Gemäldes von Petra Arndt: Annette Wagner
  • Aquamarin Verlag                           http://www.aquamarin-verlag.de
  • 8. Auflage 2013
  • 346 Seiten
  • Taschenbuch, 12,95 €
  • ISBN 978-3-89427-140-4
    NATRUGEISTER

F  E  E  N  F  U  N  D  U  S

Buchbesprechung von Ulrike Sokul ©

Dieses Buch weckt die Sehnsucht, den Alltag wieder mit mehr Feenstaub zu bestäuben.

Wer der Existenz von Naturgeistern gegenüber aufgeschlossen ist, kann in dieser wahrlich umfänglichen, farbenfrohen Sammlung von Augen- und Seelenzeugenberichten naturgeistiger Begegnungen genüßlich schwelgen – und im Falle eigener diesbezüglicher Erfahrungen Vergleiche anstellen und sich zu tieferen Betrachtungsweisen anregen lassen.

Die Autorin Marjorie Johnson fungiert in diesem Buch gewissermaßen als „Elfensekretärin“. Sie hat selbst viele Erfahrungen mit Naturgeistern gemacht und sammelt seit 1936 Berichte anderer Menschen, die über den „Elfenblick“ verfügen.

Die schriftlichen Zeugnisse über Erlebnisse mit unterschiedlichen Naturgeistern stammen größtenteils aus Großbritannien und wurden meist in Briefform an die Autorin geschickt. Diese ordnet die Berichte den verschiedenen Naturgeist-Gattungen und Elementen zu und fügt gelegentlich auch eigene Beobachtungen und Erlebnisse mit Baumgeistern, Elfen, Feen, Gnomen, Kobolden, Zwergen usw. ein. Darüber hinaus zitiert sie stellenweise aus anderen Büchern zum Thema, um bestimmte Sachverhalte näher zu erläutern oder auf interessante Parallelen hinzuweisen.

Einige sehr ausführliche Darstellungen stammen von hellsichtigen Menschen, die sich ganz bewußt auf eine Kontaktebene mit Elementarwesen begeben können und denen auch differenzierte Zusammenhänge hinsichtlich des Ineinandergreifens aller Daseinsformen offenbart wurden.

Oft erzählen „normale“ Menschen, die in einer besonderen – meist sehr entspannten – Stimmungslage ganz unerwartet im Garten, im Wald, beim Spaziergang, beim Picknick, aber auch im Wohnhaus Naturgeister gesehen, gehört und manchmal auch längerfristig kennengelernt haben. Die Kommunikation scheint sowohl akustisch wie telepathisch zu funktionieren.

Die Variantenvielfalt der „äußeren“ Erscheinungsformen ist groß: Manche Naturgeistportraits sind vager, flüchtiger, ätherischer Art, manche kunterbunt-glanzbildchenhaft-sentimental und manche eher irdisch-tarnfarbig-natürlich – was wohl damit zu erklären ist, daß diese Wesen sich auf den Betrachter und seine Geisteshaltung einzuschwingen vermögen und seine Vorurteile bestätigen können. Außerdem geht aus den Berichten hervor, daß es Naturgeister gibt, die eine Neigung zur Mode bestimmter Zeitalter kultivieren.

Wir lesen von hilfreichen und heilsamen Elfen, Feen und Zwergen, die sich um Pflanzen, Tiere, Mineralien und sogar um Menschen kümmern, von zauberhafter Musik, von anmutigen Feentänzen, verspielter Elfenmagie, ernsthaften Baumhütern und neckischen Kobolden. Wir treffen Feuergeister, Wasserelfen, Gnome, Sylphen und Engelwesen. Alle Menschen, deren Erfahrungen hier wiedergegeben werden, fühlten sich durch die Begegnung mit Naturgeistern beglückt, getröstet, „wiederbelebt“ und inspiriert.

Wem hier das Feenflügelschlagen und Gewichtel angesichts des häufig schädlichen menschlichen Umgangs mit der Natur zu unpolitisch ist, dem sei versichert, daß es bei den Naturgeistbotschaften nicht an Hinweisen fehlt, wie unheilvoll sich Massentierhaltung, Schlachthäuser, Tierversuche und Vivisektionen in jeder Hinsicht für alle Beteiligten auswirken.

Ähnlich wie unser individueller Schutzengel unsere menschliche Entwicklung bewacht und fördert, so unterstützen und „ belebenskräftigen“ die Naturgeister Pflanzen, Tiere, Landschaften und bestimmte „heilige“ Orte.

„Viele Leute müssen Wichtel gesehen haben, fürchten aber, dass man ihnen nicht glaubt. Doch die Wahrheit lässt sich weder leugnen noch sollte das zarte Leben und die Arbeit der Elfen und Zwerge der Unwissenheit zum Opfer fallen. Dies ist nicht die einzige Welt, die sie besuchen. Sie reisen viel, und ihre Geschwindigkeit kennt keine Grenzen. Sie kennen und verstehen unsere Sprache und sind sich unserer Gedanken bewusst. Tatsache ist, dass es keine Lebenssphäre ohne sie gibt; Tiere und Vögel wissen genau um sie. Sie sind Teil des Gottesgeistes und dienen uns mehr als die meisten Menschen ahnen.“ (Seite 218, Zitat aus dem Brief von Vera Westmoreland)

 

PS:
Es war für mich ein neuer Aspekt, daß Naturgeister gelegentlich auch Tiergestalt annehmen können, um „unsere Aufmerksamkeit zu erregen“. Das läßt mich im Nachhinein mit ganz anderen Augen auf einen Grashüpfer schauen, den ich einmal in meinem Garten auf einem alten, ausgebleichten Holzstück in Lotossitzstellung vorgefunden habe. Minutenlang bewunderte ich entzückt die grünen gekreuzten Beinchen und die absolute Regungslosigkeit des Insekts, und ich wünschte mir – nicht zu ersten Male – , einfach mit den Augen photographieren zu können. Schließlich lief ich ins Haus, um meine Kamera zu holen. Doch als ich zurückkehrte, befand sich der Grashüpfer wieder in einer ganz natürlichen Stellung. Dennoch fühlte ich mich sehr beschenkt und beschwingt und bezaubert…

Werbeanzeigen

Elision

  • Begegnung mit einer Weisen
  • von Peter Allmend
  • mit Illustrationen von Sascha Wuillemet
  • gebunden, mit Schutzumschlag
  • 160 Seiten, 14,95 €
  • Aquamarin Verlag 2013                                        http://www.aquamarin-verlag.de
  • ISBN 978-3-89427-625-6
    625_5cm[1].jpg ELISION

L E S E L I C H T S T R A H L

Buchbesprechung von Ulrike Sokul ©

„Es geht dir nicht um deinen Erfolg, sondern du möchtest das, was du in vielen Jahren des Studierens und Prüfens als wahr erkannt hast, mit deinen Erdengeschwistern teilen. Dieses Trachten ist in unserer Welt nicht unerkannt geblieben. Daher durfte ich zu dir kommen, um dein Erkennen zu vertiefen und zu erweitern, zum Segen für jene, die deine Worte lesen werden.“
(Seite 13/14)

Diese Worte werden von Elision zu Peter Allmend gesprochen, als er im Gebirge auf der Bank vor einer Almhütte rastet. Eine Meisterseele – in Gestalt einer zeitlos schönen Frau – setzt sich zu ihm auf die Bank und beginnt ein spirituelles Lehrgespräch mit ihm.

Die „Unterrichtsstunden“ erstrecken sich über mehrere Tage, an denen sich die beiden an der Almhütte treffen und kleine Spaziergänge sowie große Gedankengänge unternehmen. Elision weiht den Autoren in ihre Weisheitssicht ein, erklärt geistige Gesetze und spricht u.a. über Liebe, Vergebung, Natur, Licht und Schatten, Freiheit, Kreativität, Stolz, Demut, Angst, Tod, Mut, Blumen, Mitgefühl, Dankbarkeit, Hoffnung, Glück und Stille.

Dieses kleine, feine Buch enthält viele spirituelle Wiedererinnerungsgaben; es ist ein Konzentrat alten Wissens, ewiger Gesetze, belichtender Hinweise und liebevoller Vermittlung. Elision droht nicht mit dem karmischen Zeigefinger, sondern gibt klare und deutliche Herzenswinke. Dies tut sie in einer einfachen, wesentlichen Sprache, die ebenso zartfühlend wie tiefsinnig an meine Herzenstüre klopft, so daß ich ihr immer wieder gerne lese-lausche!

„Elision“ von Peter Allmend ist eine inspirierende Lektüre, die ich Ihnen gerne ans Herz legen möchte.

 „Wenn du irgendeinem religiösen Bekenntnis oder irgendeinem der vielen selbsternannten Lehrer folgst, gibst du völlig unnötig einen großen Teil deiner Freiheit auf.  Nur wenn du deinen eigenen Weg wählst, einen Weg, der niemals vor dir von irgendjemandem beschritten wurde und der auch nur von dir beschritten werden kann, dann lebst du wahrhaft in Freiheit.
Allein in der Freiheit vermagst du auch deine Kreativität zu entfalten. Nur wenn du ganz du bist, öffnet sich das innere Tor zum Schöpferischen. Schönheit, Liebe und Weisheit gehen ohne Freiheit nicht auf Reisen!“
 (Seite 48/49)

PS:
„Elision“ wurde im Jahr 2013 bereits 23.000 Mal verkauft.