Stein und Flöte

  • und das ist noch nicht alles
  • Märchenroman von
  • Hans Bemmann
  • Hörbuch
  • Sonderausgabe
  • Hörbuch Hamburg Osterwold, März 2020 http://www.osterwold-audio.de
  • ungekürzte Lesung von Oliver Rohrbeck
  • Laufzeit: 2519 Minuten bzw. fast 42 Stunden
  • 4 mp3-CDs im Klappschuber
  • 18,00 € (D), 20,20 € (A)
  • ISBN 978-3-86952-451-1

Persönliches Vorwort zu dieser Rezension:

Dies ist meine 500. Buchbesprechung! Aus diesem Anlaß widme ich mich heute mit dem größten Vergnügen einem meiner Lieblingslieblingsbücher: „Stein und Flöte und das ist noch nicht alles“ von Hans Bemmann, in der ungekürzten Hörfassung, gelesen von Oliver Rohrbeck.

M Ä R C H E N W E I S E S

Hörbuchbesprechung  von Ulrike Sokul ©

„Wenn du erst einmal die Töne greifen kannst, wird die Flöte deine Gedanken selbst zum Klingen bringen. Und sie wird jeden, der sie hört, zu dem verleiten, was du beim Spielen im Sinn hast. Vergiß das nie! Du mußt wissen, daß mit der Weitergabe der Flöte eine Bedingung verknüpft ist: Dem Erben darf nur die Griffweise erklärt werden; was er dann auf der Flöte spielt, muß er selbst bestimmen. Mein Unterricht wird also kurz sein.“  (Seite 202)

„Stein und Flöte“ ist ein tiefsinniger, vielschichtiger und weiser Märchenroman von beträchtlicher Länge. Es ist eine klassische Heldenreise, in der ausführlich und charaktertief der Lebenslauf und die Verwandlungen von Lauscher, dem Enkelsohn des Sanften Flöters, erzählt werden. Lauschers Lebensweg ist verbunden mit den schicksals- wendigen Menschen und auch einigen Tieren, die ihm – sei es zugeneigt oder abgeneigt – begegnen, ihn beeinflussen und die seiner auf die eine oder andere Art bedürfen. So bietet dieser Roman nicht nur spannende Einblicke in Lauschers Charakter und Ent- wicklung, sondern auch in weitere interessante und starke männliche und weibliche Charaktere, die ihm zugesellt sind.

Der Held dieses Märchenromans heißt deshalb „Lauscher“, weil er sehr leise spricht und auf lautes Ansprechen oder gar Schreien mit Verwirrung und Unverständnis reagiert. Sein Vater ist der „Große Brüller“, ein haariges, kompakt-kräftiges, zupackendes und stimmgewaltiges Mannsbild, das in der Stadt Fraglund das lokale Richteramt ausübt. Seine aus einigen Tagesritten Entfernung zugereiste zarte und leise Mutter ist die Tochter des „Sanften Flöters“, dessen Ruf als diplomatischer Vermittler bei Krisen, Kriegen und Konflikten legendär ist.

Dabei spielt der Sanfte Flöter mit seiner silbernen Flöte keineswegs manipulativ, sondern seine – gewissermaßen mit absichtsloser Absicht gespielten – meditativ besänftigenden, einfühlsam mitschwingenden Flötentöne berühren die Herzen der Zuhörer, wecken ihr Mitgefühl, bringen Tränen zum Fließen oder lösen je nachdem auch Lachen und Schmunzeln aus, sie erinnern an das Verbindende zwischen den Menschen, lösen psychische Verhärtungen auf und führen so dazu, daß sich wieder ein Raum öffnet für ein konstruktives Gespräch zwischen verfeindeten oder zerstrittenen Parteien oder für die sachliche oder heitere Aufklärung von Mißverständnissen.

Als der Stadt Fraglund ein Überfall der Beutereiter droht, versammelt der Große Brüller die waffenfähigen Männer, um den Beutereitern in einer Schlucht eine Falle zu stellen. Lauscher, der zu diesem Zeitpunkt siebzehn Jahre alt ist, soll mitkommen und mit- kämpfen, erbittet sich aus, zwar mitzureiten, sich jedoch um die Verwundeten kümmern zu dürfen, da ihm der Umgang mit Waffen nicht liege.

Widerwillig stimmt sein Vater zu. Die örtliche Gemeinschaft kann die Beutereiter erfolg-reich in die Flucht schlagen. Lauscher findet einen tödlich verwundeten, alten Beute- reiter namens Arni, kümmert sich um ihn und gibt ihm zu trinken. Lauscher und der Beutereiter unterhalten sich eine Weile, und kurz bevor Arni stirbt, schenkt er Lauscher zum Dank seinen Talisman, einen Stein, der in den Farben blau-grün-violett schimmert und dessen pulsierendes Farbmuster an ein Auge erinnert.

Dieser Augenstein, den Arni einst selbst von der weisen alten Urla geschenkt bekommen hatte, diente ihm dazu, seinem eigenen unkonventionellen Weg zu folgen, und Lauscher hofft, daß dieser Stein sich auch für ihn als schicksalhafter Wegweiser eignen werde.

Nach der Begegnung mit Arni ist Lauscher von Unruhe erfüllt und bittet seinen Vater um ein Pferd, um seine Großeltern zu besuchen. Der Vater hätte Lauscher gerne zu seinem Nachfolger im Richteramt herangebildet, doch er sieht auch ein, daß Lauschers Wesensart wohl eher zu der des Sanften Flöters hinneigt, und so läßt er ihn ziehen. Der Weg zu den Großeltern ist weit und führt durch tiefe Wälder. Etwa auf der halben Strecke, in der Nähe der Stadt Barleboog, hat Lauscher eine „zauberhafte“ Begegnung, die ihn sowohl wortwörtlich als auch zwischenmenschlich von seinem Wege  ablenkt.

So findet er erst nach dramatischen Umwegen zu seinem Großvater, dem nun nur noch eine kurze Zeit bleibt, Lauscher in der Kunst des Flötenspiels zu unterweisen, bevor er sanft stirbt und Lauscher seine silberne Flöte hinterläßt.

Auf der Flöte findet sich eingraviert folgender Spruch:

„Lausche dem Klang,
folge dem Ton,
doch übst du Zwang,
bringt mein Gesang
dir bösen Lohn.“

Lauscher wird noch sehr, sehr, sehr lange brauchen, bis er mit seinem Flötenspiel diesem Leitspruch gerecht wird. Er bekommt zu früh machtvolle magische Gaben ge- schenkt, für die er noch nicht reif ist. Lauscher ist ungeduldig und selbstgefällig und wähnt sich wiederholt zu schnell und viel zu vordergründig am Ziel, und so geht er auf der Suche nach Bedeutsamkeit und Würde grandios in die Irre, erliegt den Versuchung- en von Eitelkeit, Macht und kurzfristigem persönlichen Vorteil. Er tut schlimmes Unrecht und löst eine Kette von Ereignissen aus, die auch ihn selbst schwer treffen und verletzen und ihn nach und nach zu mehr Selbsterkenntnis, Demut, Geduld und Weisheit führen.

»Nur wer Angst hat, strebt nach Macht. Dazu ist deine Flöte nicht geschaffen.«

Lauscher erfährt viele Verwandlungen, lernt die Sprache der Tiere und knüpft lebhafte Freundschaften mit ihnen. Zudem braucht Lauscher lange, bis er seinem Namen wirk- lich gerecht wird. Wieder und wieder hört er Geschichten darüber, wie der Sanfte Flöter die Macht seiner Flöte zum Wohle der Menschen und zum Wohle des Ganzen genutzt hat. All diese Geschichten und die Begegnung mit den Menschen, die sie erzählen, vermitteln ihm nach und nach auch ein umfassenderes Verständnis für die tieferen Zusammenhänge und Verstrickungen seines eigenen Lebens und Wirkens und weisen ihn schließlich den Weg zu Liebe, Versöhnung, Frieden, Freiheit, Heilung und Selbstgenügsamkeit.

»Alle wesentlichen Dinge sind einfach, wenn man sie erst einmal begriffen hat. Schwierig ist nur der Weg, den man bis dahin gehen muß.« (Seite 646)

Parallel zur Entfaltung von Lauschers Bestimmung und seiner individuellen Gaben handelt dieser Roman auch davon, wie sich soziales, gesellschaftliches Leben und seine Traditionen gestalten und verändern, wie innere und äußere Führung sich wechsel- seitig ausbalancieren und zu einer tragfähigen, möglichst gerechten und mündigen Gemeinschaft verbinden können, aber auch, wie die bloß formelhafte Nachahmung eines verehrten Vorbildes konterkarierend zu neuer gesellschaftlicher Unfreiheit, Erstarrung, Ungerechtigkeit und Unfrieden führen kann.

Eine abwechslungsreiche Landschaft aus weiten Wäldern, Gebirgen, Mooren, Grasland und Steppen bildet die Kulisse dieses Romans. Hier erfreut der Autor mit stimmungs-vollen Naturbeschreibungen und poetisch-präzisen botanischen Beobachtungen von Pflanzen, Jahreszeiten und Wetterlagen. Mythologische Pflanzen- und Heilpflanzen- kenntnisse fließen ebenso selbstverständlich mit ein wie feine Bemerkungen zur magischen Wirkung von Musik.

Da „Stein und Flöte“ ein Märchenroman ist, fehlt es auch nicht an sprechenden Tieren. So trifft Lauscher auf musikalisch-wegweisende Amseln, eine ironische Kröte, einen treuen Esel, eine Geborgenheit gebende Ziegenherde, eine weise Schlange, mehrere tapfere Mäuse, ein wendiges Wiesel und auch auf gefährliche Wölfe und einen sehr speziellen mit Vorsicht zu genießenden, grünäugigen Falken.

Lauscher erfährt unterwegs den Schutz, den Ebereschen vor bösen Kräften bieten, er schließt Freundschaft mit eine Nixe, und er bekommt in einer sehr einsamen Phase seines Lebens von einem geheimnisvollen Steinsucher einen Zirbelholzstab mit einge-schnitztem Gesicht geschenkt, der sich, nachdem er endlich dessen Namen herausge-funden hat, als sehr bedächtiger und angenehm duftender Holzgefährte und ebenso kluger wie tiefenentspannter Ratgeber entpuppt.

Der erzählende Vorleser Oliver Rohrbeck gibt einem beachtlich umfänglichen Stimmen-spektrum abwechslungsreich Ausdruck. Er verleiht männlichen, weiblichen, mütter- lichen, väterlichen, kindlichen, jugendlichen, erwachsenen, alten, lauten, leisen, genüg- samen, gierigen, ängstlichen, tapferen, herrischen, dienenden, stolzen, gütigen, zornigen, zärtlichen, schelmischen, menschlichen, tierischen, hölzernen und magischen Wesen überzeugende stimmliche Gestalt und Ausstrahlung.

Das Einzige, was mir bei dieser Hörbuchproduktion fehlt, ist eine musikalische Ein- rahmung des Erzähltextes. Zu Beginn und Ende wesentlicher Teilabschnitte wäre eine kurze Flötenspieleinlage eine schöne akustisch-atmosphärische Abrundung und Bereicherung der Lauscherfahrung. 

Die komplex-verflochtene und sinnlich-lebensvolle Komposition dieses Romans fügt sich aus eigenwilligen, charakterstarken Figuren, vielen Geschichtenverzweigungen, Zeitebenen, Bewußtseinszuständen, philoso- phischen Betrachtungen, poetischer Naturverbundenheit und phantasie- vollen Einzelheiten zu einem faszinierenden Ganzen zusammen. Hans Bemmann verbindet in „Stein und Flöte“ mit großem psychologischen Fingerspitzengefühl östliche und westliche Erzähltraditionen zu einem menschenkenntnisreichen und selbsterkenntniswirksamen Reigen.
 
Romane mit einem solchen Reichtum an archetypischer Seelentiefe, märchenhafter Herzensbildung und gütiger Geistesweite haben Seltenheitswert und lohnen eine wiederholte Lektüre bzw. Auditüre.

 

» „Darin liegt ja gerade das Geheimnis“, sagte Lauscher. „Wäre das Böse nicht in dieser Welt, wäre jedem Menschen die Freiheit genommen, sich aus eigenem Antrieb für das Gute zu entscheiden. Auf solche Weise ist das Böse stets auch der Diener des Guten. Du kannst die Welt nicht auf einen Schlag ändern. Zunächst geht es immer um den einzelnen Menschen.“ « (Seite 786)

 

Hier entlang zum Hörbuch und zur HÖRPROBE auf der Verlagswebseite:
https://www.hoerbuch-hamburg.de/hoerbuecher/bemmann-stein-und-floete-5227/

 

Der Autor:

»Hans Bemmann (1922–2003) studierte Musikwissenschaft und Germanistik. Seine ersten Werke veröffentlichte er in den frühen 1970er-Jahren unter Pseudonym, bis er 1983 mit dem Märchenroman Stein und Flöte eines der Kultbücher der phantastischen Literatur schuf. Das Werk wurde vielfach ausgezeichnet und in zahlreiche Sprachen übersetzt. Die späteren Romane, in denen der Autor wiederum Märchen und Mythen mit der Bewusstwerdung des Menschen verknüpfte, sind ebenfalls sehr erfolgreich.«

Der Sprecher:

»Oliver Rohrbeck, geboren 1965 in Berlin, ist Schauspieler und ein gefragter Synchron- und Hörbuchsprecher. Bekannt wurde seine Stimme vor allem durch die legendäre Hörspielreihe »Die drei ???«. Außerdem ist Oliver Rohrbeck die deutsche Stimme von Hollywood-Star Ben Stiller.«

Musikalische Zugabe:

Da ich das Fehlen einer musikalischen Einrahmung dieses Hörbuches beklagt habe, will ich nachfolgend eine Flötenmusik von Jacob van Eyck, gespielt von François Lazarevitch, darbieten, die recht gut zu diesem Roman paßt.  🎶 🎶  🎶 

Mit herzlichtem Dank an meinen Musikagenten 😉 Maestro Random Randomsen https://randomrandomsen.wordpress.com/ für die umfangreiche Recherche zu den passenden Flötentönen.  🎶 🎶 🎶

 

Persönliches Nachwort zur Buchausgabe:

„Stein und Flöte“ ist ein SEHR umfangreiches Werk, das ich vor mehr als 25 Jahren gelesen habe. Dieser Märchenroman von Hans Bemmann ist 1983 in der Edition Weitbrecht als gebundenes Buch erschienen, mit 818 Seiten, bedruckt  in der Schriftype Garamond neun Punkt – also eine ameisenspurenkleine Minischrift. Wäre dieser Roman eine aktuelle Neuerscheinung würde man ihn wohl mindestens in drei Bänden publizieren und vermarkten. 1983 waren die Verlage noch nicht so papierverschwenderisch und marketingstrategisch wie heute, wo bedeutend kleinere und kurzatmigere Werke durch entsprechende Schrifttypen- vergrößerung mindestens auf Trilogie-Format aufgeplustert werden.

 

Zur Zeit gibt es diesen Leseleckerbissen nur noch
im Taschenbuchformat
im Piper Verlag zu 16,00 € (D), 16,50 € (A):
https://www.piper.de/buecher/stein-und-floete-isbn-978-3-492-28230-7

 

 

 

 

Es ist wahrlich mehr als wünschenswert, diesen wertvollen Roman in drei gebundenen Bänden, vielleicht noch mit einem feinen Leinenschuber und mit Illustrationen von Friedrich Hechelmann, ganz neu aufzulegen. Hechelmann wäre meiner Ansicht nach der ideale illustratorische „Übersetzer“ für dieses märchenhafte Werk. Also liebe mitlesende Verlage: Ran an eine standesgemäße Buchgestaltung für diese zeitlose Lesekostbarkeit!

 

 

Leselebenszeichen-Datenschutzerklärung: https://leselebenszeichen.wordpress.com/datenschutzerklaerung/

50 Kommentare zu “Stein und Flöte

  1. Liebe Ulrike, auch von mir noch nachträglich alles Gute zur 500. Buchbesprechung! Wahnsinn, was für einen Fundus du hier geschaffen hast. Immer mit Herz und Seele beschrieben und besprochen, mit deinen Wortschöpfungen dekoriert und mit Begeisterung serviert. Für uns ein Lesegenuß! Herzlichen Dank dafür. Ich freue mich immer über deine erlesene Auswahl, die mir auch schon so manches Buch beschert hat. Dieses Märchen war mir dem Namen nach bekannt, aber mehr wußte ich nicht darüber. Viele weise Worte scheinen mir darin vorzukommen. Wieder etwas für meine Bücherliste. Weiterhin viel Freude für die nächsten 500 Buchbesprechungen 🙂 Begeisterte Grüße von hier! Almuth

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    • Liebe Almuth,
      meinen herzerfreuten Dank für Deine Glückwünsche und für Deine begeisterte und zugeneigte Resonanz auf meinen Besprechungsfundus und meinen Schreibstil. 🙂
      „Stein und Flöte“ kann ich Dir nur wärmstens ans Herz legen. Es ist ein märchenhafter Roman voller Lebensweisheit und Naturverbundenheit und für mich ein wahrer LESESCHATZ.
      Herzensgruß von mir zu Dir ❤

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  2. Liebe Ulrike, herzlichen Glückwunsch zum/zur 500.!!! Du bist aus meiner Blogliste nicht mehr wegzudenken, ich empfehle deinen Blog und die von dir besprochenen Bücher regelmäßig weiter und habe schon manches für meine persönliche Leseliste entdeckt – vielen Dank dafür!
    „Stein und Flöte“ war einer meiner allerersten Fantasyromane, ausgeliehen/aufgedrängt von jemandem, der meinte, es könne mir gefallen. Ich weiß, dass ich es damals völlig faszinierend, aber nicht uneingeschränkt gut fand, ich glaube, ich fand es auch langatmig und zu märchenhaft und habe die Details vermutlich nicht kapiert … Heute denke ich, dass ich es noch mal lesen (nicht hören) sollte, und dass ich damals vielleicht nicht so schlau war, wie ich dachte … 😉
    Danke dir! 😀

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    • Liebe Christiane,
      hab‘ Dank für Deinen ausgesprochen zugeneigten Glückwunsch und Deine begeisterte und weitersagende Wertschätzung für meine Buchempfehlungen. 😀 *freu*
      Mir hat „Stein und Flöte“ von Anfang an gefallen und gerade auch die ausführliche und komplexe Erzählweise findet meine volle Zustimmung, weil ich einfach gerne in dieser märchenhaften Welt auf Lesebesuch verweile. Ich war allerdings auch schon 30 Jahre „alt“, also schon etwas reifer, als ich dieses Buch für mich entdeckte.
      Mir scheint, Du warst bei Deinem Leseerstkontakt noch etwas jünger?
      Es kann also durchaus sein, daß Du diesen Roman bei einer erneuten Lektüre anders wahrnimmst.
      Herzensguß von mir zu Dir ❤

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      • Du hast recht, liebe Ulrike, ich versuche, mich zu erinnern, und ich glaube, dass ich irgendwas zwischen 12 und 15 war – mit (fast) 15 habe ich den Herrn der Ringe gelesen (eine Zäsur, die mich sehr beeinflusst hat).
        Wäre ich älter/weiter gewesen beim „Erstkontakt“, hätte ich es bestimmt anders gelesen, da stimme ich dir völlig zu. ❤

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  3. Erstmal Glückwunsch zur 500. Rezension !
    Du hattest mir ja das Thema neulich schon
    angekündigt. Vielleicht werde ich das Buch
    mal an einem langen Winterabend in Angriff.
    nehmen – schaun mer mal… 🙂

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    • Verbindlichen Dank für die freundliche Gratulation zu meiner 500. Rezension und für Deine Leseabsicht hinsichtlich des Romans „Stein und Flöte“, für den Du allerdings schon eine ganze Reihe langer Winterabende einplanen solltest … 🙂

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  4. Ein wundervolles Buch, liebe Ulrike!
    Immer noch und immer wieder.
    Obwohl es mir beim zweitenmal Lesen nicht ganz so gut gefiel wie beim ersten Mal.
    Wieso das so war, kann ich nicht sagen.
    Aber es hat einen sehr warmen Nachhall für immer in mir hinterlassen.
    Leider bin ich immer noch nicht ganz gesund, deshalb mache ich mich so rar…
    Liebe Grüße von Bruni

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    • Liebe Bruni,
      ich bewundere die Tapferkeit, mit der Du gleichwohl hier „mitredest“ und danke Dir für Deine Zeilen. Gib Dir bitte unbedingt soviel Zeit, Muße und Ruhe zum Ausheilen, wie Du brauchst – das Kommentieren soll keinesfalls in Leistungsdruck ausarten.
      Ich fand „Stein und Flöte“ bei jeder Relektüre und auch bei der neuen Auditüre immer besser, weil ich mich durch die Kenntnis der Handlungsverläufe besser auf die Details und Feinheiten dieses komplexen Textgewebes konzentrieren konnte.
      Herzensgruß von mir zu Dir

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  5. Der 500er ? Unglaublich dein Engagement in Sachen Leseratterie in deiner Den-Mund-Wässrig-Macherei ;-!
    Gratuliere zu ALLEN Buchbesprechungen, auch zu den gelungenen … *kicher*
    Das gegenständlich besprochene Werk werde ich vorsichtshalber einer guten Freundin tatsächlich als Hörbuch überreichen – sie ist Keramikerin und puzzelt stundenlang an Figuren oder Reliefs oder Töpfen herum, während sie sich vorlesen läßt … mit der Zeit, die sie damit verbringt welche sich nicht ‚rechnet‘, dürfte sie bei der Freude daran mit dir etwa gleichauf liegen… Das gleichzeitig bestellte Taschenbuch (meine verordnungsbedingt natürlich geschlossene Buchhandlung öffnet mir ein Hintertürchen) werde ich vorläufig meinem Sundoku überantworten und ihr Urteil abwarten, bevor ich es eventuell lese – Fantasy liegt in einem Randbereich meines Lesespektrums, die märchenhafte Philosophie, die in ihr häufig steckt, stimmt mich eher traurig, weil es sie in der Realität nicht oder sehr selten gibt…
    Erwartungsfroh werde ich die nächsten 500 Rezensionen mitverfolgen, obwohl ich mit den ersten noch nicht im Mindesten -rückläufig- durch bin und bin schon jetzt gespannt, auf welches Buch die Wahl der 1000. Besprechung fallen wird 😉 !
    Hab‘ eine schöne Zeit !

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    • Vielen Dank für Deine ausführliche Rückmeldung zu meiner Empfehlung von „Stein und Flöte“ und die Gratulation zum 500. Blogbeitrag.
      Es freut mich, daß Du sogleich eine sinnvolle Empfängerin für die Hörbuchausgabe weißt und daß Du Dir die Buchausgabe in den Lesevorrat holst.
      Mir ist die märchenhafte Philosophie stets ein Trost und zugleich ethischer Ansporn angesichts einer eher selten märchenhaften Realität.
      Deine Vorfreude auf weitere 500 Rezensionen finde ich sehr motivierend und die Frage, welches Lieblingslieblingsbuch dann die 1000. Besprechung krönen wird, habe ich mir tatsächlich auch schon gestellt – allerdings bin ich noch unentschieden und wer weiß, welche Buchperlen ich bis dahin noch aus dem Büchermeer fische …
      Dir ebenfalls und von Herzen eine schöne Zeit! 🙂

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  6. Das ist auch eines meiner Lieblingsbücher, vielen lieben Dank, du hast mich gerade auf das Xmas Geschenk für meinen Jüngsten gebracht, auf die Ohren wird es ihm ganz sicher gefallen, die kids haben zum Lesen vor lauter Technikkram ja fast keine Zeit. Danke dir! Wenn er fertig ist, werde ich mir Lauschers Leben auch noch mal gönnen. Übrigens schön, wenn es ohne Nebengeräusche ist, ich höre immer nur beim Autofahren und bin von meiner Motorradzeit und dem Gebrauch älterer Vehikel darauf geeicht auf Geräusche zu achten, die auf Unstimmigkeiten hinweisen, da kann so ein Beigeräusch des Hörbuchs stark verunsichern. Ganz schlimm ist es Eels im Auto zu hören. Das verkneif ich mir mittlerweile. Obwohl sie klasse sind
    Liebe Grüße
    Merci
    thurs

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    • Hier finden sich ja erfreuliche viele Lauscher-Liebhaberinnen! 😉
      Und wie praktisch, wenn Dein hörbuchiges Stein-und-Flöte-Weihnachtsgeschenk für Deinen Jüngsten Dir später als Zweitverwertung und Reauditüre zur Verfügung steht.
      Die Lesung ist gänzlich Nebengeräusch frei, wobei mir als Nichtautofahrerin wie schon gesagt gelegentliche, kurze Flöteneinspielinseln gut hineingespaßt hätten.
      Liebe Grüße auch von mir zu Dir

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  7. Mir war bzw. ist nur der Titel des Buches bekannt. Selbst gelesen habe ich es nie. Vielen lieben Dank an dich, für diese wundervolle, ja zauberhafte Buchbesprechung. Mit Flötenspiel verbinde ich allerdings japanische, asiatische Klänge. Aber das bin nur ich. 🙂

    Magische, mystische Bücher und Geschichten, waren lange Zeit mein Favorit. Auch heute noch schreibe ich gern unheimliche Geschichten, die aber durchaus blutig sind. Für Aiko und Yuki muss ich meist ein anderes Ende erfinden. Meine beiden Elfen sind zu zart für biestige Gewalt.

    Vielleicht ein Tipp: Dein Link zum Flötenspiel sollte eine extra Seite öffnen, das kann man einstellen. Sonst verlässt man deine Seite und landet auf Youtube.

    Was mich an Märchen stört, ist die oft klischeehafte Darstellung von „bösen Wölfen“ und „gefährlichen Falken.“ Warum müssen diese immer schlecht sein? Die japanische Geisterwelt kennt allerlei Gestalten, die auch nicht immer nett, aber auch nicht immer böse sind. Manche treiben ihren Schabernack mit den Menschen. Nur bei der Yuki-onna sollte man Vorsicht walten lassen. Habe ich ein Glück, dass ich mit ihr verheiratet bin 😀

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    • Verbindlichen Dank für Deine Komplimente zu meiner Buchbesprechung und den Hinweis zur Korrektur des Musiklinks. Keine Ahnung, warum das diesmal anders war als sonst; jedenfalls habe ich den Link einfach noch einmal neu eingefügt und da war es dann, wie es sein sollte. 🙂

      Bei „Stein und Flöte“ kannst Du Dir angesichts der Beschreibung der Flötenmelodien eventuell auch japanische Flötentöne vorstellen.

      Ich habe auch eine Vorliebe für magische, mystische Bücher, aber ich bin mit meinem Elfengemüt ebenfalls nicht für allzu blutrünstige Geschichten zu begeistern.

      In „Stein und Flöte“ sind die Wölfe in der Tat etwas märchentraditionell böse, eigentlich werden sie das jedoch erst durch die Verbindung mit zauberkundigen Menschen, die sie für ihre Machtzwecke benutzen. Und der gefährliche grünäugige Falke ist in Wirklichkeit eine gefährliche grünäugige Zauberin, die sich gelegentlich in einen Falken verwandelt. Die bösen und guten Charaktere sind in diesem Buch durchaus schattiert und nicht fixiert, sondern eher fließend und veränderlich.
      Es freut mich für Dich, daß Du mit Deiner Eheschließung eine so gute magische Partie gemacht hast. 😉 ❄ 🎶 ❄ 🎶 ❄

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    • Dieses wunderbare Hörbuch, liebe Susanne,
      ist ganz BESTIMMT eine Bereicherung Deiner ohnehin schon märchenhaften, naturverbundenen und poetischen Neigungen.
      Herzensgruß von mir zu Dir

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  8. Liebe Ulrike,
    meine allerherzlichsten Glückwünsche zu deiner fünfhundertsten Buchbesprechung… hätte ich fast gesagt, aber das Glück, das haben wir, die wir sie genießen dürfen. Also nochmal: Meine Gratulation und meinen Dank für diese unglaubliche Leistung!
    Du hast das richtige Werk ausgewählt für diese Jubiläumsbesprechung! Auch du gehörst zu denen, die den Dingen und Worten ihre untergründigen Bedeutungen und den Autoren ihr leises Lied des Sehnsucht nach Nähe und Verbundenheit ablauschen kann. Danke für dich und auf die nächsten fünfhundert…. !
    Ein Flötenton von Michael

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    • Herzlichen Dank, lieber Michael,
      für Deine Glückwünsche und Deine feinsinnigen Betrachtungen zum Glück des Publikums und zur Arbeitsleistung der Rezensentin. 🙂
      Schön, daß meine märchenhafte Wahl für die 500. Besprechung auf Deine Zustimmung trifft.
      Flötentönige Grüße auch von mir zu Dir
      🎵🎶🎵🎶🎵

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  9. Liebe Ulrike,
    Glückwünsche und Respekt zur 500. Besprechung. Dies gibt ja schon Sammelbände!
    Dankeschön für die Erinnerung mit kompakter Zusammenfassung zu „Stein und Flöte“. Vor rund zehn Jahren hatte ich mich durch die 940 Seiten der Piper-Ausgabe gelesen, teils verstört und irritiert und doch wiederum so gebannt, dass ich bis zum Schluss kam:
    „Siehst du!“, sagte der Sanfte Flöter. „Jetzt fängt alles erst richtig an. Was du bisher erfahren hast, das war doch nur eine Vorahnung vom Anfang und längst noch nicht alles.“
    So freue ich mich mit Deiner Lesegemeinde immer wieder neu auf Deine wunderbaren Beiträge und Lesestoffe.
    Alle guten Wünsche für diesen November und den Advent.
    Herzlich
    Bernd

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    • Lieber Bernd,
      vielen Dank für Deine Glückwünsche, Deine begeisterte Lesetreue und Deine mitgeteilten Erinnerungen an Deine einstige Lektüre von „Stein und Flöte“ nebst Zitat.
      Mögen auch Dein November und Deine Adventszeit gut und wohlbekömmlich sein.
      Herzlich grüßt,
      Ulrike

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  10. … hab’s gerade gegoogelt: 2526 Minuten vorgelesen bekommen, das verspricht ein ausdauerndes Erlebnis. Doch da ich deine Empfehlungen sehr schätze, liebe Ulrike, werde ich mich drauf einlassen. Herzlichen Glückwunsch auch zur 500! und solange es dir Freude macht, freue ich mich auf deine herrlichen literarischen Köstlichkeiten!

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  11. Herzlichen Glückwunsch zur 500. Rezension, liebe Ulrike. Der Umfang kann aber locker mit dem hier vorgestellten Werk mithalten.
    Wie Du Dir sicher denken kannst, habe ich Stein und Flöte nicht gelesen. Aber das kann ja noch kommen.
    Ich freue mich jedenfalls sehr darüber, dass Du meinen Horizont immer wieder erweiterst.
    Herzensgruss an Dich, Barbara

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    • Vielen Dank, liebe Barbara,
      für Deine Glückwünsche und die nette Anmerkung, daß der Seitenumfang meiner gesammelten Buchbesprechungen wohl an den Seitenumfang von „Stein und Flöte“ heranreichen dürfte.
      Deine unbedingte Aufgeschlossenheit für meine Buchempfehlungen ist mir immer wieder eine Freude. 🙂
      Herzengruß auch von mir an Dich,
      Ulrike

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    • Lieben Dank für die Gratulation und die positive Bestätigung für das vom Geheimtipp zum Kultbuch aufgestiegene Meisterwerk von Hans Bemmann.
      Liebe Grüße auch von mir an Dich 🙂

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  12. Ganz herzliche Gratulation zum Jubiläums-Beitrag. 🌺🦄🌺 500 Rezensionen – das ist doch ein ganz erstaunliches Werk. Zunächst steckt da erst mal ein großer Zeitaufwand dahinter. Wie viele Lese- (bzw. Lausch-) und Schreib-Stunden das wohl sein mögen? Und dann gilt es ja auch, sich so weit in das zu besprechende Werk einzufühlen, dass die Rezension ihm gerecht werden kann. Bei einem Lieblingsbuch wie diesem hier ist das eine Sache. Aber was, wenn man ein Buch vielleicht nur „ganz nett“ findet und doch irgendwie weiß, dass ein „ganz nett“ als Rezension eben nicht ganz so nett wäre? 😉
    Für die Jubiläums-Rezension hast du dir nun aber wirklich ein besonderes „Zauberding“ ausgesucht. So viel märchenhafte Fabulierkunst und so viel Lebens-Weisheit in einem einzigen Buch. Und dass dieses umfangreiche Werk als vollständige Hörbuch-Ausgabe verfügbar ist, wirkt auf mich ebenfalls märchenhaft. Die kommenden Wochen sind ja auch besonders hörbucheinladend. Denn bei Kerzenschein lässt sich trefflich lauschen – zum Lesen würde das Licht nicht ausreichen. 😉
    Lieblichen Dank auch für die Erwähnung im Zusammenhang mit der musikalischen Zugabe. Das „musikalische Trüffelschwein“ ist eine Rolle, die mir durchaus behagt. 😀
    Mit einem klangvollen Abendgruß 🐻

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    • Ganz herzlichten Dank für Deine wortgewandte und zugeneigte Rückmeldung und Deine Betrachtungen zum Einfühlungs- und Eindenkungsaufwand, den Buchbesprechen beanspruchen.
      Den Zeitaufwand für 500 Rezensionen schätze ich – ohne die Lektüre- oder Lesezeit, aber mit der Formulierungs- und Formatierungszeit und der Kommentar-Konversationspflege – auf mindestens 10 Stunden pro Rezension und Publikation.
      Die ungekürzte Hörbuchausgabe von „Stein und Flöte“ ist wahrlich sehr, sehr gut geeignet, bei winterlichem Kerzenschein oder gar Kaminfeuer genüßlich erlauscht zu werden. 🙂
      Selbstverständlich habe ich Deiner musikalischen Trüffelsuche lobend Erwähnung getan. 😀
      Mit einem erfreuten flötentönigen Abendgruß von mir zu Dir
      🎵🎶🎵🎶🎵🎶🎵🎶🎵🎶🎵

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  13. Glückwunsch und Kompliment zur 500. Rezension, Ulrike. Zumal auf Deinem Blog neben der Masse auch noch die Klasse stimmt! 🙂

    Ich freue mich auf die nächsten 500 und sende liebe Grüße aus der kriminellen Gasse. 🙂
    Stefan

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  14. Bemmann und Hechelmann wären in der Tat ein fantastisches Paar!
    500 Rezensionen… ich staune. Was für eine Leistung…
    Ich lese Stein und Flöte immer mal wieder. Derzeit wohl zum dritten oder vierten mal. Als Kwerflötenspieler: mein Buch!
    🎵🎶🎵🎶🎵🎶🎵🎶🎵🎶🎵
    Herzliche Grüße vom Lu

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    • Lieber Lu,
      wie schön, daß wir in der Einschätzung der gelungenen Kombination von Bemmann und Hechelmann harmonieren.
      500 Rezensionen in acht Jahren ist doch noch einigermaßen übersichtlich. 😉
      Ich dachte mir schon, daß Du als Flötenspieler und Märchenfreund mit Stein und Flöte vertraut bist; bestimmt hast Du dann auch die alte gebundene Romanausgabe aus der Edition Weitbrecht.
      Herzlich grüßt und dankt 🎵🎶🎵🎶🎵
      Ulrike

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  15. Wie schön, richtig und aktuell bedeutsam alle Zitate, die du bringst, liebe Ulrike.
    500 Besprechungen hast du schon geschrieben, ich staune! Mögen es noch viele werden, so dass wir durch dich märchenhaft zu Wahrheiten geführt werden.

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    • Hab‘ Dank für Deine Zustimmung zu meiner Zitatauswahl. Ich war bei der Auswahl der Zitate auch angenehm überrascht über die Zeitlosigkeit der darin zum Ausdruck gebrachten Wahrheiten.
      Ich danke Dir, liebe Gerda, von Herzen für Dein aufmerksames Mitlesen und für Deine wahre Wertschätzung.

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