Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten

  • von Becky Chambers
  • Roman
  • Originaltitel: »The Long Way to a Small Angry Planet«
  • Übersetzung aus dem Amerikanischen von
  • Karin Will
  • Wayfarer-Universum Band 1
  • Fischer TOR Verlag  Oktober 2016  www.tor-online.de
  • Taschenbuch
  • 544 Seiten
  • 9,90 € (D), 10,30 € (A)
  • ISBN 978-3-596-03568-7

INTERGALAKTISCH

Buchbesprechung von Ulrike Sokul ©

Bei den Sternen – das ist exorbitant lesenswert! Dieser Science-Fiction-Roman gewährt uns eine Horizonte öffnende und ebenso amüsant-abenteuerliche wie feinsinnig-vielschichtige Lesereise, die einen nachhaltig-bedenkenswerten Eindruck hinterläßt.

Gewiß geschieht es immer wieder, daß uns Romanfiguren ans Herz wachsen, doch Becky Chambers schafft es, daß uns sogar gänzlich fremde Spezies vertraut werden und man sie keineswegs weniger schätzen lernt als Vertreter der eigenen Art. Ich will jedoch sogleich vorwegnehmen, daß die Menschheit in der Galaktischen Union (im weiteren Verlauf abgekürzt GU genannt) nicht den besten ethischen Ruf genießt, aber das ist eine Einschätzung, zu der wir selbst ebenfalls nicht allzu selten neigen.

Rosemary Harper hat triftige Gründe, ihren Heimatplaneten Mars zu verlassen und ihr bisheriges, privilegiertes Leben zu vergessen. Sie tritt eine Stelle als Verwaltungskraft auf einem Tunnelerschiff an. Tunnelerschiffe bohren an bestimmten Koordinaten stabile Wurmlöcher ins All und verbessern durch diese Interspace-Passagen exorbitant die Reisegeschwindigkeit für alle Mitglieder der GU.

Ashby Santoso, der Kapitän des Raumschiffs Wayfarer, freut sich, daß ihm in der Person Rosemary Harpers nun endlich jemand den lästigen Verwaltungskram abnimmt. Sein Algaeist, Artis Corbin, bemängelt zwar die Einstellung einer jungen Frau, die noch keine Erfahrung mit Langstreckenflügen hat, aber Ashby verteidigt diplomatisch seine Perso- nalauswahl. Ein Algaeist ist – nebenbei bemerkt – zuständig für die Wartung der Algen- tanks und der darin befindlichen Algen, die den Treibstoff für das Raumschiff produ- zieren. Da dies eine lebenswichtige Aufgabe ist, erträgt die gesamte Besatzung, mehr oder weniger gelassen, die mißmutigen Launen des Algaeisten.

Die weiteren Besatzungsmitglieder der Wayfarer sind wesentlich umgänglicher und nehmen Rosemary mit offenen Armen, Tentakeln und Krallenhänden auf: Da sind Kizzy Shao, die chaotische Mechtech und der kleinwüchsige Jenks, der Comptech, dann die attraktive Pilotin Sissix, die zur echsenähnlichen Spezies der Aandrisks gehört, sodann der sechsbeinige, raupenförmige, sehr lebensweise und kräuterkundige Dr. Koch, der zur aussterbenden Spezies der Grum gehört und dessen Aufgaben an Bord der Wayfarer medizinischer und kulinarischer Natur sind. Außerdem gibt es den Navigator, Ohan, der ein Sianat ist und dank der Symbiose mit einem Neurovirus, dem sogenannten Flüste- rer, den multidimensionalen Raum wahrnehmen kann. Und nicht zu vergessen Lovelace: die empfindungsfähige KI des Raumschiffs, die von allen liebevoll mit dem  Spitznamen Lovey angesprochen wird.

Der Comptech Jenks ist in Lovey verliebt. Diese Liebe wird von Lovey erwidert, und die beiden planen heimlich, ein Bodykit (einen synthetischen menschlichen Körper) zu organisieren und die KI nach Abschluß des  letzten Wayfarer-Auftrages dort hinein zu transferieren. Nach den geltenden Gesetzen der GU haben empfindungsfähige KIs keine Bürgerrechte. Es ist verboten, sie außerhalb der für sie vorgesehenen Funktionen zu installieren – ganz zu schweigen davon, die in einem mobilen Bodykit unterzubringen, was es fast unmöglich machen würde, sie von biologischen Lebewesen zu unter- scheiden.

Die Besatzung pflegt einen familiären Umgangston miteinander, und alle erfüllen ebenso ihre Pflichten, wie sie sich der Entspannung und dem kommunikativen Aus- tausch widmen. Es gibt eine universelle Sprache „Klip“, die von allen Spezies der GU beherrscht wird. Doch auch Begriffe oder Handgesten aus der einen oder anderen inter- galaktischen Fremdsprache dienen der Verständigung, wenn sie von besonderer kommunikativer Angemessenheit sind.

Das Tunnelbohren ist eine ganz gewöhnliche Arbeit im Kontext der GU, auch wenn sie besonders vom Navigator und Piloten minutiöse Präzision erfordert. Für Rosemary ist das noch Neuland, und ihre Kollegen geben sich große Mühe, alle astrophysikalischen Phänomene und technischen Vorgänge anschaulich zu erklären, die damit in Zusam- menhang stehen, so daß wir als Mitleser auch einen kleinen Schimmer davon erhaschen.

Kapitän Ashby bekommt von der GU einen außergewöhnlichen Auftrag für eine Tunnel-bohrung bei Hedra Ka. Der Auftrag ist vielversprechend und lukrativ: sechsunddreißig Millionen Credits, zuzüglich Spesen! Das Gebiet, in das sie reisen müssen, gehört allerdings dem kriegerischen Volk der Toremi, mit dem die GU neuerdings in Verhand- lungen getreten ist, da die Toremi über große Mengen von Ambi, einem begehrten Treibstoff-Rohstoff, verfügen.

Kurz bevor sich die Wayfarer auf den langen Weg nach Hedra Ka macht, besucht die Besatzung den neutralen Planeten Port Coriol, der sich durch seine multispeziäre Vielfalt, zahllose unkonventionell-kreative Technikfreaks und Künstler und eine dementsprechende Warenvielfalt auszeichnet, wozu auch illegale Technologie und diverse Rauschmittel gehören.

Der Comptech Jenks nutzt die Gelegenheit, seine alte Freundin Pepper zu besuchen, die einen Schrott-Reparaturladen führt und auf Port Coriol sehr gut vernetzt ist. Er bittet Pepper, sich nach einem Bodykit für Lovey umzusehen. Nachdem Pepper Jenks eindring-lich ins Gewissen geredet hat, welch große Verantwortung er damit übernimmt, eine KI in einem mobilen Körper und die damit verbundenen Wahrnehmungseinschränkungen unterzubringen, willigt sie ein, ihre Beziehungen spielen zu lassen.

Die illegale Seite dieser Angelegenheit ist für Pepper nebensächlich, denn angesichts ihrer dramatischen Vergangenheit ist ein illegales Bodykit eine Sache, die man – bei aller gebotenen Vorsicht – spielerisch angehen kann. Peppers lebensläufiger Hintergrund wird im zweiten Band der Wayfarer-Reihe („Zwischen zwei Sternen“) noch ausführlich thematisiert werden.

Auf dem langen Weg nach Hedra Ka gibt es spannende Zwischenstopps und Erholungs-pausen auf anderen Planeten. Sissix kann sogar in Begleitung der Crew für einige Tage ihre Familie besuchen und Rosemary ein tieferes Verständnis für die gänzlich anderen Familienstrukturen und die berührungsintensive Kommunikationsweise der Aandrisks vermitteln.

Bei einem weiteren Zwischenstopp auf dem Mond Zirp, auf dem neben alten Bekannten von Kizzy auch angriffslustige Ketlinge, eine Art Riesengrashüpfer, leben, besorgt Kizzy einige maschinelle Ersatzteile und Schutzschilde und versucht vergeblich, Kapitän Ashby davon zu überzeugen auch ein paar Waffen zur Verteidigung der Wayfarer anzuschaffen.

Bei der Tunnelbohrung im Gebiet der Toremi wird es schließlich äußerst gefährlich …

Der Reiz dieses SF-Romans liegt in der differenzierten Figurengestaltung. Die verschie-denen Spezies werden nicht nur mit ihren körperlichen Merkmalen, sondern einfühlsam und phantasievoll mit ihrem kulturellen und historischen Hintergrund sowie mit ihren sprachlichen Feinheiten dargestellt. Beispielsweise kommunizieren die feingliedrigen, silbrig, schuppenhäutigen Äluoner untereinander über das Farbschimmern auf ihren Wangen, für die Kommunikation mit anderen Spezies benutzen sie jedoch eine implantierte Sprachbox.

Kleine Rückblenden auf die individuellen, biographischen Herkunftsgeschichten und die dramaturgischen Entwicklungen und unterschiedlichen Geisteshaltungen, die sich da- raus ergeben, runden die lebhaften Charakterisierungen anschaulich ab. Die Perspek- tive anderer Spezies auf die Menschheit gibt neckischen Anmerkungen zur fehlenden Reife der Menschheit viel Raum. So wird etwa die Stellungnahme eines Quelin-Abge- ordneten erwähnt, in der von der Aufnahme dieser pubertären und unbedeutenden Spezies in die GU dringend abgeraten wird, da sie nicht aus sich selbst heraus zu einer globalen Einheit gefunden habe und deshalb viel zu labil sei, um Teil der GU zu werden.

Ebensoviel Raum nimmt jedoch auch die wechselseitige Anziehungskraft und aufge-schlossene Neugier zwischen den Spezies ein, und es gibt durchaus Liebesbeziehungen zwischen verschiedenen Spezies.

Futuristische Technik spielt selbstverständlich ebenfalls eifrig mit. So schreibt man mangels Papier, das ein Luxusartikel ist, mit dem Scribus, einer Art Tablet-Computer mit Pixelstift und einem Pixelbildschirm, der durch eine Handbewegung ein- und ausge- schaltet wird. Imunobots, die in der Blutbahn patrouillieren und je nach Bedarf modifiziert oder ausgetauscht werden, sind ebenso selbstverständlich wie ein kleines Unterarmimplantat, das alle relevanten Persönlichkeitsdaten, die ID, die Bankverbin- dungen und ein medizinisches Interface für die Imunobotskommunikation enthält.

Bei den Dentalbots, die man sich zum delegierten Zähneputzen in den Mund wirft,  sollte man jedoch darauf achten, diese nicht zu verschlucken. Dies wäre zwar nicht lebensbedrohlich, könnte aber Bauchschmerzen verursachen, da sie einfach weiterputzen, egal wo sie sich gerade befinden.

Die digitale GU-Standardwährung sind sogenannte Credits, und es gibt eine GU-Standard-Zeit, die in Tagzehnten strukturiert ist. Raumschiffe und Raumstationen verfügen über ein Artigrav-Netz, das bei Bedarf die Schwerkraft ausschaltet usw.…

Becky Chambers gelingt mit dem ersten Band der Wayfarer-Reihe eine attraktive Balance aus zukunftsmusikalischer Raumfahrt- und Alltagstechnik und komplexem, zwischenspeziärem Miteinander. Der ebenso tiefsinnige wie unterhaltsam-verspielte, philosophisch-sozialkritische und phantasievoll-visionäre Facettenreichtum dieses SF-Romans fasziniert von der ersten bis zur letzten Seite.

Ich kann es kaum abwarten, Ihnen auch den zweiten Band leseschmackhaft zu machen.

Nachfolgend noch ein Zitat-Kostprobe:

»Gelehrte, die sich mit intelligentem Leben beschäftigen, haben festgestellt, dass alle jungen Zivilisationen ähnliche Entwicklungsstadien durchlaufen, ehe sie bereit sind, ihre Entstehungsplaneten zu  verlassen. Das vielleicht wichtigste Stadium ist das »intra-speziäre Chaos«. In dieser Phase der unbeholfenen Pubertät entscheidet sich, ob eine Spezies zu einer globalen Einheit findet oder in verfeindetet Fraktionen zerfällt, die zum Aussterben verurteilt sind – sei es durch Krieg oder durch ökologische Katastrophen, die so groß sind, dass man sie nur gemeinsam meistern kann.« (Seite 414)

 

Hier entlang zum Buch und zur LESEPROBE auf der Verlagswebseite:
https://www.fischerverlage.de/buch/becky_chambers_der_lange_weg_zu_einem_kleinen_zornigen_planeten/9783596035687

 

Hier entlang zu einer weiteren begeisterten Rezension auf dem Bücher-Blog „Feiner reiner Buchstoff“: https://feinerbuchstoff.wordpress.com/2017/02/12/spacegirls/

 

Die Autorin:

»Becky Chambers ist als Tochter einer Astrobiologin und eines Luft- und Raumfahrt-technikers in Kalifornien aufgewachsen. Die Zeit zum Schreiben ihres ersten Romans hat sie sich durch eine Kickstarter-Kampagne finanziert. Das Buch wurde prompt zu einem Überraschungserfolg.«

Leselebenszeichen-Datenschutzerklärung: https://leselebenszeichen.wordpress.com/datenschutzerklaerung/

 

42 Kommentare zu “Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten

  1. Wunderschön beschrieben und so verlockend erzählt, dass ich nach Band 3 gleich wieder mit dem ersten anfangen könnte. Herzlichen Dank auch fürs verlinken und ich freue mich auf Band 2 von dir besprochen.

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    • Verbindlichen Dank für Dein Lob meiner sekundärliterarischen Qualität.
      Sehr gerne habe ich auf Deine Rezension verlinkt, da es doch Deine Besprechung war, die mich auf den Becky-Chambers-Lesegeschmack gebracht hat. Bei den Folgebänden werde ich ebenfalls auf Deine Besprechungen hinweislinken. 🙂

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  2. Liebe Ulrike, nach etwa tausend gelesenen Sci-Fi Büchern und immerhin einem geschriebenen Sci-Fi Kurzgeschichten Roman bin ich sicher, dass die Autorin mit dem gaaaanz breiten Pinsel quer durch alle Sci-Fi Genres gewischt hat und daraus wurde wohl einer der ersten Sci-Fi-Chicklet Romane mit Fortsetzungscharakter, von denen ich bisher gehört habe. Ich werde mich in einem Buchladen mal näher mit dem Roman beschäftigen, denn was mir an Asimov & co. immer sehr gefallen hat, waren deren Zukunftsvisonen zum Thema Technik.

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    • Lieber Arno,
      hab‘ Dank für Deine SF-erfahrene Rückmeldung.
      Becky Chambers Wayfarer-Reihe ist allerdings KEINESWEGS Sci-Fi-Chicklit, denn dafür ist sind ihre Romane viel zu differenziert, gesellschaftskritisch, feinsinnig, unkonventionell und komplex. Die erwähnten Liebeleien spielen lediglich eine Nebenrolle.
      Die Fortsetzungen sind bisher nur sehr weitläufig und lose miteinander verknüpft, so werden Nebenfiguren mal zu Hauptfiguren und Hauptfiguren mal zu Nebenfiguren und neue Figuren werden eingeführt.
      Der Fokus liegt nicht auf dem technischen Bereich, sondern auf spezies- speziefischer kultureller, soziologischer und sprachlicher Diversität und den anregend-anderen Lebensperspektiven und den sich daraus ergebenen Reibungen und Annäherungen. Hier geht es also mehr um Zukunftsvisionen vielseitigen Miteinanderlebens.
      Ich habe in meiner Jugend Stanislaw Lem und Ray Bradbury gelesen und ansonsten eifrig unzählige Staffeln Star Trek im TV geschaut, verglichen mit Dir habe ich also wenig SF-Lektüren absolviert, bin jedoch von Becky Chambers sehr begeistert.

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      • Danke für die Mehrinfo liebe Ulrike, dann geht es also um außerirdische Sozialkontakte! Na, wenn das nichts ist 😉 Ray Bradbury hat nur ein schlechtes Buch geschrieben, sonst mochte ich ihn sehr, so wie Philipp K. Dick und einige, die bis in die 30er Jahre zurückgehen. Wußtest du, dass Edmund Hamilton eigentlich die Vorlage für Star Wars geschrieben hat? Da hat mich ebenfalls das aufeinandertreffen der Kulturen sehr fasziniert, also wie bei Becky Chambers. Bestimmt komme ich bald in einen Buchladen, um nach den Außerirdischen zu sehen!

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      • Gern geschehen, lieber Arno.
        Als zusätzliche Vorinformation kann ich Dir noch die Rezension vom Bücherblog „Feiner reiner Buchstoff“: https://feinerbuchstoff.wordpress.com/2017/02/12/spacegirls/ empfehlen, dort gibt es noch mehr aufschlußreiche Zitate zu lesen.
        Jetzt bin ich doch neugierig, welches Buch von Ray Bradbury Du denn schlecht findest?
        Ich wußte nicht, daß Edmund Hamilton die Vorlage zu Star Wars geschrieben hat. Hat er nicht diese „Captain-Future-Serie“ geschrieben?
        Star Wars habe ich nur cineastisch wahrgenommen, und trotz sympathischer Figuren wie YODA ist mir Star Wars zu militaristisch und zu kriegerisch.
        Bei Becky Chambers geht es nicht um die großen Machtkämpfe, welche die Galaktische Union zumindest mitgliedsintern relativ harmonisch geregelt hat, sondern um das Zusammenspiel der verschiedenen Kulturen, die am Beispiel ALLtäglicher persönlicher Begegnungen inszeniert werden.
        Jedenfalls freue ich mich, daß Dich meine Buchbesprechung auf den Weg in die Buchhandlung bringt. 🙂

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      • Moin liebe Ulrike, Hamilton hat Sternenkönige und Rückkehr zu den Sternen geschrieben und das Buch von Bradbury war „Die Zahl des Tiers“, was ich wegen totaler Verworrenheit nach der Hälfte aufgegeben habe 😉 Dankeschön für den Link und hab ein wunderbares Wochenende!

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      • Hab‘ Dank für die Buchinformierungen zu Hamilton und Bradbury, lieber Arno.
        Der von Dir genannte Bradbury-Roman „Die Zahl des Tiers“ ist mir nicht bekannt, umso besser, wenn ich damit nichts verpaßt habe. 😉
        Auch Dir ein wunderfeines Wochenende!

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    • Hab‘ Dank für Dein ausdrückliches Lob meiner Buchbesprechung und für Dein Zukunftsinteresse. Wenn Dich das Thema KI besonders anspricht, wirst Du mit dem zweiten Band, dessen Besprechung in einigen Tagen folgt, noch mehr KI-Stoff bekommen.

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  3. Hm… das klingt irgendwie ziemlich verlockend *grübel* doch wo die Zeit hernehmen für weitere von Ulrike-super-beschrieben-Bücher?!
    Meine Reading-pipeline ist randvoll!!
    Tolle Rezension. Herzlichen Dank dir dafür …
    Liebe Abendgrüße vom Lu

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    • Es freut mich, lieber Lu,
      daß Dich meine Buchempfehlung trotz Deiner randvollen Lesewarteliste leseverlockt, und ich danke Dir für Dein Kompliment zu meiner Rezension. 😀
      Herzliche Abendgrüße von mir an Dich

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      • Ich lese sehr gerne englische Bücher im Original, liebe Ulrike …
        gerade habe ich „The Bards of Bone Plain“ von 2010 von Patricia McKillip gelesen, DIE Autorin, die eines meiner absoluten Lieblingsbücher „Erdzauber“ geschrieben hat (im Original „Riddlemaster Trilogy“). Hast du inzwischen mal Zeit gefunden, dieses Buch wenigstens auf Deutsch zu lesen. Du wolltest es doch …
        Liebe Morgengrüße
        vom Lu

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      • Lieber Lu,
        Deine Empfehlung des „Erdzaubers“ von Patricia McKillip habe ich stets im Sinn, leider ist die Reihe vergriffen.
        Außerdem hast Du damals angemerkt, die deutsche Übersetzung würde der naturpoetischen Sprache der Autorin nicht gerecht. So hoffe ich auf eine bessere neue Übersetzung, denn vor einer Lektüre des englischen Originals scheue ich zurück, weil ich jedes Wort, das ich nicht kenne, nachschlagen würde und dann verlöre ich irgendwann die Lesegeduld.
        Es ist schön, daß Deine Englischkenntnisse Dir ein flüssiges Lesen der Originaltexte ermöglicht.
        Liebe Nachmittagsgrüße
        von Ulrike

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      • Stimmt, liebe Ulrike, das hatte ich doch glatt vergessen. Sorry.
        Und der Heyne-Band „Erdzauber“ mit allen drei Teilen ist auch nicht mehr auf dem Markt. Der ist nämlich gut. Las ihn neulich zusammen mit Bruni.
        Liebe Grüße vom Lu

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      • Lieber Lu, keiner kann sich alle Kommentardetails merken, also kein Grund für eine Entschuldigung. 🙂
        Daß ich mir Deine und auch andere Buchtipps- und Titel gut merke, liegt nur an meinem spezialisierten Buchhändlerinnengedächtnis. Ich halte immer auf dem Trödel nach dem „Erdzauber“ Ausschau, vielleicht erwische ich ihn auf diesem Zufallswege noch in diesem Leben. 😉
        Herzensgruß von mir zu Dir

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  4. Ich stelle mit großem Vergnügen fest, dass du dieser wunderbaren Reihe anscheinend genauso verfallen bist wie ich. Ich besitze alle, ich hoffe, die Autorin bleibt ihrem Universum treu und schreibt weiter.
    Es sind lebenskluge, herzzerreißende, witzige, philosophische, liebevolle, positive Geschichten, die sie erzählt, und die eben zufällig in einer sehr plausiblen Zukunft liegen und, ach ja, im All stattfinden. Du hast nicht erwähnt, dass Becky Chambers das Kind einer Astrobiologin und eines Luft- und Raumfahrttechnikers ist, dies nur als Anmerkung zum Niveau der entwickelten Welt(en).
    Ich liebe dieses Buch, sagte ich das zufällig schon?
    Liebe Grüße
    Christiane 🖖🖖🖖😁

    Gefällt 3 Personen

    • Liebe Christiane,
      vielen Dank für Deine begeisterte Bestätigung meiner SF-Buchempfehlung! 🙂 Ich hoffe, ebenso wie Du, daß die Autorin noch mehr als die bisherigen drei Bände schreiben wird – laut Verlag ist jedoch noch kein vierter Band in Lesesichtweite.
      Daß Becky Chambers das Kind einer Astrobiologien und eines Luft- und Raumfahrttechnickers ist, habe ich in der Rezension nicht ausdrücklich erwähnt, aber es steht bei den Angaben zur Autorin. Gleichwohl ist es gut, daß Du es hier noch einmal thematisierst, um das hohe Niveau der Roman-Imagination zu betonen.
      Liebe Grüße auch von mir zu Dir :mrgreen:

      Gefällt 2 Personen

    • Vielen Dank, liebe Nina,
      für Dein lebhaftes Leseinteresse.
      Diese SF-Reihe ist wirklich etwas für die ganze Familie, da dort neben technischen Facetten auch hochinteressante, für uns komplett ungewohnte Formen des familiären Zusammenlebens anderer Spezies eine faszinierende Rolle spielen.
      Intergalaktische Grüße von mir zu Dir

      Gefällt 2 Personen

    • Intergalaktischen Dank, liebe Andrea,
      für Dein lichtgeschwindes Leseinteresse.
      Es ist doch immer wieder nett, von weiteren Trekkies im Blog-Gefolge zu wissen.
      Da es den vulkanischen Gruß nicht als Emoji gibt, erwidere ich Dir gerne: „Live long and prosper and always find the best books to perfect your mind.“ 😉

      Gefällt 4 Personen

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