Rico, Oskar und das Vomhimmelhoch

  • von Andreas Steinhöfel
  • illustriert von Peter Schössow
  • vierter Rico-und-Oskar-Band
  • CARLSEN Verlag  November 2017    www.carlsen.de
  • gebunden
  • 272 Seiten
  • Format: 15 x 21 cm
  • mit vierfarbigen Illustrationen
  • 14,99 € (D), 15,50 € (A), 21,90 sFr.
  • ISBN 978-3-551-55665-3
  • ab 10 Jahren

KINDERHERZLICHE  NÄCHSTENLIEBE

Buchbesprechung von Ulrike Sokul ©

Es gibt bereits drei Bände von Rico und Oskar, und als es damals im Jahre 2011 beim Erscheinen des dritten Bandes „Rico, Oskar und das Herzgebreche“ hieß, die Reihe sei abgeschlossen, war ich betrübt, daß es mit diesen außergewöhnlich liebenswerten und originellen Kinderbuchcharakteren nicht weitergehen sollte. Nun bin ich hocherfreut, daß Andreas Steinhöfel den Leselebensfaden von Rico und Oskar doch noch weitergesponnen hat.

Der tiefbegabte Rico und der hochbegabte Oskar sind die besten Freunde füreinander. Die beiden Jungs ergänzen sich mit ihren jeweiligen Eigenheiten, Stärken und Schwächen, und sie entwickeln sich aneinander weiter.

Oskar kann ausgezeichnet kopfrechnen, weiß viel und ist ein wandelndes Lexikon. Deshalb ist er sich jedoch auch allzu vieler möglicher Lebensgefahren bewußt, was eine Neigung zum Tragen von Kopfbedeckungen (Sturzhelme, diverse Mützen) zur Folge hat. Besonders auffällig ist dies bei Bommelmützen im Hochsommer und wenn er darauf besteht, die Kopfbedeckung auch in Innenräumen nicht abzulegen. In entspanntem Zustand kann Oskar jedoch gut auf eine Kopfbedeckung verzichten.

Rico kann schlecht rechnen, weil ihm – wie er selber sagt – im Gehirn die passende Abteilung für Mathematik fehle. Bei Reizüberflutung kann er gar nicht mehr denken, weil in seinem Kopf die „Bingotrommel“ losgeht und ihn die  wild und laut herum- klackernden Bingokugeln total verwirren. Manchmal versteht er Dinge etwas zu wörtlich, was zu witzigen Mißverständnissen führt. Rico verfügt über sehr viel Einfühlungsvermögen und geht wesentlich geduldiger an seine Mitmenschen heran als Oskar, der die Begriffsstutzigkeit von Erwachsenen und Kindern nur schwer ertägt.

Mit Ricos ausgeprägtem Gefühlsspürsinn und Oskars klugem Köpfchen haben die beiden Jungs schon einige aufregende Abenteuer gut überstanden. Die Freunde wohnen in einem Altbauhaus in der „Dieffe 93“ in Berlin. Das ist ganz praktisch, zumal Rico eine ausgeprägte Rechtslinksschwäche hat und sich räumlich schnell verirrt.

Oskar wohnt bei seinem Vater Lars in der zweiten Etage. Rico lebt mit seiner Mutter und seinem frisch angeheirateten Stiefvater in einer zusammengelegten Wohnung, die sich  über die vierte und fünfte Etage erstreckt. Ricos Mutter ist hochschwanger und achtet inzwischen konsequent auf gesunde Ernährung, was Ricos Süßigkeitenkonsum drastisch einschränkt. Und kürzlich behauptete seine Mutter auch noch, er habe heimlich ihre Silberzwiebelchen weggefuttert. Mann, Mann, Mann – dabei war er wirklich unschuldig.

Wir schreiben den 24. Dezember. Rico schaut schneeflockenhypnotisiert aus dem Fenster auf das dichte Schneetreiben und ist mit seiner Geschenkevorfreude beschäftigt. Er wünscht sich einen Kriminalkoffer und eine Detektivausrüstung, schließlich hat er mit Oskar zusammen schon einige Kriminalfälle gelöst, und überdies ist sein neuer Papa  Polizist – da dürften ja wohl mal ein paar Handschellen & Co drin sein.

Um halb elf gehen Rico und Oskar zu Fuß zum Karstadt. Oskar will noch ein Geschenk für seinen Vater und für Otto kaufen, den besten Kumpel seines Vaters. Außerdem vielleicht noch eine Kleinigkeit für Anna, die neue Freundin, die Otto heute zum Festessen und Kennenlernen mitbringen wird. Rico will noch ein ganz raffiniertes, sehr um die Ecke gedachtes Geschenk für sein zukünftiges Brüderchen oder Schwesterchen kaufen – einen Schwimmreifen, mit dem es bei der Geburt durchs „Obstwasser“ schwimmen soll. Ich freue mich jetzt schon auf die Verfilmung dieses lustigen Verkaufsgesprächs …

Auf dem Weg zum verabredeten Wiedertreffpunkt in der Herrenabteilung – bei Karstadt verirrt sich Rico nämlich unerklärlicherweise nie – beobachtet Rico von der Rolltreppe aus, daß Oskar an einem Sonderangebotstisch für weiße Damenunterwäsche herum-wühlt. Rico wundert sich, fragt aber später nicht nach.

Zurück in der Dieffe 93 muß erst einmal Ricos Vater vor der im Treppenhaus einge-klemmten etwas übergroßen Weihnachtstanne gerettet werden. Das kommt davon, wenn man irgendwelche unterwegslichen Sonderangebote wahrnimmt, anstatt wie versprochen seinen Sohn zum Baumaussuchen mitzunehmen.

Doch das renkt sich alles wortwörtlich wieder ein, zumal Lars, Otto, Anna und sogar der muffelige Hausmeister Mommsen tüchtig mitanpacken. Rico darf zum Ausgleich den Baum schmücken, und Mamas beste Freundin Irina beginnt derweil ein traditionelles russisches Weihnachtsmenü vorzubereiten, denn Ricos Mama kann mit ihrem Wasserballbauchumfang nicht so lange in der Küche hantieren und soll sich lieber schonen und ausruhen.

Rico macht eine kleine Stippvisite bei Frau Dahling, seiner alten Freundin und Nachbarin aus dem dritten Stock, die sich Sorgen macht, da ihr Verehrer noch nicht da ist. Rico tröstet sie und meint, daß er wegen des vielen Schnees einfach länger unterwegs sei. Ein paar leckere Müffelchen staubt er beiläufig auch noch ab. Frau Dahling erzählt, daß Oskar bei seinem letzten Besuch eine Riesenmenge Müffelchen alleine verputzt habe. Rico wundert sich erneut über Oskars ungewohntes Verhalten.

Müffelchen sind kleine Schnittchen mit Käse und Aufschnitt, mit kulinarischer Dekoration aus Gürkchen, Oliven, Ei, Petersilie, salziger Sardelle und Silberzwiebelchen. Wenn Frau Dahling mit Rico und Oskar Filmschnulzen guckt, gibt es immer Müffelchen, und da wäre man wirklich selber gerne mal dabei.

Der Schneesturm wird immer heftiger. Rico packt liebevoll das Geschenk für sein Geschwisterchen ein und kuschelt eine Runde mit Porsche, seinem kleinen Jack-Russell-Terrier.

Rico denkt über Oskar nach, über das verschwundene Essen, über die Damenunter-wäsche und diverse weitere Auffälligkeiten. Kaum hat er richtig kombiniert, daß Oskar offenbar jemanden versteckt und durchfüttert, da klingelt Oskar und bittet seinen Freunde dringend um Hilfe …

Das wird sehr dramatisch und schneewehisch, aber auch ganz wunderwunderbar familiär und nächstenlieb – wie es sich für den Heiligen Abend gehört …

Wer eine spannende und zugleich gefühlvoll-nachdenkliche sowie humorvolle Kinderlektüre sucht, ist bei Rico und Oskar sehr gut aufgehoben. Hier finden sich ein reicher Fundus lebensechter Charaktere, ein warmherziger, wortspielerisch- er Erzählstil, eine lebenskluge Balance von perfekter Dramaturgie und emotionaler Reflektion sowie vielfältige familiäre, lustige, milieuspezifische, zwischenmenschliche und kindgemäß-geistreiche Aspekte.

Alleine schon für die Worterklärungskästchen, die Rico immer formuliert, wenn er ein neues Fremdwort gelernt hat, lohnt sich die Lektüre, wie das nachfolgende Zitat zeigt:

»PROFILNEUROSE: Wenn jemand sich vor anderen wieder und wieder darstellen muss, auch wenn die ihn schon jahrelang kennen und das langweilig finden. Es ist die Vorstufe von Narzissmus, wo einer nur noch sich selber sieht und liebt. Keine Ahnung, was das alles mit Rosen und Narzissen zu tun hat, aber es betrifft nicht nur Gärtner.« (Seite 156)

Die farbigen Illustrationen von Peter Schössow geben Rico und Oskar mit ausdrucksvollem Minimalismus anschaulich-knuffelige sowie äußerst textgetreue Gestalt, und die schneebeflockten Kapiteltrennseiten tragen zusätzlich zur winterlichen Gestimmtheit der Geschichte bei.

Im vorliegenden vierten Band von „Rico, Oskar und das Vomhimmelhoch“ sind die Kinder im Vergleich zu den ersten drei Bänden etwas reifer und selbstbe- wußter geworden. Ricos Kopfbingogekugel hat deutlich nachgelassen, und Oskar trägt nicht ständig eine Kopfbedeckung. Gleichwohl sind sie Kinder und brauchen Halt, Orientierung und Hilfe von erwachsenen Erwachsenen. Es gibt in diesem Buch sehr anrührende Szenen, welche das tiefe kindliche Bedürfnis nach familiärer Geborgenheit, Schutz, Trost und Vertrauen in anschaulichen Formulierungen wiedergeben.

Ricos Angst vor Liebesverlust durch das erwartete Geschwisterchen begegnet Oskar mit folgender sehr weisen Antwort:

»Liebe ist, glaube ich, etwas ziemlich Unerschöpfliches. Dir wird nichts weggenommen – wenn jemand Neues dazukommt, wächst für den einfach neue Liebe dazu. Deshalb muß man auch keine Vorräte anlegen, es ist immer genug für alle da.« (Seite 94)

 

Hier entlang zum Buch und zur LESEPROBE auf der Verlagswebseite:
https://www.carlsen.de/hardcover/rico-oskar-und-das-vomhimmelhoch-rico-und-oskar-/61384

Querverweis:

Hier entlang zum ersten Band „Rico, Oskar und die Tieferschatten“:
https://www.carlsen.de/hardcover/rico-oskar-und-die-tieferschatten-rico-und-oskar-1/30991
zum zweiten Band: „Rico, Oskar und der Diebstahlstein“:
https://www.carlsen.de/hardcover/rico-oskar-und-das-herzgebreche-rico-und-oskar-2/25135
und zum dritten Band: „Rico, Oskar und das Herzgebreche“:
https://www.carlsen.de/hardcover/rico-oskar-und-der-diebstahlstein-rico-und-oskar-3/23133
Hier entlang zu einem weiteren Kinderbuch von Andreas Steinhöfel, in dem sich ebenfalls zwei Außenseiter erfolgreich zusammentun: „Glitzerkatze und Stinkmaus“
https://leselebenszeichen.wordpress.com/2015/02/11/glitzerkatze-und-stinkmaus/

Der Autor:

»Andreas Steinhöfel wurde 1962 in Battenberg geboren, arbeitet als Übersetzer und Rezensent und schreibt Drehbücher – vor allem aber ist er Autor zahlreicher, vielfach preisgekrönter Kinder- und Jugendbücher, wie z. B. »Die Mitte der Welt«. Für »Rico, Oskar und die Tieferschatten« erhielt er u. a. den Deutschen Jugendliteraturpreis. 2009 hat Andreas Steinhöfel den Erich-Kästner-Preis für Literatur verliehen bekommen, 2013 wurde er mit dem Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises für sein Gesamtwerk ausgezeichnet und 2017 folgte der James-Krüss-Preis. Andreas Steinhöfel ist als erster Kinder- und Jugendbuchautor Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung

Der Illustrator:

»Peter Schössow, Jahrgang 1953, gehört zu den renommiertesten deutschen Illustratoren. Nach seinem Studium an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg arbeitete er unter anderem für Spiegel, Stern und Die Sendung mit der Maus. Darüber hinaus hat er eine Vielzahl von Kinderbüchern verfasst und illustriert, für die er mehrfach ausgezeichnet wurde, unter anderem mit dem Troisdorfer Bilderbuchpreis und dem Deutschen Jugendliteraturpreis. Peter Schössow lebt in Hamburg.«

 

Meine lokale KAUFEMPFEHLUNG:

Für meine Solinger Mitleser weise ich gerne darauf hin, daß die Buchhandlung
DIE SCHATZINSEL stets einen satten Vorrat an Andreas-Steinhöfel-Büchern pflegt.
Von „Rico, Oskar und das Vomhimmelhoch“ sind sogar noch
vom Autor signierte Exemplare (von der Solinger-Steinhöfel-Lesung vom 6.11.2017) vorrätig.

Die Schatzinsel
Buch & Meer
Forststr. 1
42697 Solingen
Tel:   0212  –  38 32 95 10
Fax:  0212  –  38 32 95 11
http://www.schatzinsel-solingen.de

 

 

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46 Kommentare zu “Rico, Oskar und das Vomhimmelhoch

    • Hab‘ Dank für Deinen Begeisterungsausbruch!
      Die vierte Rico-und-Oskar-Geschichte ist die perfekte Weihnachtslektüre für Groß und Klein, Hoch und Tief und was es sonst noch so alles gibt … 😉

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      • Aber mal im Ernst: Als ich „tiefbegabt“ gelesen habe, bin ich vor Lachen erst mal fast aus dem Sessel gefallen. Und dann Angst vor HAMSTERN! Da muss man mal drauf kommen! Und die Nudel auf der Straße. Mann, Mann, Mann… Die zwei Knirpse sind echt der Hammer. Und natürlich Andreas Steinhöfel, der sich die beiden und ihre Geschichten ausdenkt.

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      • Ja, bei Andreas Steinhöfel kombiniert sich aufmerksame zwischenmenschliche Beobachtungsgabe mit sprachspielerischem Einfallsreichtum. Für mich sind Rico und Oskar Liebe auf den ersten Leseblick gewesen! 🙂

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    • Ja, liebe Priska,
      der spezielle Titelwortlaut der Rico-und-Oskar-Bücher ist gewissermaßen schon ein verlockendes wortspielerisches Markenzeichen!
      Kerzenbelichtete Grüße von mir zu Dir 🙂

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  1. Ich hab zwar keines der Bücher gelesen, aber ich bin sicher, daß sie voller Zauber und wundervoller Kindergedanken stecken, von denen wir Erwachsenen jede Menge lernen können.
    Schon dieser Satz hier
    *Dir wird nichts weggenommen – wenn jemand Neues dazukommt, wächst für den einfach neue Liebe dazu*
    zeigt eine tiefe emotionale Menschenkenntnis, die Voraussetzung für solch wundervolle Kinderliteratur ist.

    Herzliche Grüße von Bruni

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    • Liebe Bruni,
      Du hast vollkommen richtig erkannt, daß die Rico-und-Oskar-Bücher ausgesprochen einfühlsam kinderperspektivisch und sehr menschenkenntnisreich sind. Hinzu kommt noch der vielschichtige, feinsinnige Humor, der sowohl das Selberlesen als auch das Vorlesen zu einem erhellenden Vergnüglichen macht.
      Herzensdank für Deine aufgeschlossene Resonanz!
      Kerzenlichte Grüße von mir zu Dir

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  2. Mit Deiner herzerwärmenden Rezension hast Du mir wieder viel Lust aufs Lesen und Anschauen gemacht. Von den zwei Knaben hatte ich schon einmal gehört und finde es wundervoll, dass es nun doch noch ein weiteres Abenteuer von/mit ihnen gibt.

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    • Auch wenn ich mich und Deinen Kommentar jetzt gewissermaßen wiederhole: Die beiden Knaben Rico und Oskar lohnen auf jeden Fall eine nähere Lesebekanntschaft, und ich kann Dir diese Lektüre nur wärmstens ans Herz legen. 🙂
      Erfreuten Dank für Deine interessierte Rückmeldung.

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  3. Na, deine Vorstellung strahlt ja wieder vor Freude an der Sprachschöpfung!
    Hab Dank für diese wunderbare Buchvorstellung! Deine Worte wie schneeflockenhypnotisiert, anschaulich-knuffelig, schneebeflockt und erwachsene Erwachsene sind ein besonderes Vergnügen 🙂 Danke, liebe Bücherfee!

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  4. Liebe Ulrike, wieder hast du eine zauberhafte Rezi geschrieben und damit auch die Figuren etwas sichtbarer gemacht. Mitnichten ist Rico tiefbegabt, denn er ist einfach hypersensibel und kann das Chaos in seinem Kopf noch nicht ordnen. Wahrscheinlich registriert dieses sein Freund Oskar unterbewußt und deshalb ergänzen sie sich auch so gut 🙂 Wer weiß, was der Autor sich bei dieser Charakterisierung gedacht hat. Vielleicht war es unbewußt (glaube ich nicht) oder es war sein Wunsch diesen Punkt in den Büchern offen zu lassen. Dir eine besinnliche und fröhliche Weihnachtszeit ❤

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    • Lieber Arno,
      vielen Dank für Dein ausdrückliches Kompliment zu meiner Rezension.
      Ich finde ebenfalls, daß Rico über viele hochsensible Eigenschaften verfügt und wegen seiner komplexen Wahrnehmung manchmal einfach durcheinander gerät.
      Was sich Andreas Steinhöfel mit der Charakterisierung gedacht hat, kann er wohl nur selbst beantworten. Die – abgesehen von den Adjektiven hoch- und tiefbegabt – etikettenfreie Beschreibung der Figuren läßt Deutungsmöglich- keiten offen, die der Entwicklung der Figuren mehr SPIELRAUM lassen.
      Auch Dir wünsche ich eine besinnliche und fröhliche Weihnachtszeit. 💖

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    • Herzlichen Dank für Deinen heiter-harmonischen und kaufwilligen 😉 Einklang mit meiner Kinderbuchempfehlung und die schneewehischen und nächstenlieben Grüße, die ich selbstverständlich erwidere. :mrgreen:

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  5. Da freut sich die Bücherfee ganz offensichtlich wie eine Schneekönigin darüber, dass sich Andreas Steinhöfel letztlich doch noch erbärmlich gezeigt 😉 und den Lebensfaden von Rico und Oskar nicht abgeschnitten hat.
    Das Wort von der „ziemlich unerschöpflichen Liebe“ wird hier auch gleich bestätigt. Es ist ganz klar ersichtlich, dass hier für das neu dazugekommene Buch alsbald neue Liebe dazu gewachsen ist. 😀 [Wobei ich einräumen muss, dass mir die Vorstellung, einen Liebeshamsterschatz anlegen zu können, schon irgendwie zusagt.]
    Ich kannte Rico und Oskar bisher nicht. Aber das neueste Abenteuer dieser ungleichen Freunde macht auf mich einen ganz und gar lesewürdigen Eindruck. 🙂

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    • Über die Fortsetzung einer solch lesenswerten Kinderbuchreihe freue ich mich tatsächlich wie eine Schneekönigin – allerdings, wie eine Schneekönigin mit aufgetautem Herzen. ❄ 💖 ❄
      Die LIEBESFÜLLE eines Herzen entsteht meiner Erfahrung nach durch die Liebesdurchlässigkeit des Herzens und nicht durch Liebesstau/Vorrat …
      Es ist mir eine Freude, Dir die Bekanntschaft mit Rico und Oskar vermitteln zu können.
      Herzlichten Dank für Deine liebenswürdige und leseaufgeschlossene Resonanz! ❄ ⛄ ❄

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      • Ja, die Liebe dürfte sich definitiv als gänzlich unhamsterbar erweisen. 🐹 Wobei ich fast geneigt wäre, ihr das ein wenig übel zu nehmen, wenn ich nicht von der Fruchtlosigkeit eines solchen Vorhabens ganz und gar überzeugt wäre. 😉
        Mit einem schneeköniglichen Abendgruß 🐻

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  6. … hattest du ProfilNEU-ROSE thematisiert Bücherfee und mich gerufen… meine Tochter ist mit diesen Büchern gewachsen und wir lieben sie noch heute… diese Buchstabenverbindungsgedanken, die Weltenraum schenken… zaubervoll wie Neuschnee…

    Gefällt 2 Personen

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